Bäume

Totholz im Garten

Vor kurzem habe ich ein kleines Heft mit dem Titel “Vögel im Garten gelesen”. In diesem Heft wird beschrieben, was man alles für die Vögel im eigenen Garten tun kann. Da ich Vögel sehr schön finde und es gerne habe, wenn sie im Garten sind, interessiert mich das besonders. Eine der Maßnahmen, die man ergreifen kann, ist Totholz im Garten auf zu schichten oder liegen zu lassen.  Dieses Heft wird vom NABU herausgegeben.

Warum Totholz?

Baumpilz, Baum, Pilz, Baumschwamm, Stamm

Totholz ist die Lebensgrundlage für tausende Arten von Tieren, Pflanzen und Pilzen und bildet damit einen wichtigen Bestandteil des Ökosystems. Normalerweise findet man Totholz vor allem in Wäldern in Form abgestorbener Bäume, wenn sie nicht entfernt werden, was in unserer Region leider über Jahrhunderte der Fall war, und auch heute noch gibt es viele Wälder, die einfach richtig aufgeräumt sind. Für die Vielfalt des Lebens ist Totholz absolut notwendig. Durch Zersetzung und Bewuchs des Holzes werden zahlreiche kleine Lebensräume geschaffen, vielen Insekten dient das Totholz als Nahrungsgrundlage und von den Insekten wiederum ernähren sich andere Tiere, wie z.B. auch die Vögel. Wenn wir also die Vögel lieben und uns an ihnen erfreuen, müssen wir auch dafür sorgen, dass sie immer einen reich gedeckten Tisch finden.

Totholz in unserem Garten

Totholz, Stamm, Baum
Totholz, Stamm, Baum

Wir haben recht viel Totholz im Garten. Das haben wir nicht getan, weil wir etwas gutes für die Tierwelt tun wollten, wir wussten nicht wie gut es ist, sondern das Holz ist einfach angefallen oder wir haben es als Begrenzung von einem Bereich des Gartens zu einem anderen benutzt so wie oben auf dem Bild zu sehen.Aber jetzt nachdem wir wissen, wofür dieses Totholz gut ist, sind wir froh, so viel davon im Garten zu haben.

Totholz, Stamm, Baum

Teilweise haben wir es auch einfach nur aufgeschichtet.

Totholz, Stamm, Baum

An den folgenden Fotos kann man sehr gut erkennen, das viele kleine Lebensräume im Holz entstanden sind.

Totholz
Totholz, Moos

Der Baumstamm auf dem unteren Bild ist einfach übrig geblieben. Das war mal Teil einer Säulenpappel, die ein Nachbar gefällt hat. Das Holz habe ich geholt, gespalten und verbrannt. Nur zwei Stücke habe ich nicht verbrannt, die sind dann beide im Garten gelandet. (Pappel ist unheimlich schwer zu spalten, jedenfalls für mich und ich habe das nur mit Muskelkraft erledigt. Ich hatte einfach keine Lust mehr, auch noch den Rest zu spalten.)

Totholz, Stamm, Säulenpappel

Wer mehr wissen möchte, wird wie immer bei Wiki fündig.

Totholz ist für das gesamte Ökosystem so wichtig, dass man es eigentlich immer im Garten haben sollte, man kann es z.B. ganz bewusst als Gestaltungselement einsetzen oder auch unter Sträuchern liegen lassen, so dass man es kaum sieht.

Totholz, Stamm, Säulenpappel

Oder man sägt mit der Kettensäge aus einem Stamm eine, wenn auch recht grobe, Skulptur.

Eine Skulptur aus einem Stamm gesägt.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche.  

Viele liebe Grüße

Wolfgang

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73 Comments

  • Anonym

    Hallo Loretta,
    ich habe mal einen ganzen Post über Totholz geschrieben, weil ich auch mal in der Fortpolitik dienstlich damit zu tun hatte.

    Ich finde es sehr wichtig, dass man das Holz in den Bannwäldern liegen lässt und so den Insekten und Tieren die Möglichkeit gibt sich niederzulassen.
    Auch wenn der Garten groß genug ist, geht das wunderbar und man kann hier auch das Totholz sehr gut mit Pflanzen usw. schmücken.

