Garten,  Sträucher

Die verzweifelte Rettung der Eiben

Wie das Unglück hereinbrach

Vor langer, langer Zeit wuchs an einer Seite unseres Gartens eine Hecke aus gemeinem Liguster (Ligustrum vulgare, nicht zu verwechseln mit vulgär; vul·gä̱r Adjektiv. So, dass es dem guten Geschmack und dem Gefühl für Anstand widerspricht.)
(In Anbetracht der Arbeit, die mir diese Ligusterhecke, aufgrund ihres ungestümen Wachstum, bereitete, muss ich zugeben, halte ich die Definition für vulgär in Zusammenhang mit diesem Strauch für nicht all zu weit hergeholt. Aber das ist eine andere Geschichte.)

Irgendwann war ich der Hecke so überdrüssig, dass ich sie entfernte, die Stunden, die ich mit ihrer Bändigung verbracht hatte, waren einfach zu viele geworden und hatten tiefe Spuren in meinem Gemüt hinterlassen.

Die Eiben

Eiben sind in Deutschland durchaus heimig.


Die nun folgende kleine Excursion, die uns ins Jahr 1876 führt, ist für meinen Artikel gänzlich uninteressant und kann bedenkenlos übersprungen werden.

Der folgende Text und auch die Abbildung stammen aus dem selbst heute noch gebräuchlichem Buch: “Der Führer in die Pflanzenwelt, Hülfsbuch zur Auffindung und Bestimmung der wichtigsten in Deutschland wild wachsenden Pflanzen.” Von Emil Postel. 1876

Aus: “Der Führer in die Pflanzenwelt” 1876

87. Taxus baccáta. Eibenbaum.
Kommt nur hie und
da auf trocknen, sonnigen Hügeln des Vorgebirges wild vor, wird aber in
Gärten angepflanzt, und bildet einen sehr ästigen Baum oder Strauch. Seine
immergrünen Blätter sitzen in zwei Zeilen
an den Zweigen, sind linsenförmig,
spitz und dunkelgrün.
Er blüht schon im April, und wird hier nur wegen
seiner Verwandtschaft mit den Vorigen aufgeführt.
Der Taxus ist gleich
dem Wachholder ein zweihäusiges Gewächs. Die männlichen Blüthen bilden
Zapfen. Die weiblichen gleichen bei der Fruchtreife einer rothen,
fleischigen Scheinbeere, die am Grunde von breiten, stumpfen, leeren
Schuppen umgeben ist. Die Beere steht oben offen, und wenn ihr Fleisch
vertrocknet ist, ragt das Samenkorn wie aus einem Becher hervor.

Unsere Eiben haben wir jedenfalls ganz profan beim Gärtnern um die Ecke gekauft und überdies auch selbst gepflanzt.

Der Standort

Leider kommen an diesem Standort ein paar Umstände zusammen, die für Eiben schlicht ein “No go” sind. Schwere, lehmhaltige Erde oder vielleicht richtiger schwerer, erdhaltiger Lehm und zu allem Übel, als wäre das nicht noch genug, auch noch Regen, Regen der nicht nur vom Himmel fällt, wie die Eibe das ja gewohnt ist, sondern auch noch solcher Regen, der aus einem Fass überläuft. Das führt dazu, dass einige Eiben ein dauerhaftes anwachsen und gedeihen schlicht verweigern.

 
Unglück wird sichtbar



Ein Verhalten, das wir schlicht nicht tolerieren können.

Die Rettung

Zwei Maßnahmen scheinen uns angebracht, um den unhaltbaren Zustand der Eiben nachhaltig aufzuhellen:

  1. Regen, der nicht vom Himmel fällt, wird von den Eiben weggeleitet
  2. Der Boden wird mit Sand und Kompost verbessert

Nichts wie ab in den Baumarkt einen Schlauch gekauft und noch ein paar sonstige, absolut notwendige, Kleinigkeiten.
Das Fass angebohrt und mit einem alten Wasserhahn aus der Sammelsuriumkiste versehen.

Den Schlauch verlegen

Der Schlauch führt in eine Region des Gartens, die mehr Wasser braucht, als sie vom Himmel bekommt. Dafür war ich sogar gezwungen, einen Weg zu untergraben.

