Wie naturnah ist unser Garten?

Unse­ren Gar­ten möch­ten wir so natur­nah wie mög­lich gestall­ten, dabei soll der Gar­ten ein Ort sein, in dem wir uns wohl­füh­len und indem sich eben­so die Tie­re wohl­füh­len, die im Gar­ten leben. Vor kur­zem habe ich die Bro­schü­re „Gar­ten­lust — Für mehr Natur im Gar­ten” erhal­ten und ich möch­te beto­nen, die­ser Post ist kei­ne Wer­bung, weder für die Bro­schü­re noch für den Nabu. Ein natur­na­her Gar­ten liegt uns wirk­lich am Her­zen und mit Hil­fe die­ses klei­nen Hef­tes vom Nabu, kön­nen wir sehen, wie weit wir mit unse­rem Gar­ten sind.
Natür­lich ist unser Gar­ten nicht per­fekt, wäre auch scha­de, dann hät­ten wir ja nichts mehr zum Umgestalten. 🙂 

Haufen aus Totholz, Laub oder Steinen

Die­sen Tipp aus dem Heft „Gar­ten­lust” beher­zi­gen wir, wie man ja schon auf dem Bild oben sehen kann. Sol­che „Schmud­del­ecken” bie­ten klei­ne Säu­ge­tie­ren, wie etwa dem Igel, idea­le Ver­stecke. Zudem ist das Tot­holz selbst Lebens­raum für vie­le Insek­ten und Pil­ze. Sehr vie­le Arten, die auf der Roten Liste ste­hen, also vom Aus­ster­ben bedroht sind, sind auf Tot­holz ange­wie­sen. Ich glau­be, den Wert von Tot­holz kann man gar nicht über­schät­zen. Mehr zu Tot­holz fin­det man, wie zu fast allen The­men, natür­lich auf Wiki.

Totholz gehört einfach in einen naturnahen Garten

Trockenmauer

In Trocken­mau­ern kön­nen sich vie­le Tie­re, wie etwa Käfer oder Eidech­sen, sehr gut ver­stecken. In unse­rem Gar­ten fin­den sich recht vie­le Trocken­mau­ern, immer wenn ich einen Weg ange­legt habe, habe ich mit dem Aus­hub so eine Art Hoch­beet ange­legt und jedes­mal benutz­te ich Basalt­stei­ne für die Wän­de, davon gibt es hier bei uns recht vie­le. Außer­dem ist so eine Trocken­mau­er sehr unkom­pli­ziert und schnell gebaut. Man muss ja nur Stei­ne auf­ein­an­der legen und dar­auf ach­ten, dass die gan­ze Mau­er leicht nach innen neigt. Erst wenn die Mau­er ein, zwei Meter hoch wer­den soll, muss man beim Bau der Trocken­mau­er das ein oder ande­re beachten. 

Trockenmauern bieten Lebensraum für viele Tiere.
Trockensteinmauer aus Basaltsteinen machen den Garten naturnah.
Trockensteinmauer, Basalt

So eine Trocken­mau­er ist auch ein sehr schö­nes gestal­ten­des Ele­ment im Garten.

Gartenteich

Ein Teich bie­tet für unzäh­li­ge Tie­re ein Lebens­raum, außer­dem ist er für ande­re Tie­re eine Was­ser­stel­le. Je grö­ßer der Teich ist, desto sta­bi­ler ist er, er soll­te min­de­stens acht qm groß sein und min­de­stens 60 cm tief. Damit er für Säu­ge­tie­re nicht zur Fal­le wird, und dazu gehö­ren auch klei­ne Hun­de und Kat­zen, ist es unbe­dingt not­wen­dig, dafür zu sor­gen, dass Tie­re, die in den Teich hin­ein fal­len auch wie­der aus eige­ner Kraft raus kön­nen. Die glat­te Ober­flä­che der Teich­fo­lie ist dafür nicht geeig­net, die Tie­re fin­den ein­fach kei­nen Halt. Die Teich­fo­lie kann man zum Bei­spiel mit einer Ufer­mat­te abdecken, das ver­leiht dem Teich auch ein natür­li­che­res Aus­se­hen und er fügt sich bes­ser in die Umge­bung. Aller­dings ver­liert der Teich durch die Ufer­mat­te auch recht viel Was­ser und man muss öfters Was­ser nach­fül­len. Wenn man auf eine Ufer­mat­te ver­zich­tet, dann soll­te man wenig­stens ein Brett vom Ufer in den Teich legen, so gibt es zumin­dest eine Stel­le, an der Tie­re wie­der raus klet­tern können. 

