Sieht so ein Biotop aus?

Naturschutz, Biotop, Lebensgemeinschaft, Mückensee

Naturschutz?

Auf einer mei­ner Fahr­rad­tou­ren bin ich über die­ses Natur­schutz­ge­biet gestolpert.
Von mei­nem Weg aus konn­te ich gut die brei­ten Schnei­sen sehen, die die schwe­ren Wald­ma­schi­nen ver­ur­sacht haben und direkt dane­ben das Schild „Natur­schutz­ge­biet”.
Die­ser Gegen­satz nötig­te mich vom Fahr­rad und ich habe mir das Schutz­ge­biet etwas näher angeschaut.
Bis­lang war ich immer der Mei­nung, dass ein Natur­schutz­ge­biet etwas gro­ßes sei, etwas, wo Tie­re und Pflan­zen in Ruhe ihrem täg­li­chem Leben nach­ge­hen, ja bis ich den Mücken­see entdeckte.
Laut Wiki­pe­dia ist der Mücken­see und der umge­ben­de Wald als Bio­top zur Erhal­tung von Lebens­ge­mein­schaf­ten geschützt.

Sieht so ein Bio­top aus?
Wel­che Lebens­ge­mein­schaft soll das sein?
Auf den näch­sten Bil­dern kannst Du sehen, wie es rund um die­sen klei­nen See aussieht.
Naturschutz, Biotop, Lebensgemeinschaft, Mückensee
Ist das eine Lebens­ge­mein­schaft von Igel, Eich­hörn­chen und schwe­ren Waldmaschinen?
Naturschutz, Biotop, Lebensgemeinschaft, Mückensee
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Für mich sieht das nicht wie ein Bio­top aus. Eini­ge der Bäu­me sind sicher Opfer eines Sturms gewor­den, aber soll­te man die in einem Bio­top nicht ein­fach lie­gen las­sen? Gera­de Tot­holz för­dert doch die Arten­viel­falt und gehört zu einem gesun­den Lebens­raum ein­fach dazu.
Ich bin jeden­falls eini­ger­ma­ßen Baff. Für mich hat das nichts mit einem Bio­top oder Natur­schutz zu tun.
Weißt Du viel­leicht, wie so etwas mit Natur­schutz zusam­men passt?
Ich wün­sche Dir eine schö­ne Woche.
Vie­le lie­be Grüße
Wolf­gang

Schau doch mal hier rein

38 Comments

  1. Also da hät­te ich auch nicht gedacht das es eines ist. Da war wohl der Ver­kauf des Hol­zes und die „Dol­lar­zei­chen” in den Augen grö­sser. Bleibt zu hof­fen dass sie dort noch am „arbei­ten” sind und es wirk­lich dazu machen.

    Wün­sche dir noch einen schö­nen Tag und sen­de vie­le Grüsse

    N☼va

  2. Da bin ich ganz bei Dir. Herr­jeh das sieht ja schlimm aus. Ein Bio­top stel­le ich mir so nicht vor. Haben die es sich anders über­legt und da kommt jetzt eine Grill­hüt­te und ein Spiel­platz hin?
    Wünsch Dir einen schö­nen Tag, lie­be Grü­ße Tina 

  3. Naja, viel­leicht war es ein Ver­se­hen. Und es wat gar nicht so gemeint.…. und da es nun mal so gesche­hen ist, man es nicht mehr rück­gän­gig machen kann, bleibt es jetzt so.…
    Könn­te ja sein.….
    aber die gro­ssen Fra­ge­zei­chen blei­ben. Auch bei mir.
    Herz­lichst
    yase

  4. Ich bin sprach­los. Natur­schutz? das schaut echt anders aus. Da stel­le ich mir auch so eine schö­ne Idyl­le ganz anders vor. Die muss nicht immer groß sein. 

