Garten

Wie naturnah ist unser Garten?

Totholz, Garten

Der naturnahe Garten

Unseren Garten möchten wir so naturnah wie möglich gestallten, dabei soll der Garten ein Ort sein, in dem wir uns wohlfühlen und indem sich ebenso die Tiere wohfühlen, die im Garten leben.
Vor kurzem habe ich die Broschüre “Gartenlust – Für mehr Natur im Garten” erhalten und ich möchte betonen, dieser Post ist keine Werbung, weder für die Broschüre noch für den Nabu. Ein naturnaher Garten liegt uns wirklich am Herzen und mit Hilfe dieses kleinen Heftes vom Nabu, können wir sehen, wie weit wir mit unserem Garten sind.
Natürlich ist unser Garten nicht perfekt, wäre auch schade, dann hätten wir ja nichts mehr zum Umgestalten. 🙂

Haufen aus Totholz, Laub oder Steinen

Diesen Tipp aus dem Heft “Gartenlust” beherzigen wir, wie man ja schon auf dem Bild oben sehen kann.
Solche “Schmuddelecken” bieten kleine Säugetieren, wie etwa dem Igel, ideale Verstecke. Zudem ist das Totholz selbst Lebensraum für viele Insekten und Pilze. Sehr viele Arten, die auf der Roten Liste stehen, also vom Aussterben bedroht sind, sind auf Totholz angewiesen. Ich glaube, den Wert von Totholz kann man gar nicht überschätzen.
Mehr zu Totholz findet man, wie zu fast allen Themen, natürlich auf Wiki.
Totholz

Trockenmauer

In Trockenmauern können sich viele Tiere, wie etwa Käfer oder Eidechsen, sehr gut verstecken.
In unserem Garten finden sich recht viele Trockenmauern, immer wenn ich einen Weg angelegt habe, habe ich mit dem Aushub so eine Art Hochbeet angelegt und jedesmal benutzte ich Basaltsteine für die Wände, davon gibt es hier bei uns recht viele. Außerdem ist so eine Trockenmauer sehr unkompliziert und schnell gebaut. Man muss ja nur Steine aufeinander legen und darauf achten, dass die ganze Mauer leicht nach innen neigt. Erst wenn die Mauer ein, zwei Meter hoch werden soll, muss man beim Bau der Trockenmauer das ein oder andere beachten.

Trockensteinmauer, Basalt

Trockensteinmauer, Basalt

So eine Trockenmauer ist auch ein sehr schönes gestaltendes Element im Garten.

Gartenteich

Ein Teich bietet für unzählige Tiere ein Lebensraum, außerdem ist er für andere Tiere eine Wasserstelle. Je größer der Teich ist, desto stabiler ist er, er sollte mindestens acht qm groß sein und mindestens 60 cm tief.
Damit er für Säugetiere nicht zur Falle wird, und dazu gehören auch kleine Hunde und Katzen, ist es unbedingt notwendig, dafür zu sorgen, dass Tiere, die in den Teich hinein fallen auch wieder aus eigener Kraft raus können. Die glatte Oberfläche der Teichfolie ist dafür nicht geeignet, die Tiere finden einfach keinen Halt.
Die Teichfolie kann man zum Beispiel mit einer Ufermatte abdecken, das verleiht dem Teich auch ein natürlicheres Aussehen und er fügt sich besser in die Umgebung. Allerdings verliert der Teich durch die Ufermatte auch recht viel Wasser und man muss öfters Wasser nachfüllen. Wenn man auf eine Ufermatte verzichtet, dann sollte man wenigstens ein Brett vom Ufer in den Teich legen, so gibt es zumindest eine Stelle, an der Tiere wieder raus klettern können.
Gartenteich

Gartenwege

Aus recycelten Pflastersteinen habe ich den folgenden Weg angelegt.

