Abhauen in den Garten

Abhau­en in den Gar­ten. Die Idee zu die­sem Post habe ich schon seit Mona­ten, aber es kam immer irgend­was dazwi­schen, irgend­ein ein ande­res The­ma drän­gel­te sich mit Erfolg nach vor­ne. Eigent­lich hat­te ich die Idee schon wie­der ver­ges­sen. Aber dann kam die­ses Virus um die Ecke, Covid 19.

Wel­che unge­ahn­te Bedeu­tung die­ses Virus für mein Leben, für unser aller Leben haben soll­te, war mir nicht bewusst, als die ersten Mel­dun­gen aus Chi­na über den Bild­schirm lie­fen. Ganz im Gegen­teil, dach­te ich, das wird mich, uns hier in Deutsch­land, Euro­pa, nicht betref­fen. Schließ­lich hat­ten wir ein ähn­li­ches Sze­na­rio ein paar Jah­re vor­her ja schon ein­mal. Die SARS Pan­de­mie 2002/2003. Die kam auch aus Chi­na. Und wel­chen Ein­fluss hat­te sie auf unser Leben? Ich kann mich zumin­dest an kei­ne Ein­schrän­kun­gen erin­nern. Und ich dach­te, dass wird dies­mal genau­so sein. Ein rich­tig gro­ßer Irrtum.

Umso wich­ti­ger ist es, dass man sich in die­ser Zeit, die hof­fent­lich nicht all­zu lan­ge dau­ern wird, ablen­ken kann. Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten zusam­men mit Freun­den fal­len ja alle flach, sie sind bereits Opfer der Pandemie.

Wie sehr die Pan­de­mie ein­fach alles beherrscht, kann man auch bei Goog­le sehen. Gestern am 29.03.2020 habe ich nach Covid 19 gesucht:
Unge­fähr 5.790.000.000 Ergeb­nis­se (0,58 Sekun­den)
Heu­te, 30.03.2020, habe ich die­sen Begriff wie­der in die Such­ma­schi­ne gegeben:
Unge­fähr 6.770.000.000 Ergeb­nis­se (0,56 Sekun­den)
Fast eine Mil­li­ar­de Tref­fer mehr, nur einen Tag später. 

Abhauen in den Garten

Gera­de, wenn die Son­ne scheint, wird der Gar­ten zu einem rich­ti­gen Para­dies, in das man sich zurück zie­hen kann, und in das jeg­li­ches Unge­mach kei­nen Zutritt hat. 

Damit wäre das schon mal geklärt. 

Alles ande­re, was nur Ärger macht, darf auch ger­ne drau­ßen bleiben.

Als Kind habe ich immer von die­sem Schrank geträumt, durch den man nach Nar­nia kommt. Jetzt haben wir genau so eine Türe, es ist die Türe in den Garten. 

Es erwar­tet uns das Aben­teu­er des Lebens. Man muss nur hin­se­hen, Acht­sam sein. Die mei­sten von uns haben ja jetzt Zeit.

Abhauen in den Garten, das Abenteuer des Lebens.

Das Leben im Gartenteich

Jetzt hat man auch Zeit, das Leben im Gar­ten­teich zu beob­ach­ten. Den Gold­fi­schen zu sehen, wie sie grün­deln, die Moder­lies­chen bei der Jagd beob­ach­ten und all das Leben ent­decken, dass sich von selbst im Lau­fe der Zeit ein­fin­det. Rücken­schwim­mer zum Bei­spiel oder auch Was­ser­läu­fer und Libel­len­lar­ven. Hin­zu kom­men noch ziem­lich vie­le Post­horn­schnecken, die wahr­schein­lich hucke­pack mit irgend­wel­chen Teich­pflan­zen ein­ge­zo­gen sind. Mir macht das Spaß und es ent­spannt wirklich. 

Abhauen in den Garten. Jetzt kann man in Ruhe das Leben im Teich beobachten.

Natür­lich kann man auch all die ande­ren Tie­re beob­ach­ten, wenn man in den Gar­ten abhaut, wie etwa die Vogel­welt. Bei uns sind es vor allem Spat­zen, aber auch Elstern oder etwa Eichel­hä­her.