    Hab einen schö­nen Tag
    Pau­la

  5. dei­ne fotos müss­te man einer zei­tung schicken! lie­be grüsse

  6. Weia, das sieht ja rich­tig trau­rig aus. Wo hier das Natur­schutz­ge­biet sein soll?
    Ich kann es auch nicht sehen.
    glg Susan­ne

  7. Ich hab da lei­der auch kei­ne Ahnung, aber ich gebe Dir recht …sieht irgend­wie nach einer Far­ce aus. Viel­leicht soll­te man da echt mal nach­fra­gen per Mail was das zu bedeu­ten hat bei der Gemein­de?!
    Viel­leicht gibt’s ja eine Erklä­rung?!
    Manch­mal fragt man sich echt! Man will uns ein­fach für dumm ver­kau­fen. Ja wir sind es gewohnt für dumm ver­kauft zu wer­den…
    aber man­ches schlägt echt dem Fass den Boden aus!

    Lie­be Grü­ße
    Susi

  8. Hal­lo Wolf­gang,
    das mag zwar schlimm aus­se­hen, aber vie­le Schmet­ter­lings­ar­ten brau­chen genau­so einen Kahl­schlag. Und falls man mög­lichst viel Wie­sen­flä­che erhal­ten möch­te, muss auch das Tot­holz da weg. Vie­le Arten wer­den momen­tan tat­säch­lich sel­te­ner, weil Kahl­schlä­ge in der Forst­wirt­schaft wohl weni­ger oft als frü­her erfol­gen.
    VG
    Elke

    1. Lie­be Elke,
      ich weiß nicht, ob die­ser Kahl­schlag wegen der Schmet­ter­lin­ge durch­ge­führt wur­de und ich wuss­te auch nicht, dass Schmet­ter­lin­ge so etwas brau­chen, aber dann hät­te es ja doch sein Gutes. In unmit­tel­ba­rer Umge­bung gibt es übri­gens vie­le Wie­sen, die für die Tier­hal­tung genutzt werden.

      Vie­le lie­be Grü­ße
      Wolf­gang

  9. Lie­ber Wolf­gang und lie­be Loret­ta, trau­ri­ge Bil­der sind es, die bewe­gen.
    Wenn ich so etwas sehe, fra­ge ich mich: Wie­so sind die Men­schen so dumm? War­um tra­gen wir selbst dazu bei, den Boden unter unse­ren Füßen zu ver­nich­ten!
    In mei­ner Woh­nung rei­ße ich nicht die Bret­ter aus dem Boden aus?
    Kei­ner tut es. Wir küm­mern uns doch um das Heim, um unse­re vier Wän­de. Und die Erde? Die ist doch unse­re Hei­mat! Die Bäu­me, die Natur und die Erde unter unse­ren Füßen müs­sen uns doch hei­lig sein!
    Viel­leicht war es mal ein Bio­top, das könn­te es sein, dem Schild nach. Was ist dort gesche­hen? Kei­ne Fra­ge, dass unge­be­te­ne mensch­li­che Hand am Werk war.
    Gut, dass du es gepo­stet hast! So etwas öffent­lich zu machen, ist manch­mal viel, was man tun kann. Dan­ke!
    Wün­sche euch alles Lie­be, Grażyna

  10. oh neee..
    da wür­de ich mich aber mal beim näch­sten Forst­amt oder der Natur­schutz­be­hör­de erkun­di­gen was das sein soll 

    man kann Bäu­me auch so aus­rücken dass mög­lichst wenig Scha­den ent­steht
    und alles dann so lie­gen zu las­sen ist wohl auch kei­ne Opti­on
    viel­leicht inter­es­siert sich eine Lokal­zei­tung dafür??

    lie­be Grü­ße
    Rosi

  11. Lie­ber Wolf­gang,
    Ein Bio­top stel­le ich mir so nicht vor aber so viel Ahnung habe ich auch nicht.
    das ist wirk­lich sehr trau­rig…
    Lie­be Grü­ße
    Kari­na

  12. sieht aus wie bei uns.… ein­fach unmög­lich!!! ich weiss nicht, ob die beim forst ein­fach unge­lernt oder unter­be­lich­tet sind… auf jeden fall ist das hirn­los!
    ich bin erschüt­tert
    gusta