Gartenweg, recycelt, Pflastersteine
Unter und zwischen den Steinen liegt nur Basaltsplitt, an keiner Stelle habe ich Beton benutzt. Moos siedelt sich an und verleiht dem Weg einen ganz eigenen Charme.
Gartenweg, recycelt, Pflastersteine
Der Weg ist wasserdurchlässig und für die Belastung durch Lustwandler vollkommen ausreichend. Mittlerweile sind schon mehr als zehn Jahre ins Land gegangen, seit ich diesen Weg gelegt habe.

Bäume

Meine ganz persönlichen Lieblinge. Was wäre der Garten ohne Bäume. Sie filtern die Luft, spenden Schatten und sorgen für Abkühlung, sie schaffen in jeder Hinsicht ein besonderes Klima.
Bäume

Birken

Das Laub der Bäume rechen wir im Herbst, vorher fällt ja keins, zusammen und häufen es zu einem Hügel auf, da bleibt es dann liegen.
Laub

Hecken

In unserem Garten stehen Hecken nicht nur als Sichtschutz zum Nachbarn, sondern werden auch als Gartenteiler eingesetzt. Sie grenzen einen Bereich des Gartens von einem Anderen ab. Wir haben uns für die Eibe als Heckenpflanze entschieden, weil sie leicht zu pflegen ist und in ihrem Innern ein regelrechtes Wirrwar von Ästen bildet, in dem sich Vögel gut verstecken können und auch gerne nisten.
Eibenhecke

Leider ist in unserem Garten nicht alles so naturnah, wie es sein sollte. In der Broschüre des Nabus stehen auch noch mehr Punkte, die man beachten sollte, so haben wir im Garten auch noch Neophyten, die man eigentlich vermeiden sollte, aber als wir die Pflanzen gekauft haben, waren wir uns über die Bedeutung von heimischen Arten für die Tierwelt noch nicht bewusst. Da gibt es also noch einige Punkte, die wir verbessern können.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Euer Wolfgang
(Visited 16 times, 1 visits today)
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

37 Comments

  • Margeraniums Gartenblog

    Ich denke, man kann und muss ja nicht alles umsetzen…
    Ich finde es schon gut, wenn man sich überhaupt über einen naturnahen Garten Gedanken macht!
    Ich stelle leider immer wieder fest, dass vielen Leuten unsere Umwelt egal ist und Umweltschützer als Spinner abgestempelt werden!
    Der Weg mit den Steinen sieht übrigens klasse aus!
    Viele Grüße von Margit

  • Nova

    Ich bin auch ein Fan von solchen Naturgärten und finde sie viel schöner als diese "aufgeräumten" Gärten bei denen die Blumen fast "salutieren". Bei meinem Kurzaufenthalt konnte ich aber wieder feststellen wie schon allein Naturwiesen aufgenommen werden, und sobald nur ein "falsches" Blatt aus dem Rasen rausragt wird entzetzt "Unkraut" festgestellt (ein Unwort für mich-vom Menschen erfunden).

    Ihr sorgt für einen Wohlfühlgarten, vor allem auch für die Fauna und das finde ich persönlich toll!!

    Liebe Grüssle

    N☼va

  • Seifenfrau R

    Euer Garten ist doch schön!
    Am allerwichtigsten ist doch, dass er ohne Glyphosat, Pestizide und andere Gifte gepflegt wird.
    Denn du glaubst nicht, wie oft ich schon beobachtet habe, wie unbedarft solche Mittelchen – gerade in den Privatgärten – ausgebracht werden. Verdächtig sind da gar zu saubere Beete, Rasen und Wege ohne ein fremdes Kräutchen…

