Die Trockenheit 2022

Das The­ma die­ses Posts ist kein Grund zur Freu­de, und Momen­te des Glücks wol­len sich schon gar nicht ein­stel­len, eher schon ist es trau­rig, bedrückend, zudem ein The­ma, das nicht nur uns Gärt­ner trifft. Wir sehen die Aus­wir­kun­gen nur schon viel eher und auch inten­si­ver als die Nicht­gärt­ner. Die Trocken­heit hat uns alle fest im Griff und hat lei­der auch Aus­wir­kun­gen, die weit über den hei­mi­schen Gar­ten hin­aus­ge­hen. Wenn die Dür­re lan­ge genug anhält, wird sie so ziem­lich jeden Bereich des Lebens direkt oder indi­rekt betreffen.

Dür­re ist ein extre­mer, über einen län­ge­ren Zeit­raum vor­herr­schen­der Zustand, in dem weni­ger Was­ser oder Nie­der­schlag ver­füg­bar ist als erforderlich.

Wiki­pe­dia
Dieser Schneeball leidet besonderes unter der Trockenheit.
Die­ser Schnee­ball lei­det beson­de­res unter der Trockenheit.

Niederschlagsmengen

Im August hat es bis­her bei uns ledig­lich drei Liter Nie­der­schlag gege­ben, das war am Frei­tag, den 5. August. Jeder ande­re Nie­der­schlag bestand aus ein paar Trop­fen, eine Men­ge, die wir mit unse­rem Nie­der­schlags­mes­ser nicht erfas­sen kön­nen. Im Juli hat­ten wir an zwei Tagen „Regen”, ein­mal vier Liter und an einem ande­ren Tag rund zwölf Liter. 

Somit hat­ten wir ins­ge­samt seit dem 28. Juni bis zum 20. August nur 21 Liter Niederschlag. 

Monat 2022Nie­der­schlags­men­ge pro QM
(Germscheid)
Nie­der­schlags­men­ge pro QM
(Im viel­jäh­ri­gen Mit­tel von 1961 bis 1990)
Janu­ar82 Liter61 Liter
Febru­ar120 Liter49 Liter
März15 Liter57 Liter
April30 Liter58 Liter
Mai60 Liter71 Liter
Juni92 Liter85 Liter
Juli16 Liter78 Liter
August, bis zum 20.5 Liter77 Liter
Nie­der­schlags­men­gen in Asbach ver­gli­chen mit dem viel­jäh­ri­gen Mit­tel in Deutschland.

Drei Liter Nie­der­schlag sind für den Gar­ten, wenn der Boden ohne­hin schon auf­ge­heizt ist und staub­trocken, wie das Abwi­schen einer hei­ßen Herd­plat­te mit einem feuch­ten Tuch.

Hin­zu kommt noch die unheim­li­che, kaum erträg­li­che Hit­ze. Vie­le Blät­ter sind so trocken, wenn sie zu Boden fal­len, dass sie sofort in vie­le Tei­le zer­brö­seln, wenn man über sie läuft, und es hört sich so an, als äße jemand direkt unter den Füssen Chips. 

Die Trockenheit fordert viele Opfer unter den Pflanzen.
Man sieht deut­lich, dass Far­ne weit weni­ger gut mit Trocken­heit zurecht kom­men, als Zier­grä­ser.

Nach lan­gem War­ten hat es die­se Nacht end­lich gereg­net, ein ent­täu­schen­der Regen von nur zwei Litern pro Quadratmeter. 

Der Garten leidet sehr unter der Trockenheit

Der Rasen sieht an vie­len Stel­len nur noch aus wie die Step­pe, hin und wie­der zeigt sich noch ein grü­ner Farb­tup­fer. An man­chen Stel­len säten wir in der Ver­gan­gen­heit schon Schat­ten­ra­sen und der ist immer noch ein wenig grün. Im näch­sten Jahr wer­den wir die­sen Rasen dann nur noch pflan­zen und eini­ges Ande­re müs­sen wir wohl auch ändern. Wir brau­chen ein­fach noch mehr Pflan­zen, die auch gut mit Trocken­heit zu recht kom­men.