  13. sehr trau­rig!! lei­der habe ich das hier auch schon des öfte­ren erlebt und wer­de immer total wütend. die­se fet­ten wald­ma­schi­nen (har­ve­ster) machen wirk­lich alles kaputt, was sich ihnen in den weg stellt.
    die idee von rum­pel­kam­mer, dei­ne fotos an eine zei­tung zu schicken, fin­de ich sehr gut!
    lie­be grü­ße
    mano

  14. So wie es aus­sieht, hat der Sturm ein paar Bäu­me ent­wur­zelt. Der Mensch hat dem Gan­zen dann den Rest gege­ben. Da kann man nur hof­fen, dass die Tie­re sich mir der Ver­wü­stung arran­gie­ren wer­den. Die Ver­ant­wort­li­chen soll­te man aber mal fra­gen, was sie sich dabei gedacht haben.
    Lie­be Grü­ße
    Hei­ke

  15. Hal­lo Wolf­gang,
    hier wird es ganz gut erklärt, viel­leicht liegt in dem von dir geschil­der­ten Fall so etwas vor:
    https://www.schmetterlingsforum.de/eb/entry/Berichte/offener-brief-nabu-sls.html

    Gruß
    Elke

    1. Lie­be Elke,
      dan­ke für die­sen Link. Das macht eini­ges klarer.

      Vie­le lie­be Grü­ße
      Wolf­gang

  16. Dei­ne Empö­rung kann ich nach­voll­zie­hen, beob­ach­te ich ja, wenn ich mal unter­wegs bin, ziem­lich viel Kahl­schlag. Elke mag zwar Recht haben, aber ich wür­de mal eher nach­fra­gen, stel­le ich doch in jüng­ster Zeit immer wie­der fest, dass das Wis­sen um Zusam­men­hän­ge schwin­det bzw. häu­fig egal ist.
    LG
    Astrid

  17. Lie­ber Wolfgang,

    war­um jetzt all die Bäu­me geschla­gen wur­den, müss­te man in Erfah­rung brin­gen, bevor man sich end­gül­tig ein Urteil bil­det.
    Aber gut denk­bar ist schon, dass aus Grün­den der Holz­be­schaf­fung hier ein Kahl­schlag getä­tigt wurde.

    Lie­be Grü­ße
    Chri­sta

  18. Jetzt habe ich mal gegoo­gelt, ob ich den See ken­ne, denn ich bin als Stu­den­tin oft im Wester­wald in sol­chen Seen schwim­men gewe­sen. Aber Asbach ist dann doch etwas zu weit ent­fernt vom Rhein gewe­sen.
    Das waren auch immer Seen, die sich in den Basalt­brü­chen gebil­det hat­ten ( heu­te darf man ja in man­chen gar nicht mehr schwim­men ).
    LG
    Astrid

    1. Lie­be Astrid,
      die­ser klei­ne See ist auch ein ehe­ma­li­ger Basalt­ab­bau. Aller­dings war der Stein­bruch nur bis zum Beginn des ersten Welt­krie­ges in Betrieb.

      Vie­le lie­be Grü­ße
      Wolf­gang

  19. Ich fin­de auf Anhieb auch nicht, dass das nach Natur­schutz­ge­biet aus­sieht. Aber ich möch­te dar­über auch nicht urtei­len, wenn ich nicht weiß, war­um es dort so aus­sieht. Man soll­te nicht zu schnell urtei­len. Manch­mal sind sol­che Vor­gän­ge durch­aus not­wen­dig.
    Lie­ben Gruß — Elke

  20. Lie­ber Wolf­gang,
    das sieht nach allem ande­ren aus, aber nicht nach Natur­schutz und Bio­top!
    Ein wirk­lich sehr trau­ri­ger Anblick!
    Ich wün­sche Dir trotz­dem noch einen zau­ber­haf­ten Tag!
    ♥ Aller­lieb­ste Grü­ße , Claudia ♥

  21. Lo veo muy raro, no pare­ce un bio­to­po. No me gusta ver­lo así. Besos.

  22. Lie­ber Wolf­gang, das sieht furcht­bar aus. Aber die Natur erholt sich schnell wie­der. Bei uns droht im Moment eine Bor­ken­kä­fer­pla­ge, ob hier so viel Tot­holz sinn­voll ist.