Ein Gartenteich gehört auch in einen naturnahen Garten.

Gartenwege naturnah gestalten

Aus recy­cel­ten Pfla­ster­stei­nen habe ich den fol­gen­den Weg angelegt. 

Gartenweg, recycelt, Pflastersteine

Unter und zwi­schen den Stei­nen liegt nur Basalt­splitt, an kei­ner Stel­le habe ich Beton benutzt. Moos sie­delt sich an und ver­leiht dem Weg einen ganz eige­nen Charme. 

Gartenweg, recycelt, Pflastersteine

Der Weg ist was­ser­durch­läs­sig und für die Bela­stung durch Lust­wand­ler voll­kom­men aus­rei­chend. Mitt­ler­wei­le sind schon mehr als zehn Jah­re ins Land gegan­gen, seit ich die­sen Weg gelegt habe. Natür­lich gibt es noch mehr Wege zu ent­decken.

Bäume

Mei­ne ganz per­sön­li­chen Lieb­lin­ge. Was wäre der Gar­ten ohne Bäu­me. Sie fil­tern die Luft, spen­den Schat­ten und sor­gen für Abküh­lung, sie schaf­fen in jeder Hin­sicht ein beson­de­res Klima. 

Bäume
Birken im naturnahem Garten.

Das Laub der Bäu­me rechen wir im Herbst, vor­her fällt ja keins, zusam­men und häu­fen es zu einem Hügel auf, da bleibt es dann liegen. 

Laub

Hecken

In unse­rem Gar­ten ste­hen Hecken nicht nur als Sicht­schutz zum Nach­barn, son­dern wer­den auch als Gar­ten­tei­ler ein­ge­setzt. Sie gren­zen einen Bereich des Gar­tens von einem Ande­ren ab. Wir haben uns für die Eibe als Hecken­pflan­ze ent­schie­den, weil sie leicht zu pfle­gen ist und in ihrem Innern ein regel­rech­tes Wirr­war von Ästen bil­det, in dem sich Vögel gut ver­stecken kön­nen und auch ger­ne nisten. 

Hecken sind für viele Tiere wichtig und machen den Garten naturnah.

Lei­der ist in unse­rem Gar­ten nicht alles so natur­nah, wie es sein soll­te. In der Bro­schü­re des Nabus ste­hen auch noch mehr Punk­te, die man beach­ten soll­te, so haben wir im Gar­ten auch noch Neo­phyten, die man eigent­lich ver­mei­den soll­te, aber als wir die Pflan­zen gekauft haben, waren wir uns über die Bedeu­tung von hei­mi­schen Arten für die Tier­welt noch nicht bewusst. Da gibt es also noch eini­ge Punk­te, die wir ver­bes­sern können. 

Vie­le lie­be Grüße

Loret­ta und Wolfgang

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38 Kommentare zu „Wie naturnah ist unser Garten?“

  1. Ich den­ke, man kann und muss ja nicht alles umset­zen…
    Ich fin­de es schon gut, wenn man sich über­haupt über einen natur­na­hen Gar­ten Gedan­ken macht!
    Ich stel­le lei­der immer wie­der fest, dass vie­len Leu­ten unse­re Umwelt egal ist und Umwelt­schüt­zer als Spin­ner abge­stem­pelt wer­den!
    Der Weg mit den Stei­nen sieht übri­gens klas­se aus!
    Vie­le Grü­ße von Margit

  2. Ich bin auch ein Fan von sol­chen Natur­gär­ten und fin­de sie viel schö­ner als die­se „auf­ge­räum­ten” Gär­ten bei denen die Blu­men fast „salu­tie­ren”. Bei mei­nem Kurz­auf­ent­halt konn­te ich aber wie­der fest­stel­len wie schon allein Natur­wie­sen auf­ge­nom­men wer­den, und sobald nur ein „fal­sches” Blatt aus dem Rasen raus­ragt wird ent­zetzt „Unkraut” fest­ge­stellt (ein Unwort für mich-vom Men­schen erfunden). 

