Tomaten aus Samen ziehen

Bis­her hat­ten wir mit vor­ge­zo­ge­nen Toma­ten wenig Glück. Des­halb ver­su­chen wir jetzt, unse­re Toma­ten aus Samen selbst zu zie­hen. Dabei set­zen wir auf alte Sor­ten, wir von einer Blog­ge­rin bekom­men haben, aber auch auf neue Sor­ten, die wir im Netz bestellt haben. Am Ende wer­den wir dann sehen, wel­che bes­ser schmecken und pfle­ge­leich­ter sind.

Wie zieht man Tomaten aus Samen selbst?

Wir haben ein klei­nes Set gekauft, das alles ent­hält, was man für den Start braucht. Klei­ne Pflanz­töp­fe, „Gewächs­häu­ser” in Form von Pla­stik­tüt­chen und natür­lich Samen. Als „Gewächs­haus” kann man aber auch Pla­stik­fla­schen neh­men, die man in der Mit­te durch­schnei­det. Hier kannst Du sehen wie das funk­tio­niert.

Da die Samen Licht­kei­mer sind, dür­fen sie höch­stens einen hal­ben Zen­ti­me­ter tief in die Erde. Am besten steckt man die Samen früh­stens im März in die Töp­fe, da dann das Licht für das Kei­men am besten ist. (Außer der März, spielt ver­rückt und hält sich unter Umstän­den für einen Janu­ar.) Man soll­te die Töp­fe aller­dings nicht an einem Fen­ster auf­stel­len, das nach Nor­den zeigt, da dort weni­ger Son­nen­licht einfällt.

Im Osten geht die Son­ne auf, im Süden ist ihr Mit­tags­lauf, im Westen wird sie untergeh’n, im Nor­den ist sie nie zu seh’n.

Merkspruch

Die Tem­pe­ra­tur ist natür­lich auch wich­tig für das Wachs­tum, wir haben hier bei uns cir­ca 20 Grad am Fenster.

Ver­gei­len
Mir war die­ses Wort unbe­kannt, und es hört sich auch selt­sam an, ist aber ein Fach­be­griff. (Wirk­lich!)
Wenn die Bedin­gun­gen nicht stim­men, besteht die Gefahr, dass die Keim­lin­ge ver­gei­len. Dar­un­ter ver­steht man ver­früh­tes und zu schnel­les Wachs­tum ein­zel­ner Trie­be. Wenn die Tem­pe­ra­tur stimmt, aber die Pflan­ze zu wenig Licht erreicht, dann hat der Keim­ling nur noch ein Ziel: Schnell wach­sen, damit er mehr Licht abbe­kommt. Dicken­wachs­tum und Sta­bi­li­tät sind dann nicht mehr inter­es­sant. Die­se Trie­be sind dann ein­fach zu schwach und knicken schnell ab. Das wirkt sich dann auch beim Pikie­ren nach­tei­lig aus.
Tomaten aus Samen selbst ziehen.

Die Töp­fe mit ihren Gewächs­häu­sern kom­men dann zu Hau­se auf die Fen­ster­bank. Hier bekom­men sie aus­rei­chend Licht und sie sind auch vor der Käl­te geschützt. 

Tomaten aus Samen selbst ziehen.

Sobald die Pflan­zen gekeimt sind, dür­fen sie das Gewächs­haus verlassen.

Nach­dem sich das erste rich­ti­ge Blatt­paar voll­stän­dig aus­ge­bil­det hat, kann man die Keim­lin­ge in ande­re Töp­fe umpflan­zen, in denen sie dann allei­ne wei­ter wach­sen. Bis jetzt war es ja eher wie im Kindergarten.

Pikieren

Die jun­gen noch sehr emp­find­li­chen Pflan­zen müs­sen von­ein­an­der getrennt wer­den. Dabei soll­te man aber vor­sich­tig sein, damit die zar­ten Wur­zeln nur so wenig wie mög­lich, am besten natür­lich gar nicht, beschä­digt wer­den. Wir emp­feh­len, die jun­gen Toma­ten­pflan­zen zu pikieren.