Von dieser biegsamen Röhre aus Kunststoff sollte nachher natürlich nichts mehr zu sehen sein.

Den Boden verbessern

Dazu hole ich die Eiben aus der Erde und lege einen Graben an.

Ein Graben für die Eiben.

Schätze oder wertvolle Artefakte irgendeiner längst untergegangenen und bislang unbekannten Zivilisation habe ich leider nicht gefunden.
Normalerweise finde ich immer Überbleibsel, einer uns sehr wohl bekannten Zivilisation, die auch noch gar nicht so alt sind und überhaupt nicht wertvoll.

In diesen Graben habe ich zunächst eine Schicht Spielsand eingebracht, darauf Kompost und schließlich die Eiben wieder eingepflanzt. Nach all diesen sorgfältig durchdachten, geplanten und auch noch durchgeführten Maßnahmen, ist die Hoffnung groß, dass die Eiben nun endlich glücklich werden.

Viele liebe Grüße

Wolfgang

[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]
(Visited 136 times, 1 visits today)

56 Comments

  • Nova

    Da drücke ich euch ganz feste die Daumen, aber so wie es in Angriff genommen wurde da sollte es doch was werden.

    Wünsche einen schönen Tag und sende viele Grüsse

    N☼va

  • Claudia

    Lieber Wolfgang,
    da hast Du Dir ganz viel Mühe gegeben, um es Euren Eiben schön zu machen und sie im Wachstum zu fördern! Ich habe einiges gelernt, danke dafür!
    nun wünsche ich Euch ganz viel Glück und erfolg und hoffe, daß sich die Eiben erholen und Euch bald mit frischem Grün erfreuen werden! Ich mag Eiben auch sehr gern!
    Hab einen wundervollen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

  • Anonym

    Hallo ihr Beiden,

    viel Glück mit eueren Eiben, Aber die Beeren d.h. der Kern ist ja soo giftig.
    Da muß man bei Kindern schon aufpassen.

    Früher habe ich sie immer in meine Adventskränze eingebunden, der Schafnachbar hat einige im Garten, die sind aber total schön, bevor ich es dann habe sein lassen, wegen der Katzen.

    Viel Glück Eueren Eiben.

    Lieben Gruß Eva

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Eva,
      die Kinder sind mittlerweile groß und kommen nicht mehr auf die Idee, irgendwelche Beeren zu essen (hoffe ich doch).
      Kränze haben wir noch nie daraus gebunden.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Kath rin

    Viel Erfolg mit Euren Eiben. Als wir unser Haus kauften, waren auch einige Eiben am Grundstück. Wir haben sie allerdings entfernen lassen, da sie ziemlich unansehnlich waren und wir den Garten eigentlich selbst gestalten wollten.

    LG Kathrin

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Kathrin,
      als wir das Haus gekauft haben, gab es im Garten keine einzige Eibe, mittlerweile haben wir drei Hecken und noch ein paar solitär stehende Eiben. Mir gefällt die Eibe sehr gut.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • MarionNette Herm

    Lieber Wolfgang, was für ein wunderbarer Text mit diesem fein eingearbeiteten Humor … das hat mir sehr gut gefallen. Du erinnerst mich an meinen Mann, dieser hat im letzten Jahr auch einen Schlauch unter die Erde gelegt um am Gartenhäuschen einen Wasseranschluss und Strom zu haben. Auch bei uns wurde leider nichts von Wert gefunden ;-). Aber ich bin dankbar dafür, ich würde nicht wissen wollen, wie der Garten daherkäme, wenn die Archäologen ihn bearbeitet hätten! Ich wünsche viel Glück für die Eiben und ihr Eibenheim … auf dass sie nun gedeihen! LG Marion

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Marion,
      es freut mich, dass Dir der nicht ganz ernst gemeinte Text gefallen hat. Ich denke, wenn ich mal was von Wert finden sollte rufe ich die Archäologen einfach nicht an.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Karen Heyer

    Hallo Wolfgang,
    so ein Zufall, ich habe auch gerade ein Eibenproblem. Wenn da so ist, wie von Dir beschrieben, ist auf unserem leicht sauren sandigen Boden ein Eibenschlaraffenland. Ich habe im letzten Jahr ein bisher ungeschnittenes Exemplar umgesetzt, auf das sie vielleicht einmal etwas Blickschutz Richtung Nachbarterrasse bietet. Und nun muß ich da mit der Schere ran, sonst wird das nie was mit dem dichten Wachstum. Die ist nämlich noch lichter als Eure gezeigten Exemplare. Ich drücke Euch die Daumen, das die Rettung Erfolg hat!
    LG Karen