    Ihr sorgt für einen Wohl­fühl­gar­ten, vor allem auch für die Fau­na und das fin­de ich per­sön­lich toll!!

    Lie­be Grüssle

    N☼va

  3. Euer Gar­ten ist doch schön!
    Am aller­wich­tig­sten ist doch, dass er ohne Gly­pho­s­at, Pesti­zi­de und ande­re Gif­te gepflegt wird.
    Denn du glaubst nicht, wie oft ich schon beob­ach­tet habe, wie unbe­darft sol­che Mit­tel­chen — gera­de in den Pri­vat­gär­ten — aus­ge­bracht wer­den. Ver­däch­tig sind da gar zu sau­be­re Bee­te, Rasen und Wege ohne ein frem­des Kräutchen…

    Wil­de Gar­ten­grü­ße
    Gine

  4. Lie­ber Wolf­gang, die natur­na­hen Ecken in Eurem Gar­ten gefal­len mir extrem gut! Und ich fin­de eben, sie sind nicht nur gut und schön für Natur und Tie­re, son­dern eben auch für Men­schen. Wer will schon auf „geschleck­tem Beton” leben… (ok, ich ken­ne doch so eini­ge — aber ich bestimmt nicht!)
    Wenn ich das so sehe, den­ke ich „ach hät­te ich doch auch mehr Platz” — aber man kann im Klei­nen, wie im Gro­ssen etwas machen.
    Einen Wur­zel­stock haben wir z.B. auch, und das Laub rechen wir jeweils auch vom „Rasen” und häu­fen es zwi­schen einem Holz-Zaun und den Bäu­men auf — ein Jahr spä­ter ist jeweils fast alles ver­schwun­den, da wird also flei­ssig dar­in gewohnt und gefres­sen, den­ke ich.
    Auch in unse­rem Gar­ten gibt es eini­ge nicht ein­hei­mi­sche Pflan­zen — sie waren schon da, als wir ein­ge­zo­gen sind und ich mag sie jetzt auch nicht alle aus­rei­ssen oder umsä­gen — wir schau­en dafür bei neu­en Pflan­zen dar­auf.
    Die Bro­schü­re tönt sehr span­nend, ich schaue ein­mal, ob ich die online fin­de.
    Lie­be Grü­sse, Miuh

    P.S. Zeigt ger­ne mehr Fotos die­ser natür­li­chen Ecken und Plät­ze (viel­leicht auch in ver­schie­de­nen Jah­res­zei­ten, usw.) — All die Mau­ern und Wege sind z.B. auch super!

  5. Das war mal ein hoch­in­ter­es­san­ter, etwas ande­rer Spa­zier­gang durch den Gar­ten, der mir viel Freu­de geam­cht hat. Ich habe zwar nur eine Ter­ras­se, lieb­äug­le jetzt aber mit einer klei­nen Trocken­mau­er auf der angren­zen­den Flä­che, die mit Boden­decker­ge­wäch­sen zuge­wach­sen ist …
    Herz­li­che Grü­ße in dein/euer Wochen­en­de von Petra

  6. Lie­ber Wolf­gang,
    Euer Ansatz zur Natur­nä­he ist doch aber schon sehr aus­ge­reift! Mir geht das ähn­lich, vie­les wuss­te ich frü­her nicht bes­ser, das wird dann jetzt eben geän­dert. Bie­nen- und schmet­ter­lings­freund­li­cher habe ich für 2018 in Pla­nung. Den Aus­blick zwi­schen den Bir­ken durch in die Fer­ne, den nei­de ich Euch, so schön.
    Lie­be Grü­ße
    Karen