    Ich finde das sehr gut.

    Lieben Gruß Eva

  • ❈Paula❈

    Lieber Wolfgang,

    dein Beitrag war heute wieder sehr interessant für mich. Ich glaube, vor 2 Jahren davon, habe ich Bilder von meiner Naturinsel, Bilder eingestellt. Da lag und stand auch das Totholz. Was für Insekten und Tiere darin wohnen, stand auf ein Hinweisschild neben dem jeweiligen Totholz.
    Das man es aber im Garten auch haben sollte, weiß ich heute nun durch dich. Schnell mal überlegt, wir haben es am Bach liegen.
    Danke für den guten Hinweis.

    Liebe Grüße kommen von
    Paula

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Paula,
      das ist doch toll, wenn ihr auch schon Totholz im Garten habt. Für mich war das neu, wie wichtig Totholz ist, dabei haben wir das schon seit Jahren im Garten.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Nova

    Natürlich wie ich es mag, auch wenn andere Leute von unaufgeräumt sprechen. Ist ja aber auch genau so wie mit Pflanzen die als Unkraut bezeichnet werden. Finde ich klasse wie ihr es gemacht habt, denn wie man sehen kann ist es so wichtig für die Flora und auch die Fauna.

    Liebe Grüsse

    N☼va

  • Margeraniums Gartenblog

    Allzu viel Totholz habe ich nicht in meinen Gärten! Hat sichdu bisher nicht ergeben. Aber eine Bekannte bringt mir immer Birkenrinde. Die liegt dekorativ unter meinen Sträuchern! Das sieht auch noch sehr hübsch aus!
    Viele Grüße von Margit

  • SchneiderHein

    Ohne Totholz ist ein Garten eigentlich langweilig 😉 Ich liebe die Baumpilze, die an Birkenästen entstehen. Und für die Abgrenzung zum Nachbarn ist Totholz aller Arten auch ideal, denn es behindert etwas die auswanderfreudigen Stauden. Nur nach 20 Jahren müssen wir nun mal an den Grenzen etwas mehr nachschichten, denn Vögel und Insekten haben ganze Arbeit geleistet …
    VG Silke

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Silke,
      ich finde die Baumpilze auch sehr schön, irgendwann muss man natürlich für Nachschub sorgen, das Holz wird ja zersetzt, aber andere Begrenzungen halten auch nicht ewig.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • mano

    wie rege ich mich immer über diese aufgeräumten koniferen-gärten auf! schade, dass die leute dort gar nicht merken, dass in solchen gärten gar kein leben mehr stattfindet. da würden solche broschüren vielleicht helfen! vielleicht sollte ich sie mal massenhaft bestellen und sie diesen menschen in die briefkästen werfen ;-)!
    schön, dass ihr so viel totholz im garten habt. da haben die vögel ja einen reich gedeckten tisch!! bei uns liegt auch so allerhand rum und darf einfach liegenbleiben bis nichts mehr von übrig ist!
    liebe grüße
    mano

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Mano,
      ich mag auch keine Gärten mit ein paar Koniferen und einer super gepflegten, aber langweiligen Rasenfläche. Da gibt es auch für mich nichts zu entdecken, die haben einfach keinen Reiz.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Britta

    Endlich mal ein Garten in dem nicht alles gefegt wird ;-D
    Das finde ich richtig gut!
    Auch bei mir bleibt das Meiste in den Beeten liegen. Auch wenn hier keine
    Blümchen wachsen… So freue ich ehr über lieben Tierbesuch, wie z.B. den Igel… Und gerade dieser lebt ja von den vielen Insekten die auch im Totholz stecken! Macht weiter so!
    Schön das du mit deinem Post auch ein wenig Aufklärung machst!
    Daumen hoch!
    Liebe Grüße,
    Britta