    Wilde Gartengrüße
    Gine

  • Miuh

    Lieber Wolfgang, die naturnahen Ecken in Eurem Garten gefallen mir extrem gut! Und ich finde eben, sie sind nicht nur gut und schön für Natur und Tiere, sondern eben auch für Menschen. Wer will schon auf "geschlecktem Beton" leben… (ok, ich kenne doch so einige – aber ich bestimmt nicht!)
    Wenn ich das so sehe, denke ich "ach hätte ich doch auch mehr Platz" – aber man kann im Kleinen, wie im Grossen etwas machen.
    Einen Wurzelstock haben wir z.B. auch, und das Laub rechen wir jeweils auch vom "Rasen" und häufen es zwischen einem Holz-Zaun und den Bäumen auf – ein Jahr später ist jeweils fast alles verschwunden, da wird also fleissig darin gewohnt und gefressen, denke ich.
    Auch in unserem Garten gibt es einige nicht einheimische Pflanzen – sie waren schon da, als wir eingezogen sind und ich mag sie jetzt auch nicht alle ausreissen oder umsägen – wir schauen dafür bei neuen Pflanzen darauf.
    Die Broschüre tönt sehr spannend, ich schaue einmal, ob ich die online finde.
    Liebe Grüsse, Miuh

    P.S. Zeigt gerne mehr Fotos dieser natürlichen Ecken und Plätze (vielleicht auch in verschiedenen Jahreszeiten, usw.) – All die Mauern und Wege sind z.B. auch super!

  • PepeB

    Das war mal ein hochinteressanter, etwas anderer Spaziergang durch den Garten, der mir viel Freude geamcht hat. Ich habe zwar nur eine Terrasse, liebäugle jetzt aber mit einer kleinen Trockenmauer auf der angrenzenden Fläche, die mit Bodendeckergewächsen zugewachsen ist …
    Herzliche Grüße in dein/euer Wochenende von Petra

  • Karen Heyer

    Lieber Wolfgang,
    Euer Ansatz zur Naturnähe ist doch aber schon sehr ausgereift! Mir geht das ähnlich, vieles wusste ich früher nicht besser, das wird dann jetzt eben geändert. Bienen- und schmetterlingsfreundlicher habe ich für 2018 in Planung. Den Ausblick zwischen den Birken durch in die Ferne, den neide ich Euch, so schön.
    Liebe Grüße
    Karen

  • Anja...Mein Leben und ich

    Hallo Wolfgang…..
    ja ich denke naturnahe Gärten sollten endlich wieder aufkommen. Wenn ich so manche Steinwüste sehe, dann lass ich lieber mal an unansehbaren Stellen das Unkraut stehen, im hinteren, nicht benutzten Garten steht im Moment eine Brennnesselwiese……und sie bleibt stehen, bis aus den vielen unscheinbaren schwarzen Raupen, Pfauenaugen geworden sind. Die Raupen favourisieren die Brennnesseln und ich habe kein Problem damit das sie sich im "Hintergarten austoben.
    Allerdings habe ich mit Insektenhotels ein Problem. Erstens sind sie meistens nicht richtig aufgebaut und 2. hat mein Mann ein Insektenproblem und er hat was dagegen sie auch noch "anzulocken". Aber mal schauen, vielleicht krieg ich ja im "Hintergarten" was hin.
    Eurer ist jedenfalls wunder wunder schön.

    Ganz liebe Grüße

    Anja und Anhang

  • riitta k

    Your photos are pretty and the idea of a nature friendly garden pleases me. My own garden is wild, not tip top at all. No dried / died wood on the ground but a pond, 'dry' stone walls and trees of course. And large bushes like old Coryllus avellana and Syringa. No concrete at all, only a little piece of green lawn. I let every perennial spread and seed to a certain extent.