  7. Hal­lo Wolf­gang.….
    ja ich den­ke natur­na­he Gär­ten soll­ten end­lich wie­der auf­kom­men. Wenn ich so man­che Stein­wü­ste sehe, dann lass ich lie­ber mal an unan­seh­ba­ren Stel­len das Unkraut ste­hen, im hin­te­ren, nicht benutz­ten Gar­ten steht im Moment eine Brennnesselwiese.…..und sie bleibt ste­hen, bis aus den vie­len unschein­ba­ren schwar­zen Rau­pen, Pfau­en­au­gen gewor­den sind. Die Rau­pen favou­ri­sie­ren die Brennnes­seln und ich habe kein Pro­blem damit das sie sich im „Hin­ter­gar­ten aus­to­ben.
    Aller­dings habe ich mit Insek­ten­ho­tels ein Pro­blem. Erstens sind sie mei­stens nicht rich­tig auf­ge­baut und 2. hat mein Mann ein Insek­ten­pro­blem und er hat was dage­gen sie auch noch „anzu­locken”. Aber mal schau­en, viel­leicht krieg ich ja im „Hin­ter­gar­ten” was hin.
    Eurer ist jeden­falls wun­der wun­der schön.

    Ganz lie­be Grüße

    Anja und Anhang 

  8. Your pho­tos are pret­ty and the idea of a natu­re friend­ly gar­den plea­ses me. My own gar­den is wild, not tip top at all. No dried / died wood on the ground but a pond, ‘dry’ stone walls and trees of cour­se. And lar­ge bus­hes like old Coryl­lus avel­la­na and Syringa. No con­cre­te at all, only a litt­le pie­ce of green lawn. I let every peren­ni­al spread and seed to a cer­tain extent.

    Some very chic gar­dens are pret­ty but not my style 🙂

  9. Martina Pfannenschmidt

    Ganz groß­ar­tig, wie ihr euren Gar­ten gestal­tet habt und wohl noch wei­ter­hin gestal­ten wer­det. Es ist spür­bar, wie sehr ihr ihn liebt. Er ist wirk­lich traum­haft schön und ja, er bie­tet nicht nur euch einen Rück­zugs­ort! — Toll! LG Martina

  10. Wun­der­schö­ne Ecken habt ihr da! Tol­le Gar­ten­im­pres­sio­nen sind das Wolf­gang!
    Naja — es gehört auch viel Know How dazu das alles so rich­tig hin­zu­krie­gen!
    Natur­nah und schön für’s AUge und die See­le!
    Ich werd das nie irgend­wie annä­hernd per­fekt haben — aber wahr­schein­lich will ich das auch gar nicht und so ist unser klei­ner Gar­ten viel­leicht mehr natur­nah als so manch ande­rer von flei­ssi­ge­ren Gärt­nern rund­um.… wer weiss?!
    EIn schö­nes Wochen­en­de wün­sche ich Euch!
    Lie­be Grü­ße
    Susi

  11. Lie­ber Wolf­gang,
    also, ich fin­de schon, daß Euer Gar­ten sehr natur­nah ist! Sicher gibt es immer noch etwas, was man mehr machen kann, oder ver­än­dern- ver­bes­sern kann! Ich bin auf jeden Fall immer wie­der sehr ange­tan, von dem, was ihr so zeigt!
    Habt ein zau­ber­haf­tes Wochen­en­de!
    ♥ Aller­lieb­ste Grüße,Claudia ♥

  12. Ich fin­de, nicht-hei­mi­sche Pflan­zen dür­fen durch­aus auch im Gar­ten wach­sen. Hei­mi­sche dazu sind immer gut, aber man muss die ande­ren nicht ver­teu­feln, so wie es momen­tan mit dem Schmet­ter­lings­flie­der pas­siert, weil das Gerücht in die Welt gesetzt wur­de, dass er Fal­ter ver­gif­tet. Wie haben ihn asia­ti­sche Schmet­ter­lin­ge bloß über­lebt?
    VG
    Elke

  13. Herr­lich, was für ein wun­der­schö­ner Gar­ten — nein, das ist ja schon ein Park!
    Ganz toll find ich euren Gar­ten­teich, wir haben im Herbst vor, unse­ren Tüm­pel
    aus­bag­gern zu las­sen … das wird eine Akti­on — hab jetzt schon schlaf­lo­se Näch­te, da bestimmt der gan­ze Gar­ten dar­un­ter lei­det 🙁
    Hab mich unter die Bir­ken gesetzt und war­te jetzt auf ein Gläs­chen Sekt 😉
    Schö­nes Wochen­en­de und dan­ke für den net­ten Kom­men­tar,
    Doris