    LG Kath­rin

  23. Lie­ber Wolfgang,

    manch­mal ver­ste­he ich es auch nicht, was da so geschieht. Aber ich habe auch ein­fach zu wenig Ahnung davon, was rich­tig und was nicht rich­tig ist.
    Eins habe ich aber inzwi­schen gelernt, dass nicht jede gut­ge­mein­te Natur­schutz­maß­nah­me immer gut sein muss und ich habe vie­le Jah­re im Öffent­li­chen Dienst gear­bei­tet, um zu wis­sen, wenn Geld für einen Krö­ten­zaun (nur ein Bei­spiel) da ist, kann man es eben auch nur für einen Krö­ten­zaun aus­ge­ben. Dann wird eben ein Krö­ten­zaun auf­ge­stellt oder das Geld ver­fällt.
    Und vie­le Arbei­ten gera­de auch in die­sem Bereich wer­den von Hilfs­kräf­ten aus­ge­führt, die soviel Ahnung von Natur haben wie ich von Archi­tek­tur und Sta­tik — näm­lich gleich Null. Fach­kräf­te sind eben ein­fach zu teu­er und die Behör­den sparen.

    Ich den­ke, über die­ses The­ma gäbe es unend­lich viel zu sagen — sicher auch Posi­ti­ves. Das soll­te man bei all der Kri­tik nicht vergessen.

    Lie­be Grü­ße
    Jut­ta

  24. I wish I under­s­tood Ger­man! The sign loo­ks rather for­bidding.
    Thanks for sharing at https://image-in-ing.blogspot.com/2018/06/can-brussels-sprouts-be-edible.html

  25. Lie­ber Wolf­gang,
    das sieht in der Tat ziem­lich eigen­ar­tig aus. Die ent­wur­zel­ten Bäu­me sind sicher Sturm­op­fer, aber war­um wur­den die ande­ren Bäu­me so weit über dem Boden gefällt. Ist das bei euch so üblich? Bei uns wer­den die so knapp wie mög­lich über­’m Boden abge­schnit­ten nor­ma­ler­wei­se. Und bei einem Baum­stumpf sieht man auch, dass zwei­mal ange­setzt wur­de mit der Ket­ten­sä­ge .… als ein­ge­fleisch­tes Wald­kind (das viel bei den Forst­ar­bei­tern rum­hing frü­her), wirkt das sehr stüm­per­haft auf mich!

    Ande­rer­seits den­ke ich dann aber auch: Das muss wohl sei­ne Berech­ti­gung haben, denn war­um macht wer so etwas .….???

    Viel­leicht fin­dest du es ja raus auf dem dazu­ge­hö­ri­gen Forstamt!

    Lie­be Grü­ße
    Hil­da

  26. Schon merk­wür­dig für ein Biotop.Naturschutz sieht anders aus. ich habe eine Freun­din in Hes­sen , die dür­fen im Bio­top im See baden, ist mir auch nicht ganz schlüs­sig.
    Lie­be Grü­sse in das Fach­werk­haus, Klärchen

  27. Wie ein Bio­top sieht das nicht gera­de aus! Aber, man kennt viel­leicht nicht die Grün­de für die Kahl­schlä­ge! Viel­leicht gibt es ja auch eine ganz paus­able Erklä­rung.
    Vie­le Grü­ße von
    Mar­git

  28. Seelenbotschaft

    Lie­ber Wolf­gang,
    auch für mich macht es kei­nes­falls den Ein­druck, als wäre es ein Bio­top. Viel­leicht war es mal eines — doch in dem jet­zi­gen Zustand ist es fern­ab davon. Mich macht es wütend, wenn ich so etwas sehe und ich fra­ge mich ‘Wie dumm ist der Mensch und was bil­det er sich eigent­lich ein?’ Die Natur (Erde & Was­ser) kann völ­lig OHNE UNS über­le­ben, WIR jedoch NIEMALS ohne die Natur — und zum Dank zer­stö­ren wir sie. Ich wer­de es nie begrei­fen! Genau­so wenig, wie das zutun und zuse­hen des Insek­ten­ster­ben. Der Mensch denkt sel­ten an die Fol­gen, jam­mert am Ende dann aber mäch­tig, wenn es fast zu spät ist. Sor­ry, bin jetzt echt aufgewühlt.