Das wun­der­schö­ne Perl­pföt­chen Ana­pha­lis tripli­ner­vis mag lei­der gar kei­ne Trockenheit.

Selbst die Bäu­me ver­lie­ren schon, ganz wie im Herbst, vie­le Blät­ter. Beson­ders unse­re Buchen mögen den Was­ser­man­gel über­haupt nicht, eben­so unser Ahorn­baum. Die Eiche hin­ge­gen wirft noch kei­ne Blät­ter ab.

Der Wetterbericht

Ja, den sehen wir uns jetzt öfters an. Aber so man­ches ist ein­fach nicht mehr zeit­ge­mäß. Da wer­den dann öfters „harm­lo­se Wol­ken” erwähnt. Wir ver­mu­ten, der Spre­cher meint damit Wol­ken, aus denen garan­tiert kein Regen fällt. Müss­te es nicht „sinn­lo­se Wol­ken” oder „wenig hilf­rei­che Wol­ken” (immer­hin spen­den sie ein wenig Schat­ten) heißen?

Oder, es wird „schö­nes Wet­ter” ver­kün­det. Gemeint sind Son­nen­schein und hohe Tem­pe­ra­tu­ren. Kann ein sol­ches Wet­ter schön sein, wenn eine anhal­ten­de Trocken­heit herrscht?

Genie­ßen kön­nen wir ein sol­ches Wet­ter jeden­falls nicht, nicht nur aus Sor­ge um den Gar­ten und die Natur, Gie­ßen ist Arbeit und je län­ger es trocken ist, umso mehr Arbeit hat man mit der Ret­tung von Stau­den, Bäu­men und ande­ren Pflan­zen, was am Ende viel­leicht auch ver­ge­bens ist. Die­se Zeit wür­den sehr ger­ne anders nutzen.

Und auch die Tie­re lei­den, sie kön­nen nicht ein­fach ins näch­ste Geschäft, Was­ser kaufen.

Gar­ten­tei­che und Trän­ken sind jetzt beson­ders wich­tig für alle Tie­re, auch unser Teich wird zumin­dest von Vögeln rege besucht.

Die Trockenheit lässt viele Blätter welken.
Das sieht schon fast so aus als hät­ten wir Herbst.

In der Natur

In den Wäl­dern rund um Germscheid sieht es auch nicht bes­ser aus, als in unse­rem Gar­ten. Der Grie­sen­bach führt über­haupt kein Was­ser mehr.

Eine ähn­li­che Beob­ach­tung konn­ten wir auch schon im August 2020 machen. Da fand sich im Pfaf­fen­bach auch kein Was­ser mehr.

Par­al­lel zum Grie­sen­bach ver­läuft der Müh­len­gra­ben. Viel­leicht wur­de der Grie­sen­bach in die­sem Bereich auch mit Absicht umge­lei­tet in den Müh­len­gra­ben und somit trocken­ge­legt, um die Brücke zu erneu­ern, die man auf den Bil­dern zum Teil sehen kann. Aller­dings führt der Müh­len­gra­ben auch kaum noch Wasser.

Wir hof­fen ein­fach, dass es sehr bald ergie­big und lang anhal­tend reg­net, und dass auch dem gewünsch­ten Regen­guss nicht noch ein Unwet­ter entsteht.

Vie­le lie­be Grüße

Loretta und Wolfgang
Loretta

Loret­ta: Fotos (soweit nicht anders gekennzeichnet)

Wolfgang Nießen

Wolf­gang: Text

20 Kommentare zu „Die Trockenheit 2022“

  1. Trotz der Trocken­heit dürft ihr noch den Gar­ten wäs­sern??? Wir haben hier Gegen­den, da darf Was­ser nur noch im Haus und zum Wäs­sern von Lebens­mit­tel ver­wen­det wer­den.… Oder man hat eige­nes Regen­was­ser noch gesam­melt. Aber Trink­was­ser darf kei­nes mehr ent­nom­men wer­den, das nicht für den direk­ten Gebrauch zum Leben oder Haus­halt (sehr ein­ge­schränkt) genutzt wird.
    Herzlichst
    yase

    1. Wolfgang Nießen

      Lie­be Yase,
      bei uns wur­de das noch nicht ver­bo­ten, aber wir benut­zen Brun­nen­was­ser zum Gießen.