Was heißt pikie­ren?
Der Begriff selbst kommt aus der Mili­tär­spra­che. Der ein oder ande­re kennt viel­leicht noch die Pike­nie­re. Ihre Haupt­waf­fe war eine Pike, ein Spieß. Damit waren sie sehr gut in der Lage, Rei­ter zu bekämp­fen. Seit Anfang des 18. Jahr­hun­derts sind Pike­nie­re dann aber wie­der ver­schwun­den.
Nur der Begriff pikie­ren hat sich unter Gärt­nern erhal­ten, aller­dings soll hier der spit­ze Stab dazu die­nen, die Wur­zeln der Pflan­ze nicht zu ver­let­zen.
Wenn man von ver­ein­zeln spricht, meint man des Tren­nen der Pflan­ze ohne ein sol­ches Hilfsmittel.
Die Erde für die jungen Pflanzen vorbereiten.

Wir neh­men ein­fach Humus, der aus ver­rot­te­ten Blät­tern besteht und lockern die­sen mit Sand auf.

Bevor die jun­gen Toma­ten­pflan­zen in die Töp­fe gesetzt wer­den, wird die Erde gewässert.

Das Pflanzloch wird vorbereitet.

Damit die Keim­lin­ge sofort wie­der in Erde kom­men, wer­den alle Pflanz­lö­cher vorbereitet.

Tomaten aus Samen ziehen. Die einzelnen Pflanzen werden pikiert.

Die ein­zel­nen Pflänz­chen wer­den pikiert.

Jede Pflanze kommt sofort wieder in die Erde.

Jeder Keim­ling kommt sofort wie­der in die Erde, damit er mög­lichst wenig aus­trock­net. Die lan­gen Trie­be so tief in die Erde gesteckt, dass nur noch die Blät­ter zu sehen sind. So bil­det die jun­ge Pflan­ze sehr vie­le Wurzeln.

Nach­dem Pikie­ren stellt man die jun­gen Pflan­zen für zwei oder drei Tage an einen küh­le­ren Ort, den auch die Son­ne ver­schont. Danach kann man sie wie­der wär­mer und auch hel­ler stellen.

Jetzt müs­sen die Pflan­zen abge­här­tet wer­den. Dafür stellt man sie am Tag auf den Bal­kon, die Ter­ras­se oder natür­lich in den Gar­ten. Die Tem­pe­ra­tur darf aller­dings nicht unter cir­ca zehn Grad sinken.

Bis jetzt hat das zie­hen der Toma­ten aus den Samen bei uns sehr gut funk­tio­niert und wir sind sehr gespannt, wie es wei­ter geht und wie die alten Sor­ten, die wir jetzt vor­ge­zo­gen haben wach­sen wer­den, und natür­lich sind wir auch auf den Geschmack gespannt.

Vie­le lie­be Grüße

Loret­ta und Wolfgang

Schau doch mal hier rein

32 Comments

  1. Guten Mor­gen lie­be Loret­ta, guten Mor­gen lie­ber Wolfgang!
    Oh, die Toma­ten-Zög­lin­ge sehen so schön aus! Da drück ich die Dau­men, daß sie schön kräf­tig wach­sen und Euch mit ganz vie­len lecke­ren Früch­ten erfreuen!
    Aus Samen hab ich das noch nie pro­biert, wir haben aber lei­der auch kein Gewächshaus .…
    Ich wün­sche Euch einen schö­nen Sonnentag!
    ♥️ Aller­lieb­ste Grü­ße, paßt gut auf Euch auf und bleibt gesund,Claudia ♥️

  2. Toma­ten aus samen ver­su­che ich die­ses Jahr auch zu ziehen.
    Mei­ne haben auch ohne Gewächs­haus gekeimt — nackt auf der Fen­ster­bank, sozusagen. 🙂
    Ich wün­sche euch wei­ter gutes Gelin­gen und spä­ter eine rei­che Ernte!

    LG
    Centi

  3. Ser­vus Loret­ta und Wolfgang!
    Dan­ke für die tol­le Anlei­tung , die Erklä­run­gen zu bestimm­ten Begrif­fen und die Ver­lin­kung zum DvD! Ich wün­sche euch eine schö­ne Kar­wo­che und sen­de lie­be Grüße!
    ELFi
    PS: Viel­leicht zeigt ihr uns bit­te hier ein­mal das hof­fent­lich ertrag­rei­che Ergebnis?!