  14. …euren Gar­ten fin­de ich schon sehr natur­nah, lie­ber Wolf­gang,
    aller­dings fan­gen wir auch gera­de erst an, uns damit zu beschäf­ti­gen und unse­ren Gar­ten natur­nah zu gestalten…solche ver­moo­sten Wege haben wir aller­dings schon lan­ge und sicher eini­ges ande­re auch…eine Stein­mau­er hät­te ich auch gerne…heute scheint es mir wie­der, als sei euer Gar­ten sehr groß, so vie­le ver­schie­den Ansichten,

    lie­be Grü­ße Birgitt

  15. Euer unauf­ge­räum­ter Gar­ten trifft genau mei­nen Geschmack. Ich wür­de sagen, ihr macht schon ganz viel rich­tig.
    Herz­li­che Grü­ße und ein schö­nes Wochen­en­de
    Chri­stel

  16. Das ist ein wich­ti­ger Arti­kel, lie­ber Wolf­gang, den Du hier geschrie­ben hast. Jeder Gar­ten­be­sit­zer soll­te dar­auf ach­ten, einen natur­na­hen Gar­ten zu haben. Eini­ge der hier gezeig­ten Fotos könn­ten auch aus mei­nem Gar­ten stam­men. Unse­ren Teich muß­ten wir nach mehr als 20 Jah­ren lei­der wie­der zuschüt­ten. Aber es gibt noch zwei klei­ne Tüm­pel. Wich­tig ist, dass bei künf­ti­gen Ver­än­de­run­gen gewis­se Din­ge beach­tet wer­den.
    Lie­be Grü­ße
    Edith

  17. Hät­te ich einen Gar­ten, wür­de er fast so aus­se­hen wie dei­ner! Ich mag vor­al­lem dei­ne Trocken­mau­er! Am rich­ti­gen Platz und man fin­det dort Ech­sen etc. Ein Para­dies für Makro­auf­nah­men! ;o)
    Jedes Jahr habe ich hier Streit mit unserm blö­den Haus­mei­ster, der von Gar­ten­ar­beit null Ahnung hat und alles bis auf ein paar Stum­mel mit der elek­tri­schen Hecken­din­gen­s­bum­mens alles kurz und klein schnei­det. Nix für Igel und Co. Dafür aber graue geark­te Bee­te! Das ist doch klas­se, oder??? *augen­ver­dreh

    Hab ein schö­nes Wochen­en­de!
    LG Brit­ta

  18. MarionNette Herm

    Lie­ber Wolf­gang, ich den­ke nicht, dass es wich­tig ist, den Gar­ten zu 100 Pro­zent natur­nah zu gestal­ten. Viel­mehr ist es doch wich­tig, einen Groß­teil rich­tig zu machen und auf einem guten Weg zu sein. Dies seid ihr in jedem Fall, so wie ich das von hier aus beur­tei­len kann. So wie ich euch ein­schät­ze, wer­det ihr die­sen Weg sicher­lich auch noch wei­ter gehen, wir ent­wickeln uns und das ist gut so. Vie­len Dank für die­se Erläu­te­rung eines Natur­na­hen Gar­tens — es scheint, ich bin auch auf einem guten Weg … 😉 . LG Marion

  19. Hal­lo Wolf­gang, ich fin­de euren Gar­ten sehr natur­nah. Allein schon die Trocken­mau­er, das Tot­holz und der Teich — und alles wirkt so schön natür­lich und idyl­lisch. Dein Weg gefällt mir beson­ders gut. Wir haben erst letz­tes Jahr häss­li­che Wasch­be­ton­plat­ten (noch vom Vor­gän­ger) aus der Wie­se genom­men — aber wir sind uns noch nicht so sicher, ob wir über­haupt einen neu­en „Weg” anle­gen, da ja der Gar­ten nicht groß ist.
    LG Marie