      Vie­le lie­be Grüße
      Wolfgang

  2. Hal­lo­le und guten Morgen,
    mir macht das Wet­ter abso­luit nichts aus und ich rade­le auch bei gro­ßer Hitze. 

    ABER. es ist schon sehr sehr trocken und es ist nicht mehr schön. Aber, was will man machen, ich habe auch schon gesun­gen, damit es reg­net, es hat nichts genützt. 

    Alles ist ver­brannt, grü­ner Rasen gibt es nicht mehr. Wo es noch eini­ger­ma­ßen Grün ist, das ist der Wald und hier gibt es durch­aus Wäl­der, die Grün sind. Aber, als wir am Don­ners­tag an der Glems und der Rems ent­lang­ge­ra­delt sind, auch die klei­nen Flüs­se füh­ren nur wenig Wasser.
    Die Gelb­bau­chun­ke hat sich in die hin­te­ren Tei­che ver­zo­gen, die ande­ren Tei­che sind ausgetrocknet. 

    Wie heisst es in der Bibel, „es kam eine lan­ge Dürre”. 

    Luther­bi­bel 2017 (LU17)
    Die gro­ße Dürre

    Dies ist das Wort, das der Herr zu Jere­mia sag­te über die gro­ße Dür­re: 2Juda liegt jäm­mer­lich da, sei­ne Städ­te ver­schmach­ten. Sie sin­ken trau­ernd zu Boden, und Jeru­sa­lems Weh­kla­ge steigt empor. 3Die Gro­ßen schicken ihre Die­ner nach Was­ser; aber wenn sie zum Brun­nen kom­men, fin­den sie kein Was­ser und brin­gen ihre Gefä­ße leer zurück. Sie sind trau­rig und betrübt und ver­hül­len ihre Häup­ter. 4Die Erde ist ris­sig, weil es nicht reg­net auf das Land. Dar­um sind die

    Acker­leu­te trau­rig und ver­hül­len ihre Häup­ter. 5Selbst die Hirsch­kü­he, die auf dem Fel­de wer­fen, ver­las­sen die Jun­gen, weil kein Gras wächst.”

    ES ist eine besch.… Zeit, sowohl in der Poli­tik, als auch mit der Trockenheit. 

    Ich wün­sche Euch den­noch ein schö­nes Wochene­n­en­de, was wir brau­chen ist ein paar Tage so ein rich­ti­ger Landregen.
    Wenn die Wol­ken­brü­che kom­men, dann kann das die trocke­ne Erde nicht mehr auf­neh­men und das weiß sogar ich, als nicht Gartenbesitzer.
    Ganz lie­be Grü­ße Eva,

    O Allah gibt uns den Regen,
    der uns so fehlt und lösch uns­ren Durst,
    der uns so quält. 

    https://www.youtube.com/watch?v=szfqGMZyS9E

  3. Ach, es ist trau­rig zu sehen, wie so vie­les ver­dorrt und verkümmert.
    Bei uns ist es auch nicht viel bes­ser. Immer­hin gibt es seit gestern ab und an etwas leich­ten Regen.
    Dage­gen sind die Stark­ge­wit­ter, wie gestern in vie­len Tei­len Euro­pas, auch furchtbar.
    Ich wün­sche euch und uns allen ein Ende die­ser Hitze‑, Dür­re- und Katastrophen-Plage!
    Mit lie­ben Grüssen,
    Brigitte