    Alles Lie­be und einen schö­nen Tag, Lill 

  29. Hal­lo Wolf­gang,
    schaut hübsch häss­lich aus die Ecke die Du uns da zeigst. Bevor ich mei­nen Senf abge­ge­ben habe, bin ich dem Link von Elke gefolgt. Inter­es­sant, kei­ne Fra­ge. Aber da geht es um frei­ge­holz­te und (halb­wegs) auf­ge­räum­te Flä­chen (damit sich ande­res ansie­deln kann). Auf Dei­nen Bil­dern wur­de nichts auf­ge­räumt. Da wur­de unbrauch­ba­res ein­fach lie­gen gelas­sen. Bei uns in BaWü wur­den in der letz­ten Zeit ein paar mal pri­va­te Fir­men für die Holz­ern­te beauf­tragt, die Städ­te kamen schlicht nicht hin­ter­her. Und das Ergeb­nis sah dann ähn­lich aus. Scha­de eigent­lich. Da wird viel Geld für irgend­wel­che Pro­gram­me aus­ge­ge­ben und dann sowas.
    Lie­be Grü­ße,
    Krü­mel

  30. Also ich fin­de es nicht so schlimm. Es sieht nach einem kräf­ti­gen Wind­wurf aus (alle Wur­zeln lie­gen kreuz und quer, bei ein­fa­cher Fäl­lung ist kei­ne Wur­zel zu sehen) und das muss schon aus Sicher­heits­grün­den ent­fernt wer­den. Dafür gibt es extra aus­ge­bil­de­te Leute/Firmen, da es durch das Kreuz- und Quer-Lie­gen der Stäm­me zu sehr star­ken Span­nun­gen auf den Stäm­men füh­ren kann (da kann ein Stamm schon mal hoch­ka­ta­pul­tiert wer­den und Men­schen ver­let­zen). Da kann nicht ein­fach mal jemand mit ’ner Ket­ten­sä­ge und einem Pferd rein. Auch kön­nen die noch ste­hen­den Bäu­me nicht ein­fach ste­hen gelas­sen wer­den, da die garan­tiert durch den näch­sten star­ken Wind umge­legt wer­den, da sie nicht mehr den Schutz der ande­ren Bäu­me haben und nicht so gewach­sen sind, um Win­de aus­zu­hal­ten. Außer­dem ist die­ser Wind­wurf von Vor­teil, da nun ein gesun­der Mix an Laub­bäu­men nach­wach­sen kann. In ca. einem Jahr wer­den sich schon die ersten Pio­nier­ge­wäch­se dort ange­sie­delt haben. Das sieht dann viel schö­ner aus, als die vor­he­ri­ge Nadelbaum-Mono-Kultur. 

    Kommt ihr da öfter vor­bei? Dann wären Ent­wick­lungs­bil­der echt span­nend 🙂
    LG Tina