Und auch Schnecken sind nicht immer und unbe­dingt ein Ärgernis.

Man kann sich im Gar­ten aber auch sehr gut zurück zie­hen und end­lich mal wie­der ein gutes Buch lesen. Loret­ta mag das Buch „Ein Gar­ten ist nie­mals fer­tig” sehr ger­ne, und ich habe es noch nicht ganz durch. Jetzt wer­de ich es zu Ende lesen.

Abhauen in den Garten und endlich mal wieder ein gutes Buch lesen.

Zeit für Unerledigtes

Aber jetzt ist auch die Zeit, Din­ge zu tun, die man schon immer tun woll­te, aber nie die Zeit dafür hat­te. (Oder auch kei­ne Lust…)

Wie etwa die drei Meter Sicht­schutz, die schon lan­ge dar­auf war­ten, erneu­ert zu werden.

Oder etwa das schon völ­lig undich­te Dach des klei­nen Häus­chens im Garten.

Was wurde aus meinem Experiment?

Letz­tes Jahr muss­te ich eine Kor­ken­zie­her­wei­de stark kür­zen. Sie steht zu nah am Zaun. Und einen Nach­barn stört das.

Abhauen in den Garten, hier mein Experiment mit Schlafenden Augen.

Ein Stück des Stamms lehn­te ich an eine der drei Fich­ten­stäm­me, und dar­aus wur­de dann, aber erst spä­ter, mein Expe­ri­ment. Wird die­ses Stück anwach­sen, obwohl ich es ein­fach nur hin­ge­stellt habe? Und was ist mit schla­fen­den Augen?

Schla­fen­de Augen
Als Schla­fen­de Augen bezeich­net man Knos­pen, die unter der Rin­de schla­fen, manch­mal sogar für Jahr­zehn­te. Sie sind eine Ver­si­che­rung des Baums, für den Fall, dass er lebens­wich­ti­ge Tei­le ver­liert. Mit Hil­fe der Schla­fen­den Augen kann er dann neu aus­trei­ben und wei­ter leben.

Schla­fen­de Augen, die jetzt aus­trei­ben, habe ich ent­deckt. Hat der Stamm aber auch Wur­zeln geschla­gen? Ich weiß es nicht, noch nicht, aber in den näch­sten Mona­ten wird es sich zei­gen. Ich könn­te auch ein­fach nach­se­hen, fürch­te aber, falls Wur­zeln da sind, dass ich sie ver­let­zen könn­te. Da war­te ich dann lie­ber, soviel Zeit muss sein.

Wir hof­fen, es geht Dir und Dei­nen Lie­ben gut und ihr seid alle gesund. Und wir wün­schen Dir, dass das auch so bleibt.

Und, wenn Dir dann doch ein­mal die Decke auf den Kopf fällt, dann hau doch ein­fach ab in den Gar­ten. Es lohnt sich.

Vie­le lie­be Grüße

Loret­ta und Wolfgang

Loretta Nießen

Loret­ta: Fotos

Wolfgang Nießen

Wolf­gang: Text

Schau doch mal hier rein

31 Comments

  1. Guten Mor­gen ihr Beiden,
    möch­te gar nicht viel Wor­te machen, aber die Natur und eure
    schö­nen Fotos sowie eure Wor­te hel­fen noch Freu­de am Leben zu
    erfah­ren und zu empfiden.
    Dan­ke dafür. Bleibt gesund und paßt wei­ter­hin auf euch auf,
    alles alles Lie­be, Karin Lissi

  2. Hal­lo Wolfgang,
    ja, der Gar­ten ist in die­sen Zei­ten Gold wert. So ein gro­ßer Gar­ten wie eurer ist natür­lich noch bes­ser, da kann man sich wirk­lich zurück­zie­hen. In mei­nem ist ja oft nicht gera­de ruhig, wenn alle Nach­barn auf die­sel­be Idee kom­men. Das wird sicher noch schlim­mer in den Oster­fe­ri­en.. Aber bes­ser als gar kein Gar­ten ist es allemal.
    VG
    Elke