  • froebelsternchen Susi

    Eigentlich liegt das nahe, aber ehrlich gestanden hatte ich mir darüber noch nie den Kopf zerbrochen. Danke für die Aufklärung. Ich sehe die Vögelchen hier auch oft an dem alten Holz hantieren, das bei uns im Garten so rumliegt. Jetzt haben wir eine gute, nennen wir es " ökologisch gerechtfertigte" Ausrede es dort zu belassen …super. Aber eigentlich hätte es mir ja klar sein müssen… die Insektenhotels, die jetzt überall modern sind – sind ja auch aus Altholz sozusagen..aus kleinen Teilen von Altholz zumindest .
    Ihr macht das so schön und inspirierend mit Eurem Garten – wieder wunderbare Fotos zum Artikel, Ihr könntet ein wunderbares Gartenbuch herausgeben- ihr zwei! Ich freue mich immer schon wenn ich einen neuen Post auf meinem Dashboard von EUch sehe!
    Eine schöne neue Woche. Liebe Grüße Susi

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Susi,
      erstmal ein dickes Dankeschön von mir für Deine lieben Worte. Mir war das, wie gesagt, auch nicht klar, dass Totholz so wichtig ist, ich habe es auch erst aus einer Broschüre erfahren. Dabei haben wir dieses Totholz schon seit Jahren im Garten rumliegen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Kirsi Gembus

    Ein toller Beitrag mit sehr schönen Fotos. Die Fotos mit den Baumpilzen finde ich besonders gelungen.
    Letztes Jahr war das Leibniz-Jahr und wurde in Hannover gebührend gefeiert (darüber habe ich auch berichtet) und wie Leibniz schon sagte: Es gibt nichts Totes!
    Liebe Grüße sendet
    Kirsi

  • Karen Heyer

    Lieber Wolfgang,
    Eure Totholz-Verwendung ist gelungen, ja sogar sehr dekorativ. Ich liebe diesen Zauber des allmählichen Verfalls. Um ein Beet herum habe ich ebenfalls Totholzabschnitte als Begrenzung gelegt. Ich bin mir bewusst, das das nur eine Lösung auf Zeit ist. Hinterm Grundstück haben wir ein Waldstück mit allerlei Totholz. Äste von Büschen/Bäumen, die nicht mehr ans Licht kommen, sterben ab, brechen ab und verrotten dann am Boden. Ein schöner Kreislauf. Und ich liebe das Knacken des Holzes, wenn ich mir den Weg durch das Wäldchen bahne. Die Skulptur gefällt mir sehr.
    LG Karen

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Karen,
      ich denke, jede Begrenzung, wenn es nicht gerade Steine sind, ist immer eine Begrenzung auf Zeit, Eisen rostet und Plastik zerbröselt. Ich finde Totholz gehört auch zu einem gelungenen, naturnahen Garten und man kann es ja durchaus auch als Deko einsetzen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Birgitt

    …und das sieht auch noch gut aus, lieber Wolfgang,
    das Totholz im Garten…bei uns liegt auch einiges rum, aber das könnte eigentlich noch mehr sein…gerade jetzt, wo nebenan die Großbaustelle startet brauchen sicher viele kleine Lebewesen neuen Wohnraum,

    liebe Grüße Birgitt

  • Nicole/Frau Frieda

    Was für ein schöner Post, lieber Wolfgang, dem ich aus ganzem Herzen nur zustimmen kann. Auch unser Garten wird von uns naturnah gestaltet. Natürlich gibt es dort auch Ecken in dem Totholz geschichtet wird. Aber auch Gartenhäckseleien werden nicht entsorgt, sondern dem Garten wieder hinzugefügt. Alles was dem Garten genommen wird, wird eben an einer anderen Stelle ihm wiedergegeben 😉 Deine Skulptur ist echt klasse geworden. Hast Du auch einen Motorsägenführerschein? Ganz herzliche Grüße, Nicole

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Frieda,
      den Führerschein habe ich nicht, ich habe angefangen mit dieser Säge zu arbeiten, als sich noch Niemand dafür interessiert hat, ob man damit überhaupt umgehen kann. Und als der Führerschein dann kam, habe ich es nicht eingesehen, dafür Geld aus zu geben.
      Wir belassen auch so gut wie alles im Garten, wir bringen es nur von einem Platz zu einem anderen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Sadie´sGedankenfülle