  20. Lie­ber Wolf­gang,
    wie auch ihr hab ich zu Gar­ten­an­fän­gen weni­ger auf Pflan­zen für die hei­mi­sche Tier­welt geach­tet und gepflanzt, was mir gefiel… mitt­ler­wei­le sieht es schon ganz anders aus. Euer Natur­gar­ten gefällt mir sehr und du gibst schö­ne Bei­spie­le, was man sehr leicht umset­zen kann. Wich­tig fin­de ich, dass jeder Gar­ten­be­sit­zer sei­nen Gar­ten immer natur­na­her gestal­tet und damit kommt auch die Freu­de beim Beob­ach­ten der Tie­re, die sich dort wohl­füh­len.
    Ein net­tes Wochen­en­de wünsch ich euch — lie­ben Gruß, Marita 

  21. Ach Wolf­gang Euer Gar­ten muss in echt noch so viel fan­ta­sti­scher sein — ich dre­he hier so ger­ne mei­ne Run­den 🙂
    Ihr habt aber auch ein Rie­sen­grund­stück und so vie­le ver­schie­de­ne Ecken — ein ech­tes Para­dies!
    Ein schö­nes Wochen­en­de
    Kir­si

  22. Euren Gar­ten habt ihr nach und nach zu einer rich­tig schö­nen natur­na­hen Oase ver­wan­delt, lie­ber Wolf­gang.
    Da fin­det so man­ches Tier ein wun­der­schö­nes Plätz­chen, wo es sich wohl fühlt.
    Man sieht, ihr habt euch immer wie­der Gedan­ken gemacht, gut geplant und dann euer Vor­ha­ben in die Tat umge­setzt. Bravo! 🙂

    Lie­be Grü­ße und ein schö­nes Wochen­en­de wünscht
    Chri­sta

  23. Eine wah­re Oase für alles Getier und ganz beson­ders den Weg auf alten Fla­ster­stei­nen fin­de ich soooooooooo schön! Ja, man kann viel tun und bei mir darf auch so man­ches wach­sen, blühn oder ver­rot­ten als Lebens­raum. Anson­sten ist mein Gärt­lein lei­der viel zu klein für all die­se Tips und Pro­jek­te.
    Naja, Hecke und Insek­ten­ho­tels gehen immer — und über Win­ter las­se ich zusam­men­ge­hark­te Laub­hau­fen lie­gen, die wer­den ‑zig­mal umge­wühlt. Nicht jeder Schlä­fer dort erreicht den Früh­ling, aber Amseln wol­len auch leben…
    Bin immer noch ziem­lich fern vom Blog­gen, aber Wee­kend Green geht wei­ter, dan­ke fürs Mit­ma­chen und einen son­ni­gen Sonn­tag
    Mascha

  24. Euer Gar­ten ist ein­fach toll, lie­ber Wolf­gang — ein sehr natur­na­hes Para­dies für Men­schen und Tie­re! Wahr­schein­lich habt ihr es schon irgend­wo ein­mal geschrie­ben, aber darf ich fra­gen, wie groß euer Gar­ten ist? Er wirkt jeden­falls mit den vie­len ver­schie­de­nen nütz­li­chen und gemüt­li­chen und geheim­nis­vol­len Ecken und Räu­men und Mäu­er­chen ziem­lich groß auf mich. Bit­te sei so lieb und ver­lin­ke den Natur­gar­ten-Bei­trag ab 15.9. auch wie­der bei ANL, da passt er näm­lich wun­der­bar dazu.
    Ganz herz­li­che Rostro­sen-Sonn­tags­grü­ße,
    Trau­de

  25. Lie­be Wolf­gang,
    ich mit der natur­na­hen Wald­wirt­schaft immer­hin sechs Jah­re beschäf­tigt gewe­sen und alles kann man nicht umset­zen, aber ich bin mir sicher, dass du das schon rich­tig machst. 

    Ich habe kei­nen Gar­ten und möch­te auch kei­nen, das muß man Jedem selbst über­las­sen, aber wenn ich einen hät­te, dann wür­de ich auch ver­su­chen das natur­nah umzu­set­zen. Aber das bedeu­tet Arbeit und wie!

    Ich sehe es immer wie­der hier, alles wird mit Plat­ten zuge­pfla­ster und dann ein klei­ner Kreis gelas­sen, damit man doch ein wenig Grün hat. 

    Vie­le Vor­gär­ten hier sind so, wo sol­len den nur die Insek­ten ihr Fut­ter holen.
    Da braucht man sich nicht zu wundern.