    Some very chic gardens are pretty but not my style 🙂

  • froebelsternchen Susi

    Wunderschöne Ecken habt ihr da! Tolle Gartenimpressionen sind das Wolfgang!
    Naja – es gehört auch viel Know How dazu das alles so richtig hinzukriegen!
    Naturnah und schön für's AUge und die Seele!
    Ich werd das nie irgendwie annähernd perfekt haben – aber wahrscheinlich will ich das auch gar nicht und so ist unser kleiner Garten vielleicht mehr naturnah als so manch anderer von fleissigeren Gärtnern rundum…. wer weiss?!
    EIn schönes Wochenende wünsche ich Euch!
    Liebe Grüße
    Susi

  • Claudia

    Lieber Wolfgang,
    also, ich finde schon, daß Euer Garten sehr naturnah ist! Sicher gibt es immer noch etwas, was man mehr machen kann, oder verändern- verbessern kann! Ich bin auf jeden Fall immer wieder sehr angetan, von dem, was ihr so zeigt!
    Habt ein zauberhaftes Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

  • Martina Pfannenschmidt

    Ganz großartig, wie ihr euren Garten gestaltet habt und wohl noch weiterhin gestalten werdet. Es ist spürbar, wie sehr ihr ihn liebt. Er ist wirklich traumhaft schön und ja, er bietet nicht nur euch einen Rückzugsort! – Toll! LG Martina

  • Elke Schwarzer

    Ich finde, nicht-heimische Pflanzen dürfen durchaus auch im Garten wachsen. Heimische dazu sind immer gut, aber man muss die anderen nicht verteufeln, so wie es momentan mit dem Schmetterlingsflieder passiert, weil das Gerücht in die Welt gesetzt wurde, dass er Falter vergiftet. Wie haben ihn asiatische Schmetterlinge bloß überlebt?
    VG
    Elke

  • Doris M.

    Herrlich, was für ein wunderschöner Garten – nein, das ist ja schon ein Park!
    Ganz toll find ich euren Gartenteich, wir haben im Herbst vor, unseren Tümpel
    ausbaggern zu lassen … das wird eine Aktion – hab jetzt schon schlaflose Nächte, da bestimmt der ganze Garten darunter leidet 🙁
    Hab mich unter die Birken gesetzt und warte jetzt auf ein Gläschen Sekt 😉
    Schönes Wochenende und danke für den netten Kommentar,
    Doris

  • Birgitt

    …euren Garten finde ich schon sehr naturnah, lieber Wolfgang,
    allerdings fangen wir auch gerade erst an, uns damit zu beschäftigen und unseren Garten naturnah zu gestalten…solche vermoosten Wege haben wir allerdings schon lange und sicher einiges andere auch…eine Steinmauer hätte ich auch gerne…heute scheint es mir wieder, als sei euer Garten sehr groß, so viele verschieden Ansichten,

    liebe Grüße Birgitt

  • Britta

    Hätte ich einen Garten, würde er fast so aussehen wie deiner! Ich mag vorallem deine Trockenmauer! Am richtigen Platz und man findet dort Echsen etc. Ein Paradies für Makroaufnahmen! ;o)
    Jedes Jahr habe ich hier Streit mit unserm blöden Hausmeister, der von Gartenarbeit null Ahnung hat und alles bis auf ein paar Stummel mit der elektrischen Heckendingensbummens alles kurz und klein schneidet. Nix für Igel und Co. Dafür aber graue gearkte Beete! Das ist doch klasse, oder??? *augenverdreh

    Hab ein schönes Wochenende!
    LG Britta

  • McMaries Kleingartenwelt

    Hallo Wolfgang, ich finde euren Garten sehr naturnah. Allein schon die Trockenmauer, das Totholz und der Teich – und alles wirkt so schön natürlich und idyllisch. Dein Weg gefällt mir besonders gut. Wir haben erst letztes Jahr hässliche Waschbetonplatten (noch vom Vorgänger) aus der Wiese genommen – aber wir sind uns noch nicht so sicher, ob wir überhaupt einen neuen "Weg" anlegen, da ja der Garten nicht groß ist.
    LG Marie

  • Edith Wenning

    Das ist ein wichtiger Artikel, lieber Wolfgang, den Du hier geschrieben hast. Jeder Gartenbesitzer sollte darauf achten, einen naturnahen Garten zu haben. Einige der hier gezeigten Fotos könnten auch aus meinem Garten stammen. Unseren Teich mußten wir nach mehr als 20 Jahren leider wieder zuschütten. Aber es gibt noch zwei kleine Tümpel. Wichtig ist, dass bei künftigen Veränderungen gewisse Dinge beachtet werden.
    Liebe Grüße
    Edith