    Hallo
    was für ein interessanter Beitrag und
    ich finde "naturbelassen" am schönsten,
    Baumpilze haben mich schon immer fasziniert.
    Doch deine Skulptur ist großartig geworden,
    würde ich mir auch in den Garten stellen.
    Wünsche einen sonnigen Tag.
    Lg Sadie
    PS: nicht zu vergessen – die Fotos sind super 😉

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Sadie,
      vielen Dank für das Lob, aber die Skulptur ist eher grob geschnitzt, ich habe eine solche Skulptur irgendwann mal in einem anderen Garten gesehen und als der Baum weg musste (stand direkt am Campingplatz und war einfach zu gefährlich), da habe ich beschlossen auch mal so eine Skulptur zu versuchen.
      Baumpilze mag ich auch sehr.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Claudia

    Lieber Wolfgang, ich bin begeistert, das sieht so herrlich und natürlich aus mit dem Totholz, und ja, es ist so wichtig für das Ökosystem! Wenn ich einen großen und eigenen Garten hätte, würde es auch so aussehen ;O)
    Danke für diesen wudnerbaren Beitrag!
    Ich wünsche Dir noch einen zauberhaften Nachmittag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

  • A. ZamJu

    Wenn man einen so wundervoll großen und natürlichen Garten hat, dann ist auch das sog. Totholz ein durchaus schönes Dekorations-Element, das lebt. Ich finde das sehr spannend und schön. Noch ein bisschen Moos hier und da und dazu die tolle Skulptur – Euer Garten ist ein kleines Paradies.
    Viele liebe Grüße, Angelika

  • Erica Sta

    Guten Abend liebe Loretta und lieber Wolfgang!

    Eine bemerkenswerte Aktion mit dem Totholz, die ihr im Garten für die Natur leistet und beispielhaft gut in Wort und Bild beschreibt. Bei uns im Garten fällt mancher Ast, der dann einfach liegenbleibt – früher hatte ich die Energie die Beete entsprechend zu säubern. Inzwischen sehe ich's locker. Auch mit manchen Mengen an Laub. Das Laub, beziehungsweise unser kleiner Dschungel in den Ecken veranlasste vor ein paar Jahren einen Igel vorübergehend bei uns einzuziehen… leider fand ich ihn Monate später verletzt und tod auf der seitlichen Straße. Wir waren sehr traurig darüber, irgendwie hat er dazugehört und war nach und nach sehr zutraulich gewesen.

    Noch 'mal meine Hochachtung für eure tolle Gartenarbeit.

    Ich wünsche euch einen schönen Abend und sende herzliche Grüßle, Heidrun

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Heidrun,
      das ist sehr traurig, dass der Igel überfahren wurde. Ich habe vor ein paar Monaten einen von der Strasse gesammelt. Der Autofahrer vor mir ist einfach drüber gefahren, hat den Igel aber nicht verletzt, da der genau in der Mitte der Strasse lief und das auch noch genau in die Richtung, in die die Strasse führt. Ich habe dann mitten auf der Strasse angehalten und den Igel von der Strasse getragen.
      Ich wünsche Dir einen schönen Tag.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • G. Kaiser

    hallo ihr zwei,
    das war wieder ein sehr interessanter Post!
    Im Moment liegt ein kleiner Berg "Totholz" am Rand des Gartens, ja er darf jetzt da bleiben! In einen Baumstamm habe ich klein blühende Pflanze eingesetzt, es schaut toll aus, wenn im Frühjahr der Baumstamm blüht.Die Skulptur gefällt mir sehr gut.
    liebe Grüße
    Gerti

  • Barbara

    Für mich gibt es kein Totholz. Das Holz lebt weiter nur anders. Von Mikroben bis Käfer, was sich da alles so tummelt – ein Wahnsinn und so spannend.
    Ein schöner Post und wichtig damit wir erkennen, dass auch Kleinstlebewesen wichtig sind. Da habt ihr wirklich ein kleines Paradies geschaffen.
    Liebe Grüsse
    Barbara

  • Nicole B.