    1. Wolfgang Nießen

      Lie­be Elfi,
      über das Ergeb­nis wol­len wir auf jeden Fall berich­ten. Am lieb­sten natür­lich, wenn es gut ausgeht.

      Vie­le lie­be Grüße
      Wolfgang

  4. Edgarten - Gartenblog

    Lie­ber Wolf­gang, lie­be Loretta
    Das kommt bestimmt gut und ihr wer­det euch über eine gro­sse Toma­ten­ern­te freu­en. — Ich zog frü­her Toma­ten eben­falls aus Samen, nur lei­der waren damals feuch­te Som­mer und die Pflan­zen beka­men regel­mä­ssig die Braun­fäu­le; ich konn­te sie nir­gends unter­stel­len, um vor dem Regen zu schützen.
    Über­haupt, was mir am Gemü­se­gar­ten so gut gefiel, war, dass aus den klei­nen Samen so präch­ti­ge Pflan­zen ent­ste­hen, wie Toma­ten, Zwie­beln, Boh­nen oder Son­nen­blu­men. Ich fin­de das zie­hen der Pflan­zen aus Samen eine ganz befrie­di­gen­de Art und Weise.
    Euch einen son­ni­gen Diens­tag und lie­be Grüessli
    Eda

  5. Lie­ber Wolfgang,

    das habe ich auch schon gemacht. Sogar mit Erfolg. Ich hat­te damals Samen von mei­ner Freun­din erhal­ten. Das war eine beson­de­re Sor­te. Die habe ich dann auf dem Bal­kon wei­ter gezo­gen. Wur­de auch mit Früch­ten belohnt.

    Ich wün­sche euch eine schö­ne Oster­wo­che, bleibt schön gesund
    LG Paula

  6. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang,
    das ist ja sowas von span­nend. Dan­ke für die aus­führ­lich, bebil­der­te Anlei­tung. Ich kann zwar selbst kei­ne Toima­ten zie­hen, wenn aber, dann könn­te ich es jetzt. Ich drücke die Dau­men für ganz vie­le herr­lich duf­ten­de Para­die­s­äp­fel ♥ . So nennt man Toma­ten ja auch, gell.
    Bleibt gesund und habt einen fei­nen Dienstag,
    herz­lichst moni

  7. ich drücke ganz fest die dau­men für euri­ge dies­jäh­ri­ge tomatenernte!!!
    drüüüüück*****
    xxx

  8. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang,
    das wün­sche ich Euch viel Erfolg mit den selbst gezo­ge­nen Toma­ten! Ich mache das seit Jah­ren. Was man als vor­ge­zo­ge­ne Sor­ten kau­fen kann, war nicht nach mei­nem Geschmack. Außer­dem macht es ein­fach Spaß, den Klein­chen beim Wach­sen zuzu­se­hen. Hier wird am Wochen­en­de pikiert. Ich habe mehr gesät, als ich brau­che und erwar­tungs­ge­mäß sind nicht alle Samen aufgegangen.
    Unse­re erklär­ten Lieb­lin­ge sind „Black Cher­ry” und „Ruth­je”.
    Lie­be Grüße
    Karen

  9. Hal­lo Ihr bei­den, ich zie­he auch jedes Jahr Toma­ten sel­ber. Stan­den die Pflan­zerl frü­her auch immer auf der Fen­ster­bank, so kei­nen sie inzwi­schen in einem beheiz­ten Mini-Gewächs­haus mit kon­stant ein­ge­stell­ter Tem­pe­ra­tur und wer­den nach dem Auf­lau­fen in eine Grow­box mit Tages­licht über­sie­delt. So kann die Anzucht im Kel­ler statt fin­den und die Fen­ster blei­ben frei. Auch gibt es kei­ne ver­teil­ten Pflänz­chen mehr 🙂

    LG Kath­rin

  10. Viel Glück für Eure Setz­lin­ge, ich drücke die Dau­men! Ich krieg immer ein paar Toma­ten­setz­lin­ge aus drit­ter Hand von einer Freun­din die sie wie­der­um von einem Hob­by­to­ma­ten­züch­ter­freak bekommt und mei­stens sind es ihr zuviel und dann komm ich in den Genuss . Sie weiss nie wel­che Sor­te, weil sie es sich nicht merkt und notiert, was er ihr sagt …aber immer eine tol­le Über­ra­schung bis jetzt. Sie tra­gen auch immer toll Früch­te. Mal waren Mini– ein­mal sogar Ochsenherzentomaten..menno die waren lecker!
    Habt eine fei­ne Woche!
    Lie­be Grüße

    Susi

  11. Ihhks,

    das mit den Toma­ten muss ich ja auch noch machen. 