  4. Hal­lo ihr Lieben,
    ja, es ist wirk­lich trau­rig, wie sich das Welt­kli­ma ent­wickelt hat und wei­ter ent­wickelt, aber da die Ver­bes­se­rungs­schrit­te, die von den Regie­run­gen die­ser Welt gemacht wer­den, alle nur halb­her­zig bis über­haupt nicht vor­han­den sind, wird uns ver­mut­lich nichts ande­res übrig blei­ben, als so lan­ge mit den Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels zu leben, bis es nicht mehr geht. Für uns Gar­ten­be­sit­zer heißt das vor­erst mal, sich von allen Pflan­zen zu tren­nen, die mit dem Kli­ma nicht mehr zurecht kom­men. In unse­rem Vor­gar­ten hat das schon weit­ge­hend geklappt, da wach­sen fast nur noch Pflan­zen, die in den trocke­nen Regio­nen die­ser Welt über­le­ben, der Vor­gar­ten ist den­noch ein Insek­ten­pa­ra­dies und wir gie­ßen hier nie. In unse­rem Haupt­gar­ten sind wir noch nicht ganz so weit. Wir dür­fen aller­dings auch noch gie­ßen — und wir hat­ten hier auch kei­nen ganz so trocke­nen Som­mer wie ihr (aber schon auch trocke­ner als in frü­he­ren Zei­ten). Ich bin auf die näch­sten drei Tage gespannt, da wer­den in unse­rer Regi­on gro­ße Regen­men­gen ange­kün­digt, aber ob die tat­säch­lich kom­men? Und ob es dann eine gute Men­ge ist? — heut­zu­ta­ge kommt ja zumeist zu wenig oder zu viel… Tja, wie gesagt, wir wer­den ler­nen müs­sen, damit zu leben, ob es uns gefällt oder nicht…
    Alles Lie­be und wein schö­nes Wochenende
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2022/08/mallorca-reisebericht-teil-4-tag‑9.html

  5. Tina von Tinaspinkfriday

    Ich las­se euch lie­be Grü­ße da und wün­sche euch den­noch ein schö­nes Wochen­en­de. Der Regen ist gera­de unge­recht verteilt.
    Lie­be Grü­ße Tina

  6. Zum Glück hat es die letz­ten zwei Tage bei uns rich­tig schön gereg­net und der Teich und de Regen­ton­nen sind wie­der gefüllt. Wenn ich eure Regen­men­gen Sta­ti­stik anse­he, hat­tet ihr im Früh­jahr genug Regen.
    L G Pia

  7. Es ist wirk­lich schlimm! Und ich dach­te schon, das mit dem Schnee­ball wäre nur bei uns so dra­ma­tisch. Ich will noch gar nicht wis­sen, was am Ende die­ses Jah­res alles ein­ge­gan­gen ist. Ein Bam­bus sowie­so, aber auch eini­ge Rho­do­dend­ren sehen gar nicht schön aus und ja, eben der wun­der­ba­re Duft­schnee­ball. Auch die Kup­fer­fel­sen­bir­ne hat schon eine gan­ze Rei­he von Blät­tern abge­wor­fen. Unser Sauer­kirsch­baum ist eh hin, aber das hat wahr­schein­lich weni­ger mit der Trocken­heit zu tun. Ich mag gar nicht mehr so ger­ne durch den Gar­ten gehen, muss aber, um wenig­stens dort zu gie­ßen, wo es Sinn macht.
    Die Bäche bei uns sind alle­samt ausgetrocknet.
    Lie­be Grü­ße — Elke

  8. Hier hat es nun end­lich etwas gereg­net, nicht zu hef­tig auf ein­mal, aber doch nicht nur Nie­sel­re­gen. Der Bal­kon­gar­ten atmet auf und die Natur zeigt schon erste grü­ne Zip­fel, wo bis­her „Win­ter­grün =beige­braun” war.
    Erstaun­lich, wie sich man­che Pflan­zen wie­der erho­len — die Fra­ge ist nur, wie oft sie das aus­hal­ten können.
    Mein Gedan­ke war schon nach dem hei­ßen Som­mer 2018, dass man medi­ter­ra­ne Pflan­zen haben müss­te, die mit der Trocken­heit klarkommen.