    Lieber Wolfgang,
    das ist ja interessant.
    Ein wenig Totholz haben wir auch im Garten, nämlich noch ein paar kleine Teile der abgesägten Fichten.
    Eigentlich als Deko gedacht, nun weiß ich aber, dass es noch für was anderes gut ist.
    Danke für diesen ausführlichen Post,
    lieben Gruß,
    Nicole

  • kleiner-staudengarten

    Liebe Wolfgang,
    danke für diesen interessanten und so wichtigen Post … lebendige Gärten sind der Beitrag eines jeden Gartenbesitzers an den Natur- und Artenschutz und so liegt auch immer etwas Totholz oder Rebenstücke in meinen Beeten. Für mich gibt es nichts Schöneres als im eigenen Reich die tierischen Gäste zu beobachten.
    Einen schönen Tag wünsch ich euch,
    viele liebe Grüße Marita

  • McMaries Kleingartenwelt

    Lieber Wolfgang,
    das ist wirklich ein interessanter Post. Über Totholz im Garten habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht – haben wir auch nicht wirklich. Aber ist jetzt eine Anregung, vielleicht hinter den Büschen was hinzulegen – viel Platz haben wir ja nicht dafür… mal sehen. Insekten nisten bei uns im Insektenhotel (ja, eine künstliche Sache, die an echte Naturnistplätze nicht herankommt – aber ein Kompromiss bei uns im Garten) und in der Steinmauer haben sich auch einige Tierchen eingenistet. Aber unser Garten ist ja immer noch im Umbruch und mit dem Wissen über das Totholz kann ich noch einiges einbringen.
    Liebe Grüße
    Marie

  • Sigrun Hillsidegarden

    Hallo Wolfgang, viel rumliegen haben wir auch nicht, das Grundstück gibt das einfach nicht her. Hier und da ein Stück im Gebüsch, mehr ist nicht. Euer Kirschlorbeer ist leider nicht gut für die Umwelt! 😉

    Sigrun

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Sigrun,
      das exotische pflanzen eigentlich nicht in den Garten gehören, habe ich jetzt auch beim Lesen des kleinen Heftes erfahren, als wir die Sträucher damals gepflanzt habe, wusste ich das aber nicht. In Zukunft werde ich mehr auf heimische Arten achten.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Rumpelkammer

    schöne Bilder aus eurem Garten^.^.
    ja so ein alter Stamm bietet noch vielen Lebewesen Unterschlupf
    in der Natur geht nichts "verloren"
    die Naehrstoffe des alten Holzes wandern wieder in den Boden
    ich habe leider keinen Platz für altes Holz

    liebe Grüße
    Rosi

  • Kath rin

    Lieber Wolfgang, bei uns konnte man vorwiegend den Zaun dem Totholz zuordnen. Wir haben ihn letztes Jahr entfernt, nun gibt es keinen richten Totholzhaufen mehr im Garten, dies auch wegen der Schnecken.

    lg kathrin

  • fabol

    Liebe Wolfgang,

    ich finde es schön, wie ihr euch um die Vögel und Insekten kümmert! Schon euer Post zur Vogelfütterung im Winter gefiel mir außerordentlich gut. Totholz ist nicht nur wichtig für die Lebewesen um uns, sondern auch schön anzusehen, denn es gibt dem Garten etwas Ursprüngliches, Natürliches, etwas beinahe Urwaldhaftes. Und selbst im kleinsten Garten ist Platz für ein paar Äste oder ein Stück Stamm.
    Euren Garten bewundere ich jedesmal wieder!

    Liebe Grüße,
    Veronika

  • fabol

    Liebe Wolfgang,

    ich finde es schön, wie ihr euch um die Vögel und Insekten kümmert! Schon euer Post zur Vogelfütterung im Winter gefiel mir außerordentlich gut. Totholz ist nicht nur wichtig für die Lebewesen um uns, sondern auch schön anzusehen, denn es gibt dem Garten etwas Ursprüngliches, Natürliches, etwas beinahe Urwaldhaftes. Und selbst im kleinsten Garten ist Platz für ein paar Äste oder ein Stück Stamm.
    Euren Garten bewundere ich jedesmal wieder!