    Bleib gesund

    LG Bern­hard

  12. Hal­lo, da habt ihr ja schon tol­le Pflänz­chen gezo­gen – wir haben dies im letz­ten Jahr zum ersten Mal ver­sucht, aber nicht so pro­fes­sio­nell wie, wir haben kei­ne „Gewächs­haus“ ver­wen­det. Von uns gutschmecken­den Toma­ten waren wir eini­ge Ker­ne getrock­net und anschlie­ßend ein­ge­setzt. Da wir von einem gewis­sen Schwund aus­ge­gan­gen sind, haben wir natür­lich vor­sorg­li­cher­wei­se gleich meh­re Ker­ne ver­wen­det. Letz­ten Endes haben jedoch alle Ker­ne bis auf einen eine Pflan­ze pro­du­ziert und die­se haben jede mehr als genug Toma­ten getra­gen. Die Ern­te war bes­ser als bei denen, die wir vor­ge­zo­gen gekauft haben. Daher haben wir dies auch heu­er gleich mal wie­der prak­ti­ziert. Ich bin schon gespannt, wie es euch ergeht.
    Bleibt gesund und alles Liebe

  13. ohh schöön
    ich habe auch noch Samen ..
    da muss ich jetzt unbe­ding dran gehen 

    lie­be Grüße
    Rosi

  14. Tina von Tinaspinkfriday

    Da wart ihr schlau­er als wir. Wir wer­den mal sehen fer­ti­ge Pflan­zen zu bekom­men, denn irgend­wie muss man bei uns für alles lan­ge Schlan­ge ste­hen. So auch vor dem Gar­ten­cen­ter. Wenn man arbei­ten geht und für alles ewig dann noch Schlan­ge ste­hen muss, bleibt eini­ges auf der Strecke. Mal sehen, noch ist ja etwas Zeit.
    Lie­be Grü­ße Tina

  15. nina. aka wippsteerts

    Oh, ich drücke Euch ganz feste die Dau­men. Bei mir ist auch das erst Grün in das Hoch­beet gewan­dert. Die Toma­ten blei­ben aber noch im Haus.
    Die let­zen Näch­te waren zwar schon warm, aber das ändert sich bestimmt noch mal.
    Ganz viel zukünf­ti­ge Ern­te wün­sche ich Euch.
    Lie­be Grüsse
    Nina

  16. Wie schön… auf das Gedei­hen der alten Toma­ten­sor­ten und eure Ver­ko­stung bin ich gespannt…zunächst ein­mal Dau­men­drück für gutes Gelin­gen. Mit dem Nutz­gar­ten und auch Toma­ten hab ich es ja nicht so…doch die­ses Jahr könn­te ich einen Ver­such star­ten, denn da wer­den wir doch eher zuhau­se sein. Alte Toman­ten­sor­ten gibt es hier in der Nähe käuf­lich zu erwerben…vielleicht soll­te ich mal.… 😉
    Lie­ben Gruß und bleibt gesund, Marita

  17. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang,
    Im letz­ten Jahr sind mir die Toma­ten auf der Fen­ster­bank ver­geilt trotz der Süd­sei­te. Die­ses Jahr habe ich mir eine Pflan­zen­lam­pe zuge­legt. Die Pflan­zen waren sofort um eini­ges kräf­ti­ger und sind lang­sa­mer gewach­sen. Eine ist bis­her ein­ge­gan­gen, denn die­ses Jahr ler­ne ich dann alles über die Trau­er­mücke. Ich hof­fe, das bleibt Euch erspart.
    Lie­be Grüße
    Steffi