    Lie­be Grüße,
    Syntaxia

  9. Lie­ber Wolf­gang, Regen ist schon zu einem Fremd­wort gewor­den in unse­rer Region.
    Der Rasen sieht nicht mehr nach Rasen aus, die Pflan­zen bewäs­se­re ich und den­noch sind viele
    ein­ge­gan­gen, es ist ein­fach die Hit­ze, die die Pflan­zen auch für so eine lan­ge Zeit nicht vertragen.
    Es geschieht so vie­les auf der Welt was unser Leben nega­tiv beein­flusst und nun auch noch die
    Trocken­heit =Dür­re. Es ist ein­fach trost­los und zum Weinen…
    Wün­sche dir und einen Lie­ben den­noch einen ange­neh­men Tag und sen­de lie­be Grü­ße, Karin Lissi

  10. oh weh.
    ich krieg auch wut­an­fäl­le, wenn die radio­spre­che­rin mit fröh­li­chem flö­ten in der stim­me „warm, trocken und son­nig” ankündigt.….
    zum glück hats hier seit gestern rich­tig ordent­lich gereg­net — die reser­vois sind wie­der voll und der gar­ten klatsch­nass. und: der wald­brand ist nach 4 wochen har­tem kampf gelöscht — sogar schon vor dem regen durch die tap­fe­ren feu­er­wehr­leu­te. der 24-stün­di­ge land­re­gen hat jetzt hof­fent­lich den letz­ten glut­krü­mel erledigt.…
    aber dass ihr so der­ma­ssen im regen­schat­ten sitzt, das fin­de ich echt trau­rig. ich wün­sche euch einen feuch­ten spät­som­mer und einen nas­sen herbst!
    xxx

  11. Sad sights, real­ly! Fin­land has got ple­n­ty of rain, but uneven­ly. At my place (Hel­sin­ki, Van­taa) it has been very dry, but some­whe­re in Nort­hern Fin­land thun­der rains have cau­sed even floo­ds. Every day I look what the wea­ther fore­cast pro­mi­ses. It pro­mi­ses rain, but after a few hours no sight of rain 🥺🥺

    We are allo­wed to water the gar­den, so far. But hose wate­ring is not­hing com­pa­red to a good rain. My bir­ches and shrubs of Coryl­lus avel­la­na have tur­ned yel­low — as if it were autumn alrea­dy. For­tu­n­a­te­ly most plants, peren­ni­als and small shrubs are tough and will sur­vi­ve till the next year. With coni­fers it is ano­t­her story.

  12. Wir wer­den in Zukunft sicher­lich trocken­heits­to­le­ran­te Pflan­zen ver­wen­den müs­sen. Was die­sen Som­mer mit Gie­ßen (in Maßen mit Was­ser aus dem eige­nen Brun­nen) über­lebt, darf bei uns im Gar­ten blei­ben. Wenn ich etwas umge­stal­te, wer­de ich zu den Über­le­bens­künst­lern grei­fen, die mit wenig Was­ser aus­kom­men. Wenn es so wei­ter­geht, wird ver­mut­lich das Gie­ßen von Zier­pflan­zen auch bei uns ver­bo­ten, so wie es ja schon in eini­gen Gegen­den ist.
    Ich drücke uns allen die Dau­men für Regen!
    Lie­be Grüße
    Susanna

  13. Ja, wer sehnt sich im Moment nicht nach Regen,
    selbst ich wür­de mich über einen kräf­ti­gen Land­re­gen freu­en, ger­ne den gan­zen Tag und eine Nacht durch.
    Aber das, was hier run­ter­kommt, sind noch nicht mal 2 l, das ist gar nichts.
    Hier hat es seit Wochen nicht ein­mal gereg­net und wir gie­ßen jeden 2. Tag die neu gesetz­ten Pflanzen.
    Die­ses Jahr setzt der Blät­ter­fall wirk­lich sehr früh an.
    Ich drücke die Dau­men, dass es bald wie­der nass wird und Ihr Eure Pflan­zen ret­tet könnt.
    Ganz lie­ben Gruß
    Nicole