  31. Hi, ich seh hier viel Kom­men­ta­re mit begreif­li­cher Empö­rung. Aller­dings, das Schild ist doch kein offi­zi­el­les *Natur­schutz­ge­biet* Schild. D. h., es ist wohl auch nicht recht­lich dar­un­ter auf­ge­führt. Das man trotz­dem ver­sucht, etwas zu schüt­zen, auch mit sol­chen Schil­dern, ist ja erst mal gut.
    Ein Sturm­scha­den muss natür­lich in einem Nutz­wald besei­tigt wer­den, am Besten, bevor der Käfer in die Fich­ten geht und sich aus­brei­tet, sonst wer­den vie­le ande­re Bäu­me als Näch­stes befal­len.
    Dann ste­hen umge­stürz­te Bäu­me sehr häu­fig unter Span­nung, es erfor­dert sehr viel Kön­nen, die fach­ge­recht zu sägen und dabei hat es auch schon böse Unfäl­le gege­ben. Klar, Rücke­pfer­de wären toll, aber der Har­ve­ster ist für vie­le eine ren­ta­ble­re Mög­lich­keit im Wald zu arbei­ten, vor allen Din­gen, da es die­ses Jahr wie­der vie­le Sturm­schä­den gege­ben hat und man nicht hin­ter­her kommt.
    Tod­holz ist ja trotz­dem noch genug da und man hät­te jetzt auch noch ordent­lich mit dem Mul­cher drü­ber gehen kön­nen um gleich neu ordent­lich anzu­pflan­zen. So ist aber viel Brach­flä­chen für viel mehr Tie­re, als es ein dunk­les Buchen­wäld­chen bie­ten könn­te. Ihr wer­det sehen, das Gebiet wer­den sich Blu­men, Sträu­cher, Klein­tie­re, Hasen (die gern mehr Sicht­feld haben) und Insek­ten zu eigen machen und es wird ein wah­rer Urwald ent­ste­hen. Und denkt dar­an, der Bau­er hat i. R. vor Jah­ren mal Bäu­me ange­pflanzt, dann das Stück ggf auch gepflegt und je nach Bäu­men bekommt sei­ne Genera­ti­on nichts mehr von dem Preis, den der Baum evtl erzielt. Fall­holz ist dazu oft ver­dreht und gesplit­tert und viel­leicht lan­det es in der Papier­müh­le. Oder als Press­holz im Bil­ly Regal. Alles hat halt immer meh­re­re Sei­ten. Schüt­zen müs­sen wir unse­re Natur defi­ni­tiv.
    Wün­sche ein schö­nes Wochen­en­de
    Nina

  32. The images are nice. Does it say to keep out? — Margy

  33. Lie­ber Wolf­gang, dein Ent­set­zen kann ich gut ver­ste­hen. Man fasst es nicht. Die Fra­ge ist ja auch manch­mal: Ist das eigent­lich mit rech­ten Din­gen zuge­gan­gen? Oder hat hier ein­fach jemand los­ge­legt — merkt ja kei­ner …?!
    Lie­be Grü­ße
    Sil­ke

  34. Lie­ber Wolf­gang, bei dem Gelän­de han­delt es sich nicht um ein Natur­schutz­ge­biet. Die­se Ver­bots­schil­der wur­den vom vor­he­ri­gen Eigen­tü­mer aus „Ent­haf­tungs­grün­den“ angebracht.
    Im hin­te­ren Teil Des Gelän­des stan­den rund 300 Pap­peln, die an Stamm­fäu­le lit­ten und aus Sicher­heits­grün­den ent­fernt wer­den muss­ten. Auf die­se Flä­che wur­den 8000 jun­ge stand­ort­aus­ge­wähl­te Bäu­me (18 ver­schie­de­ne Arten) gepflanzt und gegen Reh­ver­biss ein­ge­zäunt. Ein Orkan führ­te im Fol­ge­jahr zu erheb­li­chen Schä­den. Ich bin wei­nend durch den Wald gelau­fen. Auch die­se Flä­che wur­de gegen Ver­biss ein­ge­zäunt und mit 4000 jun­gen Bäu­men besetzt. Alle Arbei­ten wur­den in enger Abspra­che mit dem Forst­amt durch­ge­führt. Es war ein erheb­li­cher Kosten­auf­wand. Viel Tot­holz blieb auf dem Gelän­de, auf dem sich jetzt auch wie­der vie­le Rin­gel­nat­tern tummeln.
    Jetzt ist es schon wie­der schön und in fünf Jah­re, auch wegen der stark unter­stütz­ten zusätz­li­chen Natur­ver­jün­gung, wie­der ein Para­dies. Wer nicht nur unin­for­miert meckern, son­dern mit gutem Rat oder noch bes­ser Tat mit dazu bei­tra­gen möch­te, kann sich ger­ne bei mir unter info@mueckensee.de melden.
    Vie­le Grüße
    Udo

    1. Wolfgang Nießen

      Lie­ber Udo,
      dan­ke für die Info. Das wuss­te ich nicht. Und ich fin­de es toll, dass das Gebiet rund um den Mücken­see jetzt so gut entwickelt.

      Vie­le lie­be Grüße
      Wolfgang

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