Petersilie

Petroselinum crispum

auch als Peter­li oder Peter­ling bekannt. Sie gehört seit cir­ca 400 Jah­ren zu den belieb­te­sten Küchen­kräu­tern Deutsch­lands und zählt zur Fami­lie der Dol­den­blü­ter. Ursprüng­lich stammt sie aus Süd­eu­ro­pa. Man benutzt die Blät­ter der Peter­si­lie zum Ver­fei­nern von zahl­rei­chen Spei­sen. Es ist auch kein Wun­der, weil das Kraut eine ech­te Vit­amin C Quel­le ist.

Petersilie

Natür­lich haben wir die­ses Kraut auch bei uns ange­pflanzt, denn zum Kochen benut­zen wir sehr ger­ne fri­sche Kräu­ter aus dem Gar­ten, da wis­sen wir dann ganz genau, dass sie nie­mals mit Pesti­zi­den trak­tiert wurden.

Die Königin unter den Kräutern

Weil die Peter­si­lie so gesund ist, wird sie von vie­len auch als Köni­gin der Kräu­ter bezeich­net. Sie ent­hält einen hohen Anteil an Vit­amin C und ist unge­schla­gen wenn, es um das Vit­amin A geht. Zum größ­ten Teil besteht die Peter­si­lie aber aus Was­ser (81,5%). Was mehr oder weni­ger ja auf alle Lebe­we­sen zutrifft.

Peter­si­lie
Inhalts­stof­fe je 100 g
Ener­gie52 (kcal)Eisen 3,6 (mg)
Fett360 (mg)Vit­amin A 901 (µg)
Pro­te­in4,4 (g)Vit­amin B1 0,14 (mg)
Koh­len­hy­dra­te7,4 (g)Vit­amin B2 0,3 (mg)
Bal­last­stof­fe4,3 (g)Nia­cin 1,4 (mg)
Kali­um811 (mg)Vit­amin B6 0,2 (mg)
Kal­zi­um179 (mg)Vit­amin C 160 (mg)
Magne­si­um44 (mg)Vit­amin E 3,7 (mg)

Mit die­sen Inhalts­stof­fen ist Peter­si­lie des­halb auch ide­al für einen grü­nen Smoothie.

Petersilie

Vermehrung

Bei der Peter­si­lie han­delt es sich um eine zwei­jäh­ri­ge Pflan­ze. Erst im zwei­ten Jahr bil­det sie Blü­ten­stän­gel, an denen sich dann die Blü­ten ent­wickeln, die bis zum Herbst dann wie­der­um die Samen bil­den. Die­se Samen las­sen wir immer ste­hen, so dass im näch­sten Jahr neue Peter­si­lie wächst. 

Petersilie

Und wenn die Peter­si­lie nach zwei Jah­ren nicht mehr wächst kann man ihre Wur­zeln aus­gra­ben und auch die­se verzehren. 

Petersilie
Petersilie

Inter­es­sant fin­de ich auch immer, was in alten Büchern geschrie­ben steht. „Flo­ra von Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz Band 3, 2. Auf­la­ge Otto Wil­helm Thomé 1905” 

"Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz Band 3, 2. Auflage Otto Wilhelm Thomé 1905"
Gemei­ne Petersilie
Petersilie

  Wir wün­schen Dir einen wun­der­schö­nen Start in die neue Woche. 

  Vie­le lie­be Grüße 

Loret­ta und Wolfgang

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18 Comments

  1. Guten Mor­gen,
    dass man die Wur­zeln essen kann, wuss­te ich nicht. Das wer­de ich näch­stes Jahr aus­pro­bie­ren. Mit dem ver­meh­ren mache ich es genau­so, ein­fach dass ich die Samen sam­mel­te und am gewünsch­ten Ort neu aus­sä­te.
    Euch einen fröh­li­chen Diens­tag und
    lie­be Grü­sse
    Eda

  2. Lie­be Loretta,

    vie­len Dank für den inter­es­san­ten Peter­si­li­en-Post. Ohne die­se Kraut in der Küche geht gar nichts.
    Die Peter­si­lie ist so viel­sei­tig zu vie­len Gerich­ten ver­wend­bar. Ich per­sön­lich zie­he aller­dings die krau­se Peter­si­lie der glat­ten vor.