  18. Mei­ne Toch­ter in den Staa­ten zieht ihre Toma­ten auch aus selbst gesam­mel­ten oder getausch­ten Samen. (Wir kau­fen sie immer…). Es macht wirk­lich Spaß, die Toma­ten­pflan­zen wach­sen zu sehen. Ihr habt das super dar­ge­stellt. Auf das wei­te­re Wach­sen bin ich gespannt.
    Lie­be Grüße
    Andrea

  19. Ya ten­go vari­os plan­ta­dos, los tuyos se ven estu­pen­dos. Besitos.

  20. Hal­lo Ihr Beiden,
    ich glau­be zurück zu den Ursprün­gen des Gärt­nerns ist in die­sem beson­de­ren Jahr sehr angesagt.
    Selbst aus Samen Pflan­zen zie­hen — ich fin­de das macht ein­fach Freu­de. Und es ist doch immer wieder
    wie ein klei­nes Wun­der, wenn man die Ent­wick­lung der Pflänz­chen von der Kei­mung bis zum letz­ten Schritt,
    als lecke­res Gericht auf dem eige­nen Tel­ler, mit­ge­hen darf.
    Ich wün­sche Euch viel Erfolg, viel Genuss und ganz viel Gesundheit
    Heidi

  21. Loo­ks like the begin­ning of some­thing won­der­ful!! Keep us posted 🙂

    I’m deligh­ted to read your post at ‘My Cor­ner of the World’ this week! Thanks for lin­king up!

  22. Hal­lo Ihr Beiden,
    sen­de euch einen lie­ben Gruß in den Tag und wün­sche ein gutes
    Gelin­gen mit den Toma­ten­pf­länz­chen. Ich habe meh­re­re Jah­re mit
    allen Tricks ver­sucht Toma­ten zu züch­ten ohen Erfolg, Mei­ne Gartenerde
    ist wohl nicht dafür geeig­net, leider.
    Nun wün­sche ich euch trotz der har­ten Zeit ein son­ni­ges und geruhsames
    Oster­fest, bleibt gesund, Karin Lissi

  23. Hal­lo Wolfgang,
    wir zie­hen von Anfang an unse­re Toma­ten selbst auch Samen. Die Keim­ra­te ist selbst bei älte­rem Saat­gut meist sehr gut und Toma­ten sind sehr lang­mü­tig was Feh­ler sei­tens der Gärt­ner angeht 🙂
    Das Ein­zi­ge das wir nie machen ist pikie­ren. Das klappt bei mir NIE. Des­we­gen set­zen wir von Anfang an pro Töpf­chen nur einen Samen. Und da ich ja schon vor­her weiß, wie vie­le Pflan­zen ich jeweils ins Beet brin­gen will, säen wir immer genaue Anzahl + 1 Not­fall­pf­länz­chen (falls doch mal eins ein­geht). Bis­her haben wir immer alles durch­be­kom­men und die Nach­ba­rin freut sich immer über die übri­gen Not­fall­pflan­zen die sie von uns bekommt 🙂
    Dann wünsch ich Euch wei­ter­hin viel Erfolg mit Eurer Selbst­zucht und gute Erträge!
    Euch bei­den schö­ne Ostern und bleibt bit­te gesund!
    Lie­be Grüße,
    Krümel

  24. Da drücke ich Euch wirk­lich die Dau­men, dass die Pflan­zen alle schön groß werden.
    Ich wer­de wie­der klei­ne Pflan­zen kau­fen und hof­fen, dass sie lecke­re Toma­ten tragen.
    Das Wort kann­te ich übri­gens auch nicht, man lernt immer dazu 🙂
    Vie­le Grü­ße zu Euch, Katja