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Karen,
      wir haben auch ein paar solitär stehende Eiben, die auch nicht geschnitten werden und die wachsen wirklich nicht besonders dicht, als Sichtschutz kaum zu gebrauchen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Birgitt

    …da bin ich wirklich gespannt, lieber Wolfgang,
    ob deine umfangreiche Rettungsmaßnahme von Erfolg gekrönt ist…und wünsche es dir sehr…gerade überlege ich, wie es mit unseren Eiben aussieht, genau weiß ich es gar nicht, denn sie bekommen wenig Aufmerksamkeit -und das scheint ihnen gut zu gefallen, denn sie bilden einen schönen Sichtschutz am Vorgarten,

    liebe Grüße Birgitt

  • Rostrose

    Lieber Wolfgang,
    unser Boden hier ist auch mehr Lehm als sonstwas – manche Pflanzen mögen das sehr oder können damit halbwegs gut leben, andere mögen's so wenig, dass sie einfach überhaupt nicht anwachsen oder sich nach einem Jahr verabschieden. Beim Lavendel habe ich es auch mit Sand geschafft, ihn zum Bleiben zu bewwegen. Mit Eiben haben wir es noch nicht versucht – die Vorbesitzer unseres Gartens haben auf der einen Seite eine Thujenhecke gepflanzt und auf der anderen gemischte Blüh- und Beerensträucher (Flieder, Forsythie, Tamariske etc.) und damit sind wir recht zufrieden. Der restliche Garten war quasi kahl, als wir hier einzogen, also hatten wir damit ohnehin genug zu tun 😉 Eine Regentonne und auch VERGRABENE Gartenschläuche sind etwas, an dem ich noch arbeite (> Die Arbeit bezieht sich darauf, Herrn Rostrose zu bearbeiten ;-))
    Ich dank dir sehr für deine lieben und nachdenklichen Kommentare und fürs Unterschreiben der Petitionen… Ja, manchmal sind die Bilder einfach furchtbar. Ich könnte darauf verzichten, meine Phantasie ist ohnehin gut genug, aber die Organisationen setzten zum Teil halt auch auf Schockwirkung… In meinem nächsten Namibia-Post (ab 10.3.) wird es auch wieder ein paar Unterschriftenlisten geben, da sind die Fotos dazu allerdings moderat. (Und die Fotos, die uns an diesem Tag gelungen sind, finde ich richtig sehenswert – auch wenn Eigenlob noch so stinkt ;-))
    Ich wünsche dir / euch einen schönen Tag,
    alles Liebe, Traude

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Traude,
      da habt ihr ja genug im Garten zu tun. Ein weitgehend kahler Garten ist für mich Langeweile in Reinform.
      Die Petition habe ich gerne unterschrieben, wenn auch dieses eine Bild eines abgeschlachteten Elefanten mir nicht mehr aus dem Kopf geht, für mich schlicht unfassbar. Ich freue mich auf Deinen nächsten Namibia Post und Eigenlob muss manchmal einfach sein, das finde ich keineswegs verwerflich.
      Ich wünsche Dir einen wundervollen Tag.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Heike Ellrich

    Nach all der vielen mühsamen Arbeit, die ihr euch mit euren Eiben gemacht habt, drück ich alle Daumen, dass ihr Erfolg damit habt und die Eiben nun gut wachsen können.
    Liebe Grüße
    Heike

  • Hilda

    Lieber Wolfgang,
    ich bin auch ein Eibenfan. Bin zwar auch ein Ligusterfan, aber Eiben sind schon noch um einiges schöner. Eine schöne Eibenhecke ist schon lange ein Wunschtraum für meinen Garten. Danke für die Tips mit Sand und Kompost. Wäre toll, wenn du uns berichten würdest, ob es auch geholfen hat. Denn dann kann ich das schon mal berücksichtigen, wenn ich eine Eibenhecke pflanze.
    Also toi toi toi, dass die Eiben nun kräftig wachsen und grünen!