    Sie eig­net sich ja auch bestens in Kom­bi­na­ti­on mit vie­len ande­ren Küchenkräutern.

    Lie­be Grü­ße und euch bei­den einen schö­nen Diens­tag
    Chri­sta

    PS Man glaubt es kaum, es hat drau­ßen tat­säch­lich heu­te Mor­gen etwas geregnet.

  3. Peter­si­lie ist tat­säch­lich nicht weg­zu­den­ken aus der Küche. Jahr­zehn­te­lang gab es meist nur die krau­se Peter­si­lie zu kaufen.Besonders durch die ita­lie­ni­sche und die asia­ti­sche Küche ist die „glat­te” Peter­si­lie nun auch seit eini­gen Jah­ren in unse­re Super­märk­te ein­ge­zo­gen — ich per­sön­lich mag sie lie­ber und wenn ich die­ses schö­ne alte Bild betrach­te, war sie wohl schon ganz frü­her mal popu­lär.
    Lie­be Grüße

  4. Sofort muss ich dar­an den­ken, dass mei­ne Mut­ter fast jede Sup­pe mit Peter­si­lie gar­nier­te, was geschmack­lich die­se typi­sche Wür­ze gab. Spä­ter ent­deck­te ich dann die Peter­si­li­en­wur­zel, sehr lecker auch als Süpp­chen.
    Und: Ein Arbeits­kol­le­ge muss­te ein­mal mit einem Com­pu­ter­pro­gramm die Kalo­rien von in ver­schie­de­nen Rezep­ten ent­hal­te­nen Zuta­ten berech­nen. Ich soll­te sie spä­ter ins Manu­skript über­tra­gen. Dabei ent­deck­te ich, dass er einem Kräut­lein einen neu­en Namen gege­bem hatte:

    Petra­si­lie!

    Als sol­che grü­ße ich in euren Tag und wün­sche euch noch eine kräu­ter­wür­zi­ge Woche …

  5. Lie­be Loret­ta,
    die Peter­si­lie ist wirk­lich von der Wur­zel bis in die Blatt­spit­zen gesund UND genieß­bar, ein tol­les Kräut­lein, das in kei­ner Küche feh­len soll­te, gell.
    Lie­ben Gruß
    moni

  6. Wuss­tet ihr, dass man im Mit­tel­al­ter neben vie­len ande­ren Anwen­dun­gen Peter­si­lie auch für Abtrei­bun­gen genutzt hat? Und wenn man heu­te auf eine Peter­si­li­en­gas­se trifft, war das frü­her ziem­lich sicher mal das Rot­licht­vier­tel. Wie gut, dass wir uns heu­te auf den Genuss des lecke­ren Krau­tes beschrän­ken kön­nen.
    Lie­be Grü­ße
    Hei­ke

    1. Lie­be Hei­ke,
      das ist inter­es­sant, bis­her wuss­te ich das nicht.

      Vie­le lie­be Grü­ße
      Wolf­gang

  7. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolf­gang,
    dan­ke für die­sen schnen Post über die lecke­re und gesun­de Peter­si­lie!
    Ich hab die­ses Kräut­lein auch immer da!
    Habt noch einen fei­nen Tag!
    ♥ Aller­lieb­ste Grü­ße, Claudia ♥ 

  8. Ihr Lie­ben,

    Peter­si­lie, auch glat­te, wächst auch in mei­nem Gar­ten. Mei­ne Mut­ter ver­wen­de­te aller­dings immer nur die Krau­se Peter­si­lie, ver­mut­lich aus Sicher­heits­grün­den, wie das damals so üblich war.