    Liebe Grüße,
    Veronika

  • Heidi R.

    Hallo Wolfgang,
    ich finde es super, das Du für das Totholz einen Platz in Deinem Garten gefunden hast! Der große Pilz, das könnte ein Zunderschwamm sein?
    LG Heidi

  • Rostrose

    Toll, dein Beitrag wieder, lieber Wolfgang,
    und wenn ich das alles richtig verstanden habe, ist Totholz in Wahrheit LEBENSholz. Do richtig viel haben wir davon nicht im Garten aber einiges schon, soll heißen, unser Garten ist weit davon entfernt aufgeräut zu sein… Ich denke, diesen Weg werden wir einfach weiter gehen!
    Herzliche rostrosige Grüße und danke fürs Verlinken,
    Traude

  • Hilda

    Lieber Wolfgang,
    eine toller Post, vielen Dank dafür! Schön, dass du für "nicht aufgeräumte" Gärten und auch Wälder plädierst. Die meisten Gärten bieten (nicht nur wegen fehlendem Totholz, sondern auch weil Verblühtes im Herbst alles zurückgeschnitten und alles Laub fein säuberlich aufgefegt wird) viele Nahrungsquellen und Behausungen nicht mehr.
    Wir haben auf unserem Grundstück 10 uralte Birken stehen (die sind um die 100 Jahre alt, laut Auskunft unserer Nachbarn) und die produzieren brav "Totholz" 😉

    Tolle Bilder hast du gemacht und euer Garten muss zauberhaft aussehen …

    Liebe Grüße
    Hilda

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Hilda,
      zehn alte Birken sind doch supertoll, wir haben sechs Birken, die sind aber erst ca. 50 Jahre alt und wurden noch vom Vater des Vorbesitzers angepflanzt. Ich finde einen Garten auch interessanter, wenn nicht alles, was in unseren Augen keinen Sinn macht, weggeräumt wird.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • wegwunder

    Hallo Wolfgang. Mir gefällt's auch… überhaupt Gärten, die ein bisschen verwildert wirken und es doch nicht wirklich sind, natürliche Effekte, Wiese statt Rasen (ist ja auch viel bequemer, finde ich), auch Brennnesseln dürfen in meinem Mini-Garten, Totholz auch, und viele Blumen und Kräuter. Herzlich, Sibylle

  • Mami Made It

    Oja, einen Totholzhaufen (oder mehrere) haben wir so ziemlich als erstes im Garten eingerichtet. Nicht unbedingt aus Tierschutzgründen, sondern eher weil wir einen Platz brauchten, wo wir abgebrochenes Holz sammelten bis es verarbeitet werden würde. Im Laufe der Jahre schafften wir dann auch Kettensägen, Kreissägen und einen Anhänger an. Das Holz eines Haufens wurde weggearbeitet. Wobei soviel ja nicht mehr da war, sondern die schönste beste Erde, die durch Verrottung entstanden ist. Einen anderen Haufen (etwas aus dem Sichtbereich) füttern wir aber immer noch regelmäßig mit Ästen und Rasenschnitt, weil wir wissen, dass sich dort gerne Blindschleichen einnisten.
    Ach und nennen wir es ruhig beim Namen, es ist auch sehr praktisch und bequem so einen Haufen zu haben, auf den man Kleinigkeiten draufschmeißt und das Zeug nicht gleich wegarbeiten oder mit dem Hänger zur Grünschnittstelle fahren muss.
    🙂
    LG Petra

  • Amely

    Lieber Wolfgang, ich wusste schon, dass Totholz im Garten wichtig ist, aber nicht, dass es SO viele Lebensräume bietet. Außerdem sieht es bei euch auch ansprechend und natürlich aus.
    Liebe Grüße und danke fürs Verlinken!
    Amely

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