  3. Ein Gar­ten ist immer toll lie­ber Wolf­gang, ins­be­son­de­re, wenn er so groß ist wie der Euere.
    Alles ande­re den­ke ich, ist wie ein Bal­kon, den ich zudem im Moment auch mehr nut­ze, als sonst.
    Noch kann ich ja auch mit dem Fahr­rad raus und in das Tal fah­ren, das sehr weit­läu­fig ist und als Radler
    wahrt man ja auch Abstand, wenn man die fre­quen­tier­ten Rad­we­ge meidet.
    Das mache ich auch und hier gibt es jede Men­ge Radel­we­ge , die so nicht jeder kennt und man
    auch nicht durch eine gro­ße Stadt muß.

    Ich habe mei­nen Bal­kon und eine rie­si­ge Anla­ge und eine wei­te Sicht im Nor­den, wie im Süden und das genie­ße ich.
    Ich habe zwar Nach­barn aber für mich ist eine freie Sicht schon etwas wert.

    Habs fein und alles Gute.
    Lie­ben Gruß Eva

  4. Es ging wohl allen irgend­wie ähn­lich… kei­ner hat mit dem gerech­net, was wir jetzt haben.
    Genau, glück­lich, wer einen Gar­ten hat! Hier wird auch gewer­kelt, geguckt, genos­sen und geträumt…
    Herzlichst
    yase

  5. Ihr Lie­ben,
    wie wun­der­bar, das hat so rich­tig Kraft geschenkt. Das Aben­teu­er unse­res Lebens — ja, das ist wohl war. Ich fin­de eure Ein­stel­lung wirk­lich soooo wun­der­voll. Ein Schleif­chen dran bin­den, yesss, gera­de jetzt zeigt sich´s, was Wer­te wert sind…
    Als ich das mit Fort Detrick hör­te, letz­tes Jahr, und dar­auf das von den vie­len Lun­gen­kran­ken angeb­lich wegen der Shishas in den USA, dann die unüb­lich vie­len Lun­gen­ent­zün­dun­gen in Ita­li­en ab Herbst — dort bei Mai­land nähen Tau­sen­de Chi­ne­sen… Ist da etwa was von den USA nach Ita­li­en (noch mehr Tou­ri­sten von dort…) über die Näher NACH China???
    Ja, als ich dann von Wuhan hör­te, ich bin viel­leicht in den Bio­markt gepest und habe das erste mal im Leben gepreppt. Ich kam mir völ­lig bescheu­ert vor, so ganz ver­schwö­rungs­theo­re­tisch, äh, ‑prak­tisch, die Kid­dis grin­sten ein wenig, mach­ten aber brav mit (gab so eini­ges zu schlep­pen). Konn­te bei­na­he nicht mehr posten oder sonst­was, war ziem­lich alar­miert und verwirrt.
    Wochen spä­ter dann wach­ten ande­re auf, Coro­na war in aller Mun­de, plötz­lich kein Klo­pa­pier mehr… , da war ich dann schon fast erleich­tert, dass ich doch nicht spin­ne — maka­ber gesagt. Ich dach­te echt, ich habe sie nicht mehr alle… Habe ich aber wohl doch…
    Doch so viel wird nun auch den letz­ten klar, das ist das Gute dar­an, man sieht die Zusam­men­hän­ge so deut­lich, wie die­se Pro­duk­ti­ons­wei­sen und ‑wege, das Out­sour­cing ect. nur dem Pro­fit dien­te, nicht Sinn und Mensch­lich­keit. Neo­li­be­ra­lis­mus der Märk­te, das Schreckgespenst…
    Und gera­de jetzt will ich posi­tiv blei­ben, ja, ihr habt so Recht, FREUEN wir uns trotz alle­dem an der Natur, die nun mal durch­at­men darf und freu­en uns an Krea­ti­vi­tät und Kon­tak­ten zumin­dest per Internet.
    Dan­ke, dass ich hier sein durf­te, es war wun­der­schön, alles Lie­be, eure Méa

