Das Sommerzimmer

Ein Raum vol­ler Möglichkeiten

Jedes Jahr im Früh­jahr und im Som­mer wird unser Haus grö­ßer, ein Som­mer­zim­mer kommt hin­zu, das dann mit Beginn der kal­ten und sehr unge­müt­li­chen Jah­res­zei­ten lei­der wie­der ver­schwin­det. Die­ses Jahr konn­ten wir das Som­mer­zim­mer nicht so oft nut­zen, wie wir es ger­ne getan hät­ten, es man­gel­te ein­fach am Som­mer. Aber auch, wenn wir Som­mer haben, so wie 2020 zum Bei­spiel, kön­nen wir uns auch nicht immer in die­sem Zim­mer auf­hal­ten. Manch­mal ist es ein­fach viel zu heiß.
Aber wenn es ange­nehm warm ist, die Son­ne scheint, da öff­net sich für uns ein Zim­mer wie man es sonst im gan­zen Haus nicht fin­den kann, so schön, so vol­ler Leben, so geheim­nis­voll. Wir haben die­ses Zim­mer schon oft gese­hen, aber noch nie so wie die­ses Jahr, in jedem neu­en Jahr.

Unser Garen, das Sommerzimmer.
Eine Welt, die zum Träu­men ein­lädt. Erho­lung gleich hin­ter der Gartentür.

Neue Per­spek­ti­ven öff­nen sich, laden uns ein, Neu­es zu ent­decken, füh­ren uns in eine Welt, wie wir sie sonst nur aus Mär­chen ken­nen.
Wohin führt die­ser Weg? 

Ein Weg im Sommerzimmer.
Wege, die man nicht über­blicken kann, machen das Som­mer­zim­mer inter­es­san­ter, wecken den Ent­decker in uns.

Schön­hei­ten wie aus einem ver­zau­ber­tem Reich. Ake­lei und Schlan­gen­knö­te­rich laden zu einer Pau­se ein und wol­len betrach­tet werden.

Knöterich und Akelei im Sommerzimmer.

Eine Welt für sich

Pro­ble­me müs­sen vor dem Tor ange­leint werden

Ein Sitz­platz zum Ver­wei­len, zum Abschal­ten. Hier kann man Hoch­zeit fei­ern Natur.
Die Welt bleibt ein­fach drau­ßen, hier hat sie kei­nen Zutritt. Das ist genau­so so wie mit Hun­den und Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten. Dazu passt ein schö­nes Zitat, dass ich auf der Sei­te von Bri­git­te Fuchs gefun­den habe: 

Die Hoch­zeit der See­le mit der Natur
macht den Ver­stand frucht­bar und
erzeugt die Phantasie.

Hen­ry David Tho­reau (1817−1862) ame­ri­ka­ni­scher Autor und Philosoph 

Gera­de in Zei­ten einer Pan­de­mie, die aus ver­schie­de­nen Grün­den, ein­fach kein Ende fin­det, ist ein Som­mer­zim­mer unersetzlich.

Ein sol­ches Zim­mer muss man ein­fach genie­ßen.  Wir wün­schen euch viel Spaß in eurem Som­mer­zim­mer. Genießt die Ruhe, ent­spannt euch und lasst bloß nicht die Welt ins Zim­mer. Das geht nicht gut.

Vie­le lie­be Grüße

Loretta Nießen

Loret­ta: Fotos

Wolfgang Nießen

Wolf­gang: Text

21 Kommentare zu „Das Sommerzimmer“

  1. Ja, da habt Ihr ja ein sehr fei­nes Som­mer­zim­mer, das sicher­lich auch im Herbst und auch im Win­ter genutzt wer­den kann.
    Aber da steckt viel Arbeit drin und die kann man wirk­lich sehen. Super!
    Ich habe da mei­nen Bal­kon, den ich aller­dings nicht sehr oft nut­ze, da ich meist mit dem Rad unter­wegs bin, aber das ist auch schön und manch­mal auch Arbeit, aber ich mache es gerne.
    Es hält fit und Gar­ten­ar­beit sicher­lich auch.
    Euch ein schö­nes Wochen­en­de und das Bild von Euch ist ja so goldig.
    Du hast dei­nen Blog über­ar­bei­tet, so schön geworden
    Lie­be Grü­ße Eva