  25. Hal­lo Ihr Bei­den, ich bin gespannt auf das Ergeb­nis eures Toma­ten­Ex­pe­ri­ments. Seit ich vor Jah­ren mal zufäl­li­ge Besit­ze­rin von selbst­ge­zo­ge­nen Toma­ten wur­de, mache ich mir die gan­ze Arbeit mit dem Vor­zie­hen nicht mehr: Nach einem jah­res­zeit­lich ziem­lich frü­hen Grill­abend so Ende April, hat­te ich die Flüs­sig­keit — schein­bar mit ein paar Samen — aus der Schüs­sel der geschnit­te­nen Toma­ten ins Beet an der Ter­as­se gekippt und mich ein paar Wochen spä­ter über knapp 15 cm gro­ße „unbe­kann­te” Pflan­zen, die irgend­wie nicht nach Unkraut aus­sa­hen und beim Berüh­ren nach Toma­ten rochen, gewun­dert, sie ein­mal umge­pflanzt, und mich ab August über lecke­re klei­ne Toma­ten direkt an der Ter­as­se gefreut. Sie hat­ten mit Grö­ße und Geschmack der Gekauf­ten nicht viel zu tun (obwohl Bio-Toma­ten), waren aber trotz­dem lecker. Seit­dem streue ich immer ein paar Samen ins Beet, völ­lig unge­schütz­te Lage, stän­dig vol­le Son­ne, pflan­ze so Anfang Juni ein­mal um und habe dann ab Ende August Toma­ten. Wenn es im Som­mer nicht zu sehr reg­net, klappt das eigent­lich immer. Für uns reicht es, aber ich habe da auch kei­nen beson­de­ren Ehr­geiz. Schö­ne Ostern, LG Ursula

  26. Eine gute Idee! Toma­ten­pflan­zen aus Samen zie­he ich jetzt auch schon ein paar Jah­re selber.
    Aller­dings lass ich das Pikie­ren aus und setz­te immer von Anfang an nur einen Samen pro Töpfchen.
    Da haben die klei­nen Pflänz­chen nicht so viel Stress zwischendurch 🙂
    Und über die Toma­ten im Som­mer freut sich hier dann das gan­ze Haus.
    Gutes Gelin­gen wün­sche ich euch und vie­le Toma­ten im Sommer!
    Wun­der­schö­ne Ostern! Lie­be Grü­ße von der Urte
    und bleibt gesund!

  27. Toll was ihr alles so macht für euren bezau­bern­den Gar­ten. Viel Erfolg für eure klei­nen Pflan­zen und gute Ern­te im Sommer!
    Schö­ne Ostern wün­sche ich euch!
    Lie­ben Gruss Elke

  28. My mother used to grow tomatoes from seeds in my child­hood. Every win­dows­ill was fil­led with tomatoe pots and their strong scent fil­led the air 🙂 Lovely memo­ries of child­hood.… I don’t grow tomatoes as I don’t have a con­ser­va­to­ry. Have tried, but in the open the result is not good.

    Sen­ding you loving gree­tings & wis­hing you beau­ti­ful Easter days ❤︎

  29. Lie­be Loret­ta, lie­ber Wolfgang,
    sowas ist immer span­nend. Mei­ne Oma hat­te frü­her auch vie­les aus Samen gezo­gen und hat­te immer Glück gehabt.
    Für uns zwei kau­fe ich jedes Jahr nur 4 Pflan­zen… das reicht uns.
    Ich drücke Euch die Dau­men, das Ihr ganz vie­le lecker schmecken­de Toma­ten ern­ten könnt. 

    Habt ein schö­nes Oster­fest… auch wenn es in die­sem Jahr anders ist als sonst.
    Lie­be Grüße
    Biggi

  30. Die­ses Jahr habe ich sie ohne Gewächs­haus ange­zo­gen, mal sehen, ob ich einen Unter­schied bemer­ke. Da ich sie in selbst­ge­mach­te Papier­töp­fe gesät habe, muss ich sie nicht pikieren.
    Fro­he Ostern wün­sche ich euch!
    Vie­le Grüße
    Elke

  31. Hal­lo ihr beiden,
    ich habe auch die­ses Jahr wie­der viel zu vie­le Toma­ten vor­ge­zo­gen. Ich bin schon froh, wenn ich es schaf­fe mich auf 10 Sor­ten zu beschrän­ken — immer schön dar­auf ach­tend, dass ich ver­schie­de­ne Frucht­grö­ßen und ‑far­ben habe. Die alten Sor­ten schmecken dabei auch noch ganz unter­schied­lich. Eine Ent­schei­dung zu tref­fen fällt da nicht immer leicht. Auch wenn wir über die trocke­nen, hei­ßen Som­mer der letz­ten bei­den Jah­re gemeckert haben, für die Toma­ten waren sie ide­al. In sofern hof­fe ich auch die­ses Jahr auf einen guten Tomatensommer.
    Vie­le Grüße
    Claudia

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