  6. Auch ich bin froh, in einer grü­nen Oase zu leben. Das bringt Abstand und bei der Arbeit bekommt man den Kopf frei, denkt nicht lau­fend an Corona.
    Am lieb­sten wür­de man auch Men­schen ein­la­den, wel­che so ein Para­dies nicht ihr Eigen nen­nen kön­nen, das geht lei­der nicht oder nur mit Abstand übern Zaun :o).
    Ich hof­fe und wün­sche, wir blei­ben alle gesund.
    Lie­be Inselgrüße
    Kerstin

  7. Oh ja, ab in den Gar­ten, und was meint ihr wie froh ich bin dass ich ihn habe. So kann ich mich wenig­stens dort bewe­gen und alles genie­ßen. Lei­der kann ich aller­dings die immer noch vor­han­de­nen Repa­ra­tu­ren und Neu­an­brin­gun­gen der Sicht­schutz­ma­chen nicht machen…die Aus­gangs­sper­re kam dazwi­schen und das Mate­ri­al konn­te nicht mehr gelie­fert wer­den. Nun, seis drum so wird so gegärt­nert und gelauscht.

    Wün­sche euch noch einen schö­nen Tag und sen­de vie­le Grü­sse rüber

    Bleibt gesund und passt auf euch auf

    N☼va

  8. Bin auch gera­de sehr froh, mei­nen Gar­ten zu haben. Und auch, dass nun Früh­ling ist und es so eini­ges zu tun gibt. Auch wenn es gera­de ziem­lich kalt ist. Aber bei der Gar­ten­ar­beit ver­ge­hen ruck­zuck vie­le Stun­den, und man hat nicht ein­mal an das Dra­ma um uns her­um gedacht. Der Gar­ten ist wie eine Insel, weit weg von allem. Ich hof­fe trotz­dem, dass sich unser aller Leben bald wie­der normalisiert.
    Lie­be Grü­ße und bleibt gesund
    Heike

    1. Hal­lo Wolfgang,
      ein schö­nes Bild mit der Schrank­tür in eine ande­re Welt. Die­se ande­re Welt betre­te ich jetzt auch lau­fend und freue mich so sehr, dass ich sie habe. Obwohl ich ja hier im Gar­ten kei­nen Teich habe, beob­ach­te ich doch bereits Frö­sche, im Gewächs­haus zum Bei­spiel den Laubfrosch. 

      Dei­ne Schnecken müs­sen übri­gens nicht zwangs­läu­fig mit den Pflan­zen gekom­men sein. Sind ab und an auch mal Enten zum Bei­spiel auf dei­nem Teich? Bei unse­ren Karpfen­wei­hern sind immer mas­sig Weiß­fi­sche drin und wir haben nie wel­che rein ausser Karp­fen und jedes Jahr wird 2x das Was­ser kom­plett abge­las­sen und nur Karp­fen rein. Die Enten haben Fisch­ei­er an den Füßen kle­ben, flie­gen über die Lan­de und baden dann in einem ande­ren Gewäs­ser, wo sich die Eier wie­der abspü­len. Viel­leicht gelan­gen ja Schnecken­ei­er auch über das Enten-Taxi von hier nach da. Das komi­sche Virus ist schließ­lich auch als blin­der Pas­sa­gier schon ein­mal um den Glo­bus gekommen.…

      Schö­ne Tage im Gar­ten wünscht euch der Achim

      1. Wolfgang Nießen

        Lie­ber Achim,
        Enten habe ich noch nie am Teich gese­hen, aber alle ande­ren Vögel, wie etwa Spat­zen oder Amseln kom­men immer wie­der zum Baden oder Trinken.