  2. Wie wun­der­schön! Euer Som­mer­zim­mer ist ein ein­zi­ger, wahr gewor­de­ner Traum.
    Da kann man für ein Weil­chen alle Pflich­ten und Sor­gen ver­ges­sen und ein­fach sein und geniessen.
    Möge der Herbst auch noch ein paar son­nen­war­me Tage beisteuern!
    Und der Spruch passt hier per­fekt. Ich freue mich sehr über den schö­nen Hinweis.
    Beste Wün­sche und Grüsse,
    Brigitte

  3. Ja, mit mei­nem Bal­kon habe ich auch ein Som­mer­zim­mer. Nicht so schön und so weit­läu­fig wie eures, aber immer­hin. In Coro­na- und damit Home­of­fice­zei­ten, lie­be ich es, wenn ich den PC aus­schal­ten kann und mich dann sofort nach drau­ßen ver­drücken darf. Bes­ser kann man den Fei­er­abend nicht einläuten.
    Gestern habe ich zwar trotz Fleece­jacke ziem­lich gefro­ren, bin aber trotz­dem zwei Stun­den drau­ßen geses­sen. Solan­ge es noch irgend­wie geht, nicht wahr.
    Übri­gens dan­ke für die Fotos auf der man die Stue mit den Lie­ben­den so gut sieht. Die hat mich schon lan­ge inter­es­siert. Sehr hübsch!
    LG
    Centi

  4. Euer Som­mer­zim­mer ist wahr­lich ein Idyl­li­scher Platz und dort lässt es sich gemüt­lich sein und den All­tag hin­ter sich zu las­sen. Aber von ganz allein ist der Platz nicht so gemüt­lich, da muss­te vor dem aus­ru­hen schon auch geschafft wer­den. Aber im Gar­ten zu schaf­fen ist ja Hobby!
    L G Pia

  5. Das ist aber auch ein idyl­li­scher Ort, den ihr euch da geschaf­fen habt! Uns ist es in die­sem Jahr auch so gegan­gen, dass wir wenig auf der Ter­ras­se geses­sen haben ( aber wir haben ja auch als Aus­weich­mög­lich­keit den Win­ter­gar­ten mit­ten im Grün ). Ihr mögt es ger­ne roman­tisch & ver­wun­schen, das gefällt mir.
    Ein schö­nes Wochenende!
    Astrid

  6. Ein idyl­li­sches Klein­od habt ihr euch geschaffen…ich bin immer wie­der begei­stert über die Gar­ten­blicke… und das zu jeder Jah­res­zeit. Genießt euren char­man­ten Gar­ten und habt ein fei­nes Wochen­en­de, Marita

  7. Solch wun­der­schö­ne Gar­ten­zim­mer sind etwas ganz beson­de­res. Ich bin auch jeden Tag wie­der dank­bar dafür, dass ich auch so ein Zim­mer mein eigen nen­nen darf. Die­ses Glück hat nicht jeder.
    Lie­be Grü­ße und ein schö­nes Wochenende
    Silke

  8. Tina von Tinaspinkfriday

    Ph ja, ich war sel­ten so wenig mit Sarah auf der Ter­ras­se als in die­sem Jahr. Aber es ist toll ein­fach drau­ßen wei­ter machen zu kön­nen. Oder auch inne­hal­ten zu können. 😁
    Ich wün­sche Euch ein wun­der­schö­nes Wochen­en­de, lie­be Grü­ße Tina

  9. Ihr habt da ein ganz tol­les Som­mer­gar­ten-Zim­mer. Die vie­len hohen Sträu­cher und Bäu­me machen es so rich­tig gemüt­lich. Da fühlt man sich bestimmt ganz gut abge­schirmt von der Aussen­welt und kann so rich­tig schön ent­span­nen. Ich bin ja so froh, haben wir auch ein eige­nes Haus mit etwas Gar­ten rund­um. Da kann man sich zurück­zie­hen und kraft sam­meln. Vie­len lie­ben Dank für den Ein­blick in euren Garten.
    Herz­li­che Grüsse
    Esther