    Ich hat­te auch immer ein bis­serl Beden­ken wegen der Ver­wechs­lung. Obwohl mir die Glat­te viel bes­ser schmeckt!
    Aber so schlimm soll das gar nicht sein. Habe extra dazu einen Post ver­fasst. Auf den ersten Blick ist das näm­lich gar nicht so offen­sicht­lich, nicht mal am Geruch kann man das fest­ma­chen und ich möch­te behaup­ten, ein sehr fei­nes Riech­or­gan zu haben. Viel­leicht rich­tet sich der Geruch auch nach Jah­res­zeit oder ande­ren Faktoren …

    https://mein-waldgarten.blogspot.com/2016/08/hundspetersilie-von-glatter-petersilie.html

    Bei den Wur­zeln habe ich aber doch Beden­ken, weil wenn sich tat­säch­lich ein­mal die gif­ti­ge Hunds­pe­ter­si­lie dazwi­schen gesellt hät­te — die Wur­zeln sol­len ja ganz beson­ders gif­tig sein. Ich weiß nicht, ob ich sie wirk­lich unter­schei­den könn­te! Und auf den guten Glau­ben will ich mich hier nicht verlassen.

    Ein schö­ner Post wie­der mit schö­nen Bildern!

    Vie­le lie­be Grü­ße
    Sara

  9. Peter­si­lie darf eigent­lich in der Küche nie feh­len.
    Mal wie­der ein paar lie­be Insel­grü­ße
    Ker­stin

  10. Peter­si­lie ist das Kraut, das ich am mei­sten ver­wen­de! Daher ein inter­es­san­ter Bei­trag!
    Vie­le Grü­ße von
    Mar­git

  11. nur der duft fehlt ! lie­be grüsse

  12. Die Peter­si­lie ist wirk­lich ein fei­nes Gewürz und fin­det bei uns auch reich­lich Anwen­dung. Der Vit­amin C Gehalt ist eine posi­ti­ve Neben­er­schei­nung. Aber oft bringt sie noch das gewis­se Tüp­fel­chen Far­be ins Spiel.

    Lie­be Grü­ße
    Arti

  13. Ten­go que sem­brar­lo. Un beso.

  14. Ich lie­be Peter­si­lie und auch noch so man­ches ande­re Kraut, drum habe ich mir in die­sem Jahr auch vie­les sel­ber gepflanzt.
    Dass man auch die Wur­zeln essen, wuss­te ich noch nicht, aber man lernt eben nie aus.
    Lie­be Grü­ße an euch von
    Hei­ke

  15. Hi. Habe Dei­nen Blog erst heu­te ent­deckt, total inter­es­sant, schön, wie Du auch das aus­hal­ten Büchern mit ein­bin­det.
    Ich habe fest­ge­stellt, dass sich die Samen von Dol­den­blüt­lern am lieb­sten sel­ber aus­wäh­len, wo sie hin wol­len. Ich schaue sicher wie­der rein!
    Lie­be Grü­ße
    Nina

  16. Pars­ley is my favou­ri­te too and so easy to grow. I use it all the time and have a lot in the free­zer. This sum­mer I did not mana­ge to water them enough, so the har­vest was modest.

    Thank you Loret­ta for tel­ling about the cata­stro­phi­cal drau­ght situa­ti­on in Ger­ma­ny. It has not been here on the news. I ans­we­red you this way, in my German 🙂

    „Lie­be Loret­ta,
    Ich wuss­te gar nicht, dass die Dür­re in Deutsch­land so schwie­rig war. Unse­re Nach­rich­ten haben nichts erzählt. Also habe ich an Spie­gel Online und ein paar ande­re Sei­ten geschaut. Die Dür­re ver­ur­sacht sicher­lich gro­ßen Scha­den für Natur, Pflan­zen und Tie­re. Es ist schwer zu glau­ben, dass der Rhein so aus­ge­trock­net ist ‑ich habe den Rhein im Som­mer gese­hen, wenn er wun­der­schön kräf­tig und vol­ler Was­ser war. Die glo­ba­le Erwär­mung ist schrecklich!”

    1. Lie­be Riit­ta,
      ich fin­de die Kli­ma­ver­än­de­rung auch schreck­lich: Man weiß nicht genau, wie es wei­ter gehen wird, oder ande­res zu sagen, wie schlimm die Natur­ka­ta­stro­phen noch wer­den.
      Sei lieb gegrüßt.
      Loret­ta

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