        Vie­le lie­be Grüße
        Wolfgang

  9. Wie­der was gelernt bei euch, von schla­fen­den Augen habe ich noch nicht gehört. Euer Gar­ten bie­tet aber auch wirk­lich genug Mög­lich­kei­ten sich auszutoben.
    LG
    Magdalena

  10. Hal­lo Ihr Lieben,
    wir kön­nen uns unend­lich glück­lich schät­zen, solch ein grü­nes Para­dies zu haben! Ich wür­de echt durch­dre­hen ohne den Gar­ten oder zumin­dest zwi­schen­durch einen Blick hin­aus wer­fen zu kön­nen. Die drit­te Woche im Home­of­fice, mein Mann folgt mir ab mor­gen auch ins häus­li­che Büro.
    Die Tier­welt jubi­liert, die Vögel bau­en flei­ssig Nester — alles, als wäre nichts. Nun , es ist ja auch nicht ihr Pro­blem son­dern Unse­res. Ganz ohne mein Zutun ent­steht hier gera­de Nütz­li­ches für die Natur, ein Gründ­ach und dem vor­her undich­ten Gara­gen­dach. Dar­über freue ich mich und vor allem, das der Ter­min trotz Coro­na wie ver­ein­bart statt­fin­den kann.
    Alles Lie­be für Euch
    Karen

  11. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang,
    wie schön, wenn man so ein Refu­gi­um hat, in das man sich zurück­zie­hen kann. Euer Gar­ten macht sicher viel Arbeit, aber eben auch sehr viel Freu­de, gell.
    Die Sache mit den „schla­fen­den Augen” fin­de ich ja super. Ich habe sol­che klei­nen Trie­be auch schon ent­deckt. Jetzt weiß ich, wie wert­voll sie sind und wie umsich­tig die Natur vorausschaut.
    Habt einen ange­neh­men Gar­ten­tag, lie­be Grüße
    und bleibt wei­ter­hin gesund und munter,

    herz­lichst moni

  12. Ja, ein Gar­ten ist eine wun­der­ba­re Sache, vor allem, wenn er so schön groß ist wie eurer! ich kann mich zwar nur auf den Bal­kon zurück­zie­hen, aber auch das ist schon eine Men­ge wert. 🙂
    Ich glau­be bei­na­he nicht, dass das Wei­den­stück anwächst. Das scheint mir zu groß zu sein. Aber wei­ter­hin abwar­ten kann ja auf kei­nen Fall scha­den, viel­leicht wird es doch was!
    LG
    Centi

  13. bin echt gespannt wie dein wei­den­ex­pe­ri­ment ausgeht!
    die­se bäu­me sind ja extrem vital — unter­halb des BWH ist ein alt­arm, umstan­den von uralten wei­den. bei jedem sturm bricht was ab, fällt eine um — und die unten­lie­gen­den und die stümp­fe trei­ben immer wie­der aus — weiden-kontinuum.….
    ich ver­su­che gar nicht erst, mir vor­zu­stel­len, wie es jetzt wäre mit den BW in unse­rer ehe­ma­li­gen 2‑zim­mer-whg. in ber­lin zu hocken — ohne bal­kon! puh.
    auf unse­re gär­ten! xxxx

  14. Wir kön­nen uns wirk­lich glück­lich schät­zen, dass wir auf dem Land leben und einen Gar­ten haben. Aber wie vie­le Mil­lio­nen Men­schen sind jetzt in einer klei­nen Stadt­woh­nung weg­ge­sperrt — oft­mals sogar ohne Bal­kon? Das ist wirk­lich ein furcht­ba­rer Zustand und ich hof­fe, dass er nicht all­zu lan­ge dau­ern wird. Wenn man jetzt schon von Mona­ten redet, stellt es mir echt die Nacken­haa­re auf — auch mit Garten.
    Ich wünsch euch eine gute Woche!
    LG, Varis

  15. Wohl dem der in die­sen Zei­ten einen Gar­ten sein eigen nen­nen kann. Das ist gera­de die schön­ste Tür in Rich­tung Natur. 

    Mein Mann hat ab mor­gen Kurz­ar­beit und geht nur 2 Tage die Woche arbei­ten, bei fürst­lich auf­ge­stock­tem Lohn­aus­gleich der Fir­ma. Ein rich­ti­ger Glücks­tref­fer so viel Frei­zeit zu haben, den Gar­ten in Ord­nung brin­gen zu kön­nen usw. Könn­te man sich glatt dran gewöh­nen, aber es ist auch schön, wenn der Spuk wie­der ein Ende findet.