    Ich mei­ne, wer einen Gar­ten hat, hat auch eine Ver­ant­wor­tung, das mög­lichst natur­nah zu machen.

    Lie­ben Gruß Eva
    #

  26. Hal­lo lie­ber Wolf­gang,
    Euer Gar­ten ist wirk­lich mit so viel Lie­be zum Detail gestal­tet und selbst an die klei­nen und gro­ßen Tie­re wird gedacht, dass sie ihren Lebens­raum fin­den kön­nen.
    Wun­der­bar !
    Vie­le lie­be Grü­ße, Synnöve

  27. Natur­nah und den­noch nicht ver­wil­dert — so soll es sein, und bei euch kann man sich da eini­ge „Scheib­chen” abschnei­den!!!!!
    Schö­nen Sonn­tag,
    Luis

  28. Lie­ber Wolf­gang,
    gut, dass du das so schreibst.…einen natur­na­hen Gar­ten anzu­le­gen ist sicher nicht schwer, aber man muss von dem gewohn­ten, all­ge­mein übli­chen Ord­nungs­den­ken weg­kom­men. Und man muss sich in Gelas­sen­heit üben.
    So gefällt mir euer Gar­ten auch rich­tig gut…mit selbst­ge­pfla­ster­ten Wegen, die grün sind und mit den Trocken­mau­ern.
    Ich bin gera­de dabei, Kalk­stei­ne aus einem Stein­bruch der Frän­ki­schen Schweiz für eine Kräu­ter­spi­ra­le auf­zu­häu­fen. Ein müh­sa­mer Akt, aber es lohnt sich jetzt schon…dort son­nen sich die Schmet­ter­lin­ge ger­ne.
    Neo­phyten haben sicher die mei­sten im Garten…ich ste­he auch zu mei­nem Som­mer­flie­der.
    LG Sig­run

  29. Ach, die soge­nann­ten Schmud­del­ecken, lie­ber Wolf­gang, denen wohnt ein ganz beson­de­rer Reiz inne. Die Igel dan­ken uns jeden­falls ihr Tot­holz­re­fu­gi­um.
    Herz­lich, do

  30. Lie­ber Wolf­gang,
    einen „natur­na­hen Gar­ten” zu haben ist nicht immer so ein­fach. Man muß die­sem „Auf­räum-Gen” — die­sem „alles muß sau­ber sein” schon sehr stand­haft ent­ge­gen­ge­hen.
    Man­ches muß natür­lich auch bei mir „sau­ber” sein (wobei ich zwi­schen­zeit­lich sehr viel mit unter­schied­li­chen Pflan­zen­hö­hen, Boden­deckern etc. arbei­te). Die­se „Schmud­del­ecken” haben aller­dings einen beson­de­ren Reiz. Die sind auch echt wich­tig. Denn unse­re hei­mi­schen Tie­re haben immer weni­ger Rück­zugs­or­te und Mög­lich­kei­ten. Immer mehr Gär­ten ver­schwin­den — auch bei uns hier — ganz und wer­den zu „pfle­ge­leich­ten” Rasen­flä­chen.
    Wenn dann bei mir ein Insekt wie die „blaue Holz­bie­ne” auf­taucht bestä­tigt mich das auch. Dass ich auf dem rich­ti­gen Wege bin. Dass es sich aus­zahlt optisch eben nicht alles blitz-blank, auf­ge­räumt und total Unkraut­frei zu haben. 

    ♥liche Grü­ße
    Ellen

  31. Lie­ber Wolf­gang,
    wun­der­schö­ne Bil­der! Ein paar „Schmud­del­ecken” habe wir auch in unse­rem Gar­ten. Aber von einem „natur­na­hen Gar­ten” ist er noch weit ent­fernt. Da müs­sen wir noch arbei­ten.
    Lie­be Grü­ße
    Tina

  32. Ich erwä­ge für unse­re Außen­an­la­ge eine Trocken­stein­mau­er bau­en zu las­sen. Wie Sie bereits erwäh­nen, sind die Zwi­schen­räu­me ein Lebens­raum für Klein­tie­re. Ich fin­de, dass die­ses Gestal­tungs­mit­tel ziem­lich natur­nah ist. Vie­len Dank für Ihren Beitrag!

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