    Liebe Grüße
    Hilda

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Hilda,
      ein Ligusterfan bin ich nun wirklich nicht, wenn auch das von mir oben Geschriebene nicht alles ernst gemeint war. Mir wuchs die Liguster einfach zu viel und während sie oben schön dicht war, war sie unten nur noch licht, als Sichtschutz völlig ungeeignet.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

    • Wolfgang Niessen

      Lieber Luis,
      ich hoffe, dass die Maßnahmen den Eiben helfen werden, aber bis ich das weiß wird wohl noch etwas Zeit verstreichen. Der letzte Satz ist eher selbstironisch zu verstehen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Klaerchen

    Hallo Wolfgang, ich habe auch eine Eibe im Garten, hatte bisher keine Probleme. Bei uns ist Sandboden, vielleicht mag sie das.
    Viel Glück, wer sich soviel Mühe macht, da muss es ja gut gehen.
    Lieben Gruß, Klärchen

    • Wolfgang Niessen

      Liebes Klärchen,
      Sandboden hat den Vorteil, dass keine Staunässe, die Eiben so gar nicht mögen, entstehen kann.
      Ich hoffe, dass unsere Eiben jetzt wieder gut wachsen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Irmtraud Kesselring

    Lieber Wolfgang,
    ich drücke die Daumen, dass die eiben gerettet werden können.
    Aber deine fachmännischen Vorbereitungen lassen das vermuten.
    Du machst dir immer soviel Gedanken und lässt uns daran
    teilhaben.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

  • Rumpelkammer

    schön und humorvoll geschrieben 😉
    ich hoffe dass die Rettung gelingt..
    Eiben wuchsen an meinem Schulweg über die Mauer eines alten Friedhofes..
    dass sie giftig sind wussten wir nicht..
    mit den Beeren haben wir uns die Fingernägel "lackiert" 😉

    liebe Grüße
    Rosi

  • ak-ut

    bei all deiner mühe und deinem so geschickten vorgehen haben eure eiben und du euch einen guten ausgang redlich verdient 🙂 ! bei eiben denke ich alter agatha christie fan immer gleich an "das geheimnis der goldmine", wo taxin, das gift der eibe, eine große rolle spielt 😉
    lg anja

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Anja,
      ich hoffe einfach, dass es klappt. Das Eiben auch giftig sind, habe ich erst aus den Kommentaren erfahren, Agatha Christie habe ich noch nicht gelesen. Kommt aber vielleicht noch, ich lese unheimlich gerne.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Sigrun Hillsidegarden

    Eine sehr gute Idee, den Menschen die Eiben näherzubringen, sie haben es nötig. Dabei denke ich an Friedhofsraketen (Thuja) etc. und die fremden Sträucher, die hier überhaupt nicht hergehören. Meine Kinder haben mit dem Samen der Eiben gespielt, sie wußten, was das ist und dass es giftig ist. Ich verstehe heute auch diesen Hype der jungen Eltern nicht, möglichst den Garten zu betonieren, weil ja irgendwie irgend etwas immer giftig ist.

    Sigrun

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Sigrun,
      wir pflanzen in unserem Garten am liebsten heimische Pflanzen, weil die gut sind für unsere Tierwelt. Heute wird ja allgemein viel mehr beaufsichtigt und nicht nur die Kinder, auch wir als Erwachsene müssen un immer mehr im Namen unserer Gesundheit gefallen lassen. Wenn ich nur daran denke, wie wir als Kinder groß geworden sind, eigentlich hätten wir alle sterben müssen, so gefährlich wie das damals war, ich denke da nur an die Autofahrten ohne Anschnallgurt, heute spielt ja schon mein Auto verrückt, wenn ich mich nicht anschnalle.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Tante Mali

    Ich drücke euch die Daumen (und den Eiben selbstverständlich auch). Ja Liguster *grrrr* … Ich habe ja mein Elternhaus samt Garten übernommen und dazu gehört auch ein Ligusterhecke – und an vielen Stellen ist sie bereits Vergangenheit, denn nichts auf dieser Welt nervt mehr als Liguster! Wachstum, Selbstaussaat (gut die Vögel tun einiges dazu) und im Frühling kahl – grad heute habe ich mich wieder geärgert – wäre der Regen nicht dazwischen gekommen, wäre jetzt schon wieder ein Teil der Hecke weg!
    Schöne Gartenzeit
    Elisabeth