    In die­sem Sin­ne, genießt euren Gar­ten und bleibt gesund

    Arti

  16. …gera­de jetzt bin ich auch sehr dank­bar einen Gar­ten und den Wald qua­si vor der Haus­tür zu haben…dort kann ich so gut entspannen…und mich an vie­lem erfreuen…nur unser Gar­ten­teich beher­bergt dank Rei­her nicht mehr so viel Leben, jeden­falls kei­nen Fisch mehr,

    lie­be Grü­ße Birgitt

  17. Edgarten - Gartenblog

    Lie­ber Wolfgang
    Euer Gar­ten ist eine Pracht und jetzt erst recht, für euch bei­de und für euren süssen Hund. Das Grün wirkt erhol­sam und gibt euch bestimmt Ener­gie. — Hier bin ich schon zufrie­den mit mei­nem Bal­kon, Haupt­sa­che den Wind in den Haa­ren spü­ren, die Son­ne auf der Haut und viel fri­sche Luft.
    Dir und Loret­ta einen fro­hen Abend und tragt euch Sorge.
    Lie­be Grüessli
    Eda

  18. Was für ein Bild mit dem Pilz, lie­ber Wolf­gang! Ganz phantastisch!
    Na und dann passt das The­ma ja nun sogar mit dem Abhau­en *lach*
    Ich haue ab auf den Mond oder so … die Welt ist ver­rückt gewor­den, ent­fes­selt … ich hat­te Dir bei mir gera­de geant­wor­tet und das von Not­re Dame in dem Zusam­men­hang geschrieben …
    Es ist gut, wenn es noch Men­schen gibt, die noch selb­stän­dig den­ken! Das las­sen ja so eini­ge doch vermissen.

    Viel­leicht magst Du die­ses Video auch mal schau­en und die­sen Arti­kel dazu — auch ein Pro­fes­sor, Viro­lo­ge, aber einer, der viel zu tun hat, anders wohl als der all­seits in den Medi­en Anzutreffende … 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=w‑uub0urNfw

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/meinungen-am-rande-des-mainstreams/seite/3/

    Soweit für eben und jetzt — ich hof­fe, dem­nächst wie­der häu­fi­ger in die Blogs zu kommen.

    Vie­le lie­be Grü­ße und bleibt gesund!
    Sara

  19. Dan­ke, ihr Lie­ben für die­se zau­ber­haf­te Ode an den Garten.
    Ja, wer jetzt einen Gar­ten hat, darf sich wirk­lich glück­lich schätzen.
    Er ist eine zau­ber­haf­te Gegen­welt in die­ser ange­spann­ten Situation.
    Gute Wün­sche und lie­be Grüsse,
    Brigitte

  20. Ja, ein Gar­ten ist in die­sen Tagen ein­fach Gold wert…es gibt immer eine Beschäf­ti­gung, etwas zu beob­ach­ten, zu ent­span­nen und reich­lich Freu­de. Die schla­fen­den Augen ken­ne ich nur bei den Rosen, doch an Bäu­men waren sie mir bis­lang unbekannt.
    Bleibt gesund und erfreut euch an eurem Gar­ten — lie­ben Gruß, Marita

  21. Ja, wer einen Gar­ten hat kann wirk­lich froh sein!
    Er ist nicht nur in sol­chen Zei­ten wie die­sen eine kleine
    Rück­zugs­oa­se. Er hilft uns auf­zu­tan­ken für den Alltag.
    Und zur Zeit kommt ihm eine ganz beson­de­re Bedeutung
    zu — man kann raus und ist doch geschützt.
    Ganz vie­le lie­be Grü­ße von Urte
    und bleibt bei­de gesund!

  22. Was für ein auf­bau­en­der, posi­ti­ver Blog­post ! Danke!
    Hach, genau die­se Acht­sam­keit von der Ihr berich­tet brau­chen wir alle jetzt so sehr!
    Ich den­ke manch­mal direkt die­ser Virus will uns was leh­ren und zei­gen und bewirkt im End­ef­fekt auch vie Positives.
    Das hof­fe ich zumin­dest sehr!!!
    Bleibt gesund und mun­ter und einen wun­der­schö­nen April wün­sche ich Euch und viel Spaß bei all den Projekten.…

    Ich bin neu­gie­rig wie es mit dem Baum­stamm wei­ter geht… das ist ja so inter­es­sant mit den schla­fen­den Augen! Super Experiment!