  10. Ja, ein Gar­ten soll­te „Zim­mer” haben, also ver­schie­de­ne Berei­che zum Ent­decken. Euer Som­mer­zim­mer ist ein­fach traum­haft. Könn­te direkt in Eng­land sein.
    An Eurer Link­par­ty betei­li­ge ich mich auch ger­ne, qua­si mit einem Vorzimmer.
    Lie­be Grü­ße und ein schö­nes Wochenende
    Alke

  11. Ist das wun­der­bar: ein Som­mer­zim­mer und rund­her­um blüht und duf­tet es, herrlich!
    Hier kann man, nein muss! man, die Welt drau­ßen las­sen und ein­fach mit allen Sin­nen genießen…
    Ich schrei­be heu­te über mei­nen Lieb­lings­platz im Gar­ten, ein Zufall ;-))) denn es reg­net seit schon län­ger abwech­selnd mit Son­nen­schein, aber irgend­wie machen auch die kur­zen, schon dunk­ler wer­den­den Tage nicht glück­lich… Umso glück­li­cher aber, wenn man sich den Som­mer mit schö­nen Fotos her­bei schrei­ben und genie­ßen kann ;-)))
    Ich wün­sche Euch ein wun­der­ba­res Wochen­en­de, lie­ber Wolf­gang und lie­be Loretta.
    Herz­li­che Grü­ße von Trau­di.♥ aus dem Drosselgarten.

  12. Ohja ein sol­ches Zim­mer ist was ganz Beson­de­res und man muss es ein­fach genie­ßen und Euer Som­mer­zim­mer ist ein Traum.

    Ich wün­sche Euch vie­le schö­ne Momen­te zum Genießen !

    Herz­li­che Sonntagsgrüße
    aus dem Taunus
    von Anke

  13. Ein tol­les Para­dies habt Ihr Euch geschaf­fen. So ein Som­mer­zim­mer ändert immer sein Aus­se­hen. Die Ein­blicke, die der Gar­ten bie­tet, gibt es sonst nir­gend­wo. Da geht das Herz auf.
    LG Agnes

  14. Zau­ber­haft! Auch wir lie­ben unse­ren Gar­ten und genie­ßen ihn, wann immer es mög­lich ist. Also — ich zumin­dest. Der Göt­ter­gat­te ver­bringt sei­ne Zeit eher auf dem Ten­nis­platz 😉. Na, so hat jeder seins. Euer Gar­ten ist ein Traum!
    Herz­li­che Grü­ße – Elke

  15. Wirk­lich ganz wun­der­schön, Euer Som­mer­zim­mer …eine Oase der Ruhe und Ent­span­nung. Die Natur tut so gut. ich bin ohne­hin begei­stert von der Pracht und Viel­falt Eures Gar­tens 🙂 habe gera­de mal aus­gie­big geschaut bei Euch. Und ich möch­te mich sehr herz­lich für den lie­ben Besuch bei mir im Blog bedan­ken, den ich lei­der erst jetzt erwi­dern kann ..nach einer „unfrei­wil­li­gen Blogpause”.

    Ja, die­ses Jahr man­gelt es an ech­ten Som­mer­ta­gen, und momen­tan sieht es eher nach Herbst aus. Aber viel­leicht bekom­men wir ja noch ein paar schö­ne Spät­som­mer­ta­ge, das wäre toll.

    Lie­be Grü­ße zu Euch,
    Ocean

  16. som­mer­zim­mer sind was herrliches!
    so umge­ben vom blü­hen und weben, ein lau­es lüft­chen und ein biss­chen son­ne fürs gemüt — was will man mehr!
    ich wüss­te nicht, was wir ohne unse­ren som­mer­sa­lon machen wür­den.… ver­mut­lich einen bauen 😀
    xxxx

  17. Ohne ein Som­mer­zim­mer hät­ten wir die Zei­ten der Pan­de­mie wohl nicht so überstanden.
    Es war die ein­zig­ste Mög­lich­keit, schö­ne Stun­den zu genie­ssen. Und wie oft haben wir den Spruch:
    „was wür­den wir ohne unse­ren Gar­ten machen?” von uns gege­ben. Wir haben nicht so vie­le „Zim­mer” wie du,
    aber Platz ist auch in der klein­sten Hüt­te. Und wir lie­ben unse­ren Gar­ten und haben viel Spass und Freu­de daran.
    Manch­mal auch ein wenig Arbeit, aber die lie­ben wir genau so.
    LG. Karin M.