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Elisabeth,
      wir haben im Garten noch zwei oder drei Ligustersträuche stehen, die lasse ich aber unter keinen Umständen mehr als Hecke wachsen, wer auch immer die Idee hatte, aus Liguster Hecken wachsen zu lassen, war kein Freund von Gärtnern;-)

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Barbara

    Lieber Wolfgang
    Na dann hoffe ich mal, dass deine Massnahmen greifen und die Eiben gedeihen. Obschon ich mich mit den Eiben nicht so anfreunden kann. Liegt aber an der Eibenbegrenzung von unseren Nachbarn. Die hat inzwischen eine Höhe von 5m erreicht und hat unseren Zaun total überwuchert. Vor dieser Eibenwand wächst leider nicht mehr viel und ich bin nur am zurück schneiden. Habe noch keine Idee, was ich dieser grünen Wand entgegen setzen kann.
    Liebe Grüsse
    Barbara

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Barbara,
      so eine Hecke wird schon sehr dicht, da kann man leicht den Eindruck einer Wand gewinnen. So eine große Hecke haben wir noch nicht, die wachsen ja nicht so schnell.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Traudi Gartendrossel

    Lieber Wolfgang,
    ganz doll drücke ich Euch meine beiden Daumen für die Eibenrettung. Wir wohnen hier im Nordwesten auf einem Geestrücken und unsere Eiben (wir haben nur 2 Stück) gedeihen ganz gut, so dass mein Mann sie von 5 Metern Höhe auf 1 Meter zurückgeschnitten hat. Darüber freuen sich auch Apfel- und Kirsche, die in der Nähe wohnen.

    Liebe Abendgrüße von Traudi

  • Christel Harnisch

    Ich drücke euch beide Daumen lieber Wolfgang! Unsere große Eibe war, als wir das Haus gekauft haben an einer Sete ganz kahl, da sie von Douglasien zugewuchert wurde…. Die Bäume wurden gefällt…. das ist jetzt 3 Jahre her und die Eibe kommt wieder richtig toll 🙂 Eiben sind ja an sich nicht so empfindlich…..
    Ganz liebe Grüße
    Christel

  • Renee

    Lieber Wolfgang,
    falls Du noch in diesen älteren Beitrag reinschaust:
    Wie lange standen die Eiben denn, bevor sie sich verfärbten? Ich kenne diese Verfärbungen nach Wintermonaten an einzelnen Eiben, die sich aber gegeben haben. Damit die Hecken dicht wurden haben wir im Frühjahr (Ende Februar), also vor dem Austrieb geschnitten. Den Zeitpunkt haben wir auch später beibehalten, damit in den Beeten nicht zuviel Schaden entsteht. Außerdem lässt sich das gut mit einer Austriebsspritzung gegen Schildläuse (kann bei Eiben schon mal vorkommen) vereinbaren. In den ersten Jahren mit "normalem" Dünger danach versorgt, jetzt bekommt die Hecke Hornspäne, denn sie soll nicht soviel Schnittmasse durch den Stickstoff produzieren. Unser Boden ist sehr lehmig bis tonig und unsere Hecken haben mittlerweile eine Höhe von über 3 m ereicht (nur um Dir Mut zu machen).
    Die von Dir durchgeführten Maßnahmen sind sicher hilfreich, Du wirst sehen wie rasch die Eiben wachsen.
    Vielleicht helfen Dir unsere Erfahrungen weiter, würde mich freuen.
    Herzlich
    Renee

    • Wolfgang Niessen

      Liebe Renee,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Eiben stehen seit circa zwei Jahren an dieser Stelle und leider sind es nicht die ersten die eingegangen sind. Im Laufe dieser Zeit sind immer wieder welcher verschwunden. Wir haben auch noch andere Eibenhecken, die wunderbar gedeihen. Die Idee im Februar zu schneiden finde ich gut, danach kann wirklich alles in Ruhe wachsen, das werden wir mal versuchen. Euer Boden scheint dem unseren ja sehr ähnlich zu sein.
      Vielen Dank auch für das Mut machen, das kann ich manchmal echt brauchen. Ich bin mal gespannt, wie die Arbeiten, die ich gemacht habe, von den Eiben angenommen werden.
      Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.