  • kleiner-staudengarten

    Lieber Wolfgang,
    wie auch ihr hab ich zu Gartenanfängen weniger auf Pflanzen für die heimische Tierwelt geachtet und gepflanzt, was mir gefiel… mittlerweile sieht es schon ganz anders aus. Euer Naturgarten gefällt mir sehr und du gibst schöne Beispiele, was man sehr leicht umsetzen kann. Wichtig finde ich, dass jeder Gartenbesitzer seinen Garten immer naturnaher gestaltet und damit kommt auch die Freude beim Beobachten der Tiere, die sich dort wohlfühlen.
    Ein nettes Wochenende wünsch ich euch – lieben Gruß, Marita

  • MarionNette Herm

    Lieber Wolfgang, ich denke nicht, dass es wichtig ist, den Garten zu 100 Prozent naturnah zu gestalten. Vielmehr ist es doch wichtig, einen Großteil richtig zu machen und auf einem guten Weg zu sein. Dies seid ihr in jedem Fall, so wie ich das von hier aus beurteilen kann. So wie ich euch einschätze, werdet ihr diesen Weg sicherlich auch noch weiter gehen, wir entwickeln uns und das ist gut so. Vielen Dank für diese Erläuterung eines Naturnahen Gartens – es scheint, ich bin auch auf einem guten Weg … 😉 . LG Marion

  • Kirsi Gembus

    Ach Wolfgang Euer Garten muss in echt noch so viel fantastischer sein – ich drehe hier so gerne meine Runden 🙂
    Ihr habt aber auch ein Riesengrundstück und so viele verschiedene Ecken – ein echtes Paradies!
    Ein schönes Wochenende
    Kirsi

  • Christa J.

    Euren Garten habt ihr nach und nach zu einer richtig schönen naturnahen Oase verwandelt, lieber Wolfgang.
    Da findet so manches Tier ein wunderschönes Plätzchen, wo es sich wohl fühlt.
    Man sieht, ihr habt euch immer wieder Gedanken gemacht, gut geplant und dann euer Vorhaben in die Tat umgesetzt. Bravo! 🙂

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende wünscht
    Christa

  • Mascha

    Eine wahre Oase für alles Getier und ganz besonders den Weg auf alten Flastersteinen finde ich soooooooooo schön! Ja, man kann viel tun und bei mir darf auch so manches wachsen, blühn oder verrotten als Lebensraum. Ansonsten ist mein Gärtlein leider viel zu klein für all diese Tips und Projekte.
    Naja, Hecke und Insektenhotels gehen immer – und über Winter lasse ich zusammengeharkte Laubhaufen liegen, die werden -zigmal umgewühlt. Nicht jeder Schläfer dort erreicht den Frühling, aber Amseln wollen auch leben…
    Bin immer noch ziemlich fern vom Bloggen, aber Weekend Green geht weiter, danke fürs Mitmachen und einen sonnigen Sonntag
    Mascha

  • Rostrose

    Euer Garten ist einfach toll, lieber Wolfgang – ein sehr naturnahes Paradies für Menschen und Tiere! Wahrscheinlich habt ihr es schon irgendwo einmal geschrieben, aber darf ich fragen, wie groß euer Garten ist? Er wirkt jedenfalls mit den vielen verschiedenen nützlichen und gemütlichen und geheimnisvollen Ecken und Räumen und Mäuerchen ziemlich groß auf mich. Bitte sei so lieb und verlinke den Naturgarten-Beitrag ab 15.9. auch wieder bei ANL, da passt er nämlich wunderbar dazu.
    Ganz herzliche Rostrosen-Sonntagsgrüße,
    Traude
    http://rostrose.blogspot.co.at/2017/09/island-kreuzfahrt-teil-1-hamburg.html

  • Anonym

    Liebe Wolfgang,
    ich mit der naturnahen Waldwirtschaft immerhin sechs Jahre beschäftigt gewesen und alles kann man nicht umsetzen, aber ich bin mir sicher, dass du das schon richtig machst.