    Lie­be Grüße
    aus dem Waldviertel

    Susi

  23. Tenemos suer­te con tener un jar­dín y tu tie­nes uno pre­cio­so. Besi­tos y salud.

  24. Ein Gar­ten ist heu­te ein ech­ter Standortvorteil.
    Es steckt aber auch viel Arbeit in einem schö­nen Gar­ten. Eure Bil­der sind wie­der sehr schön, vor allem das mit der Mohnblüte.
    Lie­be grüße!

  25. Gar­dens are such lovely places of com­fort for color and solace. Thanks for sharing your lovely images.

    Your link is a gre­at addi­ti­on to ‘My Cor­ner of the World’ this week! Thanks for lin­king up!

  26. Guten Mor­gen Loret­ta und Wolfgang,

    Kei­ner von uns hat­te zum Jah­res­wech­sel eine Ahnung, in was für ein Cha­os Covid-19 die gan­ze Welt brin­gen wür­de. Ich bin froh, dass ich in die ‘Wild­nis’ zu spa­zie­ren gehen kann und im Gar­ten zu arbei­ten kann. In Finn­land ist es jedoch immer noch kalt und nachts ist es geschneit.

    Ja, die Natur ist vol­ler Wun­der. In mei­nem Gar­ten wächst ein Ahorn / Acer negun­do, aber starb einen sehr kal­ten Win­ter. Mein Mann hat ihn gefällt und in ein paar Jah­ren hat er schö­ne neue Spröss­lin­ge aus dem Rumpf gemacht. Das Wun­der des Wachs­tums macht in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten Freude.

    Son­ne und Freu­de , bleibt gesund. — I am sor­ry for my mista­kes in German 🙂

  27. Edith Götschhofer

    Lie­ber Wolf­gang, lie­be Loretta,
    ja wer hät­te so etwas gedacht in unse­rem sorg­lo­sen Leben, das die­se Sor­gen und die Angst um unse­re Gesund­heit ein­mal so ein gro­ßes The­ma wird und die Wirt­schaft zum Still­stand bringt.
    Ich bin sehr froh, das wir in Öster­reich so eine Regie­rung haben, in der das Leben der Bevöl­ke­rung mehr Wert hat, als die Wirtschaft.
    Der Gar­ten gibt uns Gar­ten­be­sit­zer nun viel Halt und Schutz, ich bin sehr froh darüber .
    Ich wün­sche euch bei­den Gesund­heit und alles Gute für die näch­sten Wochen. Bleibt Gesund!
    L.G.Edith

  28. Die­ser Virus hat uns, glau­be ich, in sei­nen Aus­ma­ßen alle über­rascht. Damit hat­te nie­mand gerech­net. Und wie begün­stigt wir Gar­ten­be­sit­zer doch sind, zeigt sich jetzt erst so rich­tig. Das Wet­ter spielt jetzt auch mit und drau­ßen war­tet jede Men­ge Arbeit. Also ran an die Beete.
    Bleibt gesund und vie­le Grüße
    Claudia

  29. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang, 

    was für ein schö­ner Bei­trag, sowohl von den Bil­dern als auch vom Text her. Die Türe in eine fan­ta­sti­sche Welt, ja so ist es. Auch wenn ich Covid19 zum Teu­fel wün­schen möch­te, einen Vor­teil hat das Gan­ze. Ich fin­de, man beschäf­tigt sich wie­der mit ganz ande­ren Din­gen. Vie­le Ter­mi­ne und Ver­pflich­tun­gen fal­len weg und was kann es schö­ne­res geben, als im eige­nen Gar­ten die vie­len klei­nen Wun­der der Natur zu bestau­nen. Mir tut das unend­lich gut. Alle, die einen eige­nen Gar­ten haben, und sei er noch so klein, kön­nen sich wirk­lich glück­lich schät­zen. Das ist Gold wert. 

    Ich wün­sche euch alles Gute, bleibt gesund und mun­ter. Herz­li­che Grü­ße — Tati

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