  14. Ach ja lie­be Wolf­gang, das ist schon ein sehr unschö­nes und trau­ri­ges The­ma mit dem weni­gen Regen, wobei wir hier in Nie­der­sach­sen immer noch Glück haben, es reg­net schon ein wenig mehr als in ande­ren Bun­des­län­dern. Aber auch hier sehen die Rasen­flä­chen etc. sehr trau­rig aus. Ich hof­fe so sehr das mein Schnee­ball die Hit­ze über­steht, aber ihn gera­de wie­der hoch­ge­päp­pelt und mag ihn so gerne.
    Eigent­lich woll­te ich auch etwas zum The­ma Trocken­heit bei­steu­ern, habe aber gera­de Dei­nen Kom­men­tar bei Eva gele­sen bezüg­lich Fach­werk­häu­ser und da dach­te ich, dann mache ich Dir damit viel­leicht eine grö­ße­re Freu­de aus Lüne­burg, auch wenn mein Bericht lan­ge nicht so aus­führ­lich ist,
    lie­be Grüße
    Kirsi

  15. ach du mei­ne Güte
    das sieht ja schlimm aus ..
    bei mir noch nicht ganz so..
    die Rosen hal­ten durch.. was drun­ter wächst vertrocknet
    aber das ist nicht ganz so schlimm.. das ist Hah­nen­füß und so ein ran­ken­des Gewächs
    es deckt den Boden etwas ab
    mei­ne Herbs­tan­ne­mo­ne hat dage­gen auch ver­brann­te Blät­ter und sie bekommt nun auch etwas Was­ser ab
    muss es ja von daheim mit brin­gen da die Ton­nen leer sind
    der Kirsch­lor­beer wirft ein­zel­ne Blät­ter ab .. ist aber grün ..
    hier hat es noch weni­ger gereg­net als bei euch
    aber mein Gar­ten hat durch Häu­ser und höhe­re Bepflan­zung auch immer mal Schatten
    hier macht der Regen immer einen Bogen
    auf dem Huns­rück reg­net es sich öfter ab und zieht dann wei­ter in die Pfalz hinein
    oder über den Tau­nus hin­weg der hier einen Rie­gel bildet
    zum Sonn­tag ist jetzt Regen angesagt
    mal sehen ob es stimmt
    lie­be Grüße
    Rosi

  16. hal­lo Wolfgang,
    ich schrei­be aus dem mans­fel­der Land, unweit vom Rosa­ri­um Sang­erhau­sen. Bei uns ist es auch so trocken, aber schon viele,viele Jah­re. Ange­fan­gen hat es 2003, wir lie­gen im Regen­schat­ten vom Harz. Wir hat­ten ein trocke­nes Früh­jahr und Som­mer sowie­so. Daher haben wir etli­che Maß­nah­men ergrif­fen, ein­mal haben wir eine Gar­ten­was­ser­uhr, im Schat­ten­gar­ten eine Tropf­be­wäs­se­rung, die spart Zeit und Wasser,dann mul­chen wir viel und haben die mei­sten Was­ser­schlürfer abge­schafft. An der son­nig­sten Lage haben wir einen Kies­gar­ten ange­legt. Mit unse­ren 3000 Qua­drat­me­ter Gar­ten ist das schon eine erleich­te­rung, auch sind bei uns die Tem­pe­ra­tu­ren immer etwas nied­ri­ger als bei Euch. Der fet­te Lehm­bo­den kann das Was­ser auch gut spei­chern. Alles im allem sieht der Gar­ten bei uns noch gans gut aus, nur der Rasen ist ver­brannt. Wir wol­len uns auch noch ein paar Per­ovski­en usw. holen. Lie­be Grü­ße Elli

    1. Wolfgang Nießen

      Lie­be Elli,
      ja wir den­ken auch über Ver­än­de­run­gen nach, denn so kann es nicht wei­ter gehen. Vie­len Dank für die guten Tipps.

      Vie­le lie­be Grüße
      Wolfgang

  17. Moin ihr Lieben!

    Das ist schon ein Elend, mehr aber noch fin­de ich es bedenk­lich wie immer mehr Insek­ten ver­schwin­den. Die Zah­len sind dramatisch 🙁
    Frü­her hat­te man nach einer lan­gen Auto­fahrt die Schei­be voll­ge­klatscht mit Insek­ten. Heu­te ist die Schei­be frei :-/
    Und…Schleswig-Holstein ruft nun auch zum Was­ser­spa­ren auf.
    Das macht einem schon arge Sorgen!

    Lie­be Grüße

    Anne

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