    Ich habe keinen Garten und möchte auch keinen, das muß man Jedem selbst überlassen, aber wenn ich einen hätte, dann würde ich auch versuchen das naturnah umzusetzen. Aber das bedeutet Arbeit und wie!

    Ich sehe es immer wieder hier, alles wird mit Platten zugepflaster und dann ein kleiner Kreis gelassen, damit man doch ein wenig Grün hat.

    Viele Vorgärten hier sind so, wo sollen den nur die Insekten ihr Futter holen.
    Da braucht man sich nicht zu wundern.

    Ich meine, wer einen Garten hat, hat auch eine Verantwortung, das möglichst naturnah zu machen.

    Lieben Gruß Eva
    #

  • Seraphinas Phantasie

    Hallo lieber Wolfgang,
    Euer Garten ist wirklich mit so viel Liebe zum Detail gestaltet und selbst an die kleinen und großen Tiere wird gedacht, dass sie ihren Lebensraum finden können.
    Wunderbar !
    Viele liebe Grüße, Synnöve

  • bergblumengarten

    Lieber Wolfgang,
    gut, dass du das so schreibst….einen naturnahen Garten anzulegen ist sicher nicht schwer, aber man muss von dem gewohnten, allgemein üblichen Ordnungsdenken wegkommen. Und man muss sich in Gelassenheit üben.
    So gefällt mir euer Garten auch richtig gut…mit selbstgepflasterten Wegen, die grün sind und mit den Trockenmauern.
    Ich bin gerade dabei, Kalksteine aus einem Steinbruch der Fränkischen Schweiz für eine Kräuterspirale aufzuhäufen. Ein mühsamer Akt, aber es lohnt sich jetzt schon…dort sonnen sich die Schmetterlinge gerne.
    Neophyten haben sicher die meisten im Garten…ich stehe auch zu meinem Sommerflieder.
    LG Sigrun

  • do

    Ach, die sogenannten Schmuddelecken, lieber Wolfgang, denen wohnt ein ganz besonderer Reiz inne. Die Igel danken uns jedenfalls ihr Totholzrefugium.
    Herzlich, do

  • Ellen

    Lieber Wolfgang,
    einen "naturnahen Garten" zu haben ist nicht immer so einfach. Man muß diesem "Aufräum-Gen" – diesem "alles muß sauber sein" schon sehr standhaft entgegengehen.
    Manches muß natürlich auch bei mir "sauber" sein (wobei ich zwischenzeitlich sehr viel mit unterschiedlichen Pflanzenhöhen, Bodendeckern etc. arbeite). Diese "Schmuddelecken" haben allerdings einen besonderen Reiz. Die sind auch echt wichtig. Denn unsere heimischen Tiere haben immer weniger Rückzugsorte und Möglichkeiten. Immer mehr Gärten verschwinden – auch bei uns hier – ganz und werden zu "pflegeleichten" Rasenflächen.
    Wenn dann bei mir ein Insekt wie die "blaue Holzbiene" auftaucht bestätigt mich das auch. Dass ich auf dem richtigen Wege bin. Dass es sich auszahlt optisch eben nicht alles blitz-blank, aufgeräumt und total Unkrautfrei zu haben.

    ♥liche Grüße
    Ellen

  • Tina-vom-Dorf

    Lieber Wolfgang,
    wunderschöne Bilder! Ein paar "Schmuddelecken" habe wir auch in unserem Garten. Aber von einem "naturnahen Garten" ist er noch weit entfernt. Da müssen wir noch arbeiten.
    Liebe Grüße
    Tina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.