  18. Lie­be Loret­ta und Wolfgang,
    Es stimmt ja so sehr ‘Die Hoch­zeit der See­le mit der Natur’ und da sind wir Bei­de auch schon sehr lan­ge glück­lich verheiratet.
    Im Leben fin­det man nicht etwas bes­se­res und ich ver­ste­he die­je­ni­gen nicht die nie raus gehen (kann man an ihrer Haut­far­be auch schon abse­hen…). Die Vögel, die Insek­ten und alle ande­re Tie­re sind ja wie Musik.
    Genau wie Wolf­gang hat mein Mann auch immer alles sel­ber gemacht, vie­le har­te Arbeit da wir ja hier die aller­er­ste Bewoh­ner je sind. Unser Boden war noch nie bear­bei­tet wor­den, kaum vor zu stel­len wenn man in unser altes Euro­pa soviel Geschich­te fin­det wo die Men­schen seid Jahr­hun­der­te ihren Boden bear­bei­te­ten. Es wur­de immer wei­ter gegeben.
    Des­we­gen habe ich die Clips von unse­re Vide­os gemacht um die Geschich­te erzäh­len zu kön­nen wie es bei uns ange­fan­gen hat. Das waren auch Pieter’s besten Jah­ren und wegen sei­nem Her­zen geht es auch nicht mehr so.
    Lei­der kön­nen wir den gro­ßen Wald­gar­ten nicht mehr so kul­ti­vie­ren wie wir es vor­her zusam­men geschafft haben. Es ist im Ver­kauf aber noch kei­ne Inter­es­se zum bau­en da.
    Aber die Erin­ne­run­gen sind unse­re beste Erfah­rung gewe­sen und ich bin stolz auf mei­nem Ehemann.
    Nun haben wir seid vori­gem Jahr eine Grup­pe von net­ten Mexi­ka­ner die da jede 10 Tage so etwa kom­men um den Rasen zu mähen, die Kan­ten zu schnei­den, alle Pati­os ab zu bla­sen und noch etwas mit dem Weed­eater herum.
    Wir haben bei­de vori­gem Jahr unser Text­buch geschrie­ben, alle 448 Sei­ten mit vie­le Bil­der und son­sti­ges. Eine Mega Arbeit aber Gott sei Dank ist es voll­endet und so habe ich auch Pieter’s Intel­lekt zu bewah­ren und für ande­re nutz­bar zu machen. Nur ein klei­nes Teil von mir, die Ern­te der Pil­ze und so wei­ter. In die UK steht es als Uni­ver­si­täts­lehr­buch auf Ama­zon. Wir haben uns für Self Publi­shing ent­schie­den mit Welt­wei­tes Print on Demand. So erreicht man ja auch jedem in die gan­ze Welt. Die Ver­sand­ko­sten sind ja so wahn­sin­nig hoch, da hät­te kei­ner Inter­es­se. Eine von den Per­so­nen die das Vor­wort schrie­ben haben wir das Buch mit UPS nach Austra­li­en ver­sen­det und das war für ein Buch US $ 159.00. Kaum zu glau­ben aber war. Die Post ist viel zu gefähr­lich und trä­ge. Im Moment ist unser Päck­chen unter­wegs zu mein jüng­ster Bru­der in den Nie­der­lan­den und es ist am 21. Mai ver­sen­det und noch immer nicht da aber schon öfters den Teich rüber gewe­sen… Die sind total verrückt!
    Ganz viel Freu­de noch zum Gar­ten und Haus und lie­be Grüße,
    Mariette

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