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Wie umweltfreundlich sind LEDs?

Seit einiger Zeit schon nutzen wir LEDs. Aber wie umweltfreundlich sind LEDs eigentlich? Die LED im Selbstversuch.

Wir kaufen LEDs, weil wir glauben, damit die Umwelt zu schonen und auch den Stromverbrauch zu reduzieren. In diesem Fall ist der Stromverbrauch auch das ausschlaggebende Kriterium, wenn es um den Umweltschutz geht.

Allerdings sind uns jetzt bereits mehrere LED Leuchten nach circa einem Jahr kaputt gegangen. Das passt irgendwie nicht zu den Herstellerangaben, die Betriebszeiten von mehren Tausend Stunden versprechen. Und mich erinnert das fatal an die alten Energiesparlampen, die ich zuerst auch mit Begeisterung gekauft habe, nur um dann festzustellen, dass alle Versprechen falsch waren.

Deshalb habe ich die letzte LED Birne, die sich verabschiedet hat, mal auseinander genommen. Was steckt in so einem LED Leuchtmittel eigentlich alles drin? Wie ist sie aufgebaut? Welche Materialien werden verwendet?

Im Kopf habe ich dabei immer die alte Glühbirne, die wirklich sehr primitiv aufgebaut ist. Man braucht für sie im Prinzip nur Glas und Metall. Sehr einfach herzustellen und auch in der Entsorgung völlig unproblematisch. Leider verbraucht so eine herkömmliche Glühbirne unheimlich viel Energie, mit der sie einfach nur den Raum aufheizt.

Auseinander nehmen der LED

Dazu spanne ich das Leuchtmittel ein, und entferne, den oberen Teil, durch den das Licht der LEDs abgegeben wird.

Das Gehäuse des LED Leuchtmittels besteht komplett aus Plastik.

Wie umweltfreundlich sind LEDs eigentlich?

Unter der Abdeckung kommt dann eine kleine Platine zum vorschein, auf der eine Reihe von LEDs sitzen. Das Ganze ist mit zwei Schrauben fixiert.

Die Platine, auf der die LEDs sitzen.

Ok, das ist einfach. Ich löse die Schrauben und finde ein elektrisches Bauteil, das aus mehreren, verschiedenen Komponenten besteht.

Elektronik kommt zum Vorschein.
Elektronik kommt zum Vorschein.

Danach kommt dann nichts mehr. Insgesamt habe ich aber eine ganze Reihe von Einzelteilen gefunden.

Sehr viele Teile im Vergleich zur Glühbirne

Bei näherer Betrachtung finde ich auch noch einen Kühlkörper, der genau unter der Platine mit den LEDs sitzt, und mit dem Plastik fest verschmolzen ist. (Das recycelt niemand mehr.)

Man kann auch noch deutlich die Reste einer Paste sehen, die dafür sorgt, dass die anfallende Wärme besser zum Kühlkörper abgeleitet wird.

Auch das sieht nicht so aus, als seien LEDs umweltfreundlich.

Wenn ich schon nur diese vielen verschiedenen Teile sehe, kann ich mir kaum noch vorstellen, dass LEDs umweltfreundlich sind. Oder, wenn doch, dann nur, wenn sie mindestens mehrere tausend Stunden tun, was wir von ihnen erwarten. Das funktioniert aber schon konstruktionsbedingt nicht, zumindest bei den LEDs, die die herkömmliche Glühbirne ersetzen sollen. Dazu unten mehr.

Können LEDs an 230 Volt betrieben werden?

Nein, das funktioniert nicht. Es sind immer noch viele weitere Bauteile notwendig, die die Spannung auf ein für die LED erträgliches Mass reduzieren.

LEDs haben einen Schwachpunkt

Auch LEDs produzieren eine Menge Wärme. 70% bis 80% der Aufnahmeleistung werden in Wärme umgewandelt. Bei einer herkömmlichen Glühbirne sind es bis zu 90%. Dennoch verbraucht die LED wesentlich weniger Strom, da sie schon mit fünf Watt auskommt, wo eine Glühbirne sich gerne 60 Watt und mehr genehmigt.

Dennoch werden auch LEDs nach entsprechender Nutzungsdauer extrem warm, teilweise bis zu 120 Grad, und brauchen einen Kühlkörper. Der aber lässt sich nicht immer so realisieren, dass er auch tatsächlich die gesamte Wärme effektiv abführen kann. Das führt dann dazu, dass elektrische Teile, die zum Betrieb der LED notwendig sind, den Hitzetod sterben. Die LED selbst würde durchaus weiter funktionieren, aber nicht das Leuchtmittel selbst. Hiervon sind besonders LED Lampen im Stiele der herkömmlichen Glühbirnen betroffen, da hier einfach nicht genug Platz zum kühlen da ist. Und das tritt auch nur dann auf, wenn man die Lampe wirklich längere Zeit anlässt.

Kann das umweltfreundlich sein?

Für LEDs braucht man erheblich mehr verschiedene Teile als für die herkömmliche Glühbirne. Diese Teile müssen alle produziert werden. Irgendwo müssen die Rohstoffe für diese Komponenten abgebaut werden. Dann kommt auch noch der Transport dazu.

Ich denke man kann, auch ohne Experte zu sein, abschätzen, dass für die Herstellung einer LED wesentlich mehr Energie benötigt wird als für eine Glühbirne.

Zudem holen wir uns wieder Plastik ins Haus. Ein Stoff, den wir eigentlich vermeiden möchten. Und gerade beim Plastik gibt es noch einen Punkt, der meistens vergessen wird. Wenn es einmal brennen sollte, verbrennt das Plastik unter erheblicher Rauchentwicklung und setzt jede Menge Gift frei. Wir schaffen es nicht mehr ins rettende Freie, nicht wegen des Feuers, sondern wegen der enormen Rauchentwicklung, die von all dem Plastik ausgeht. Da bringt dann auch ein Rauchmelder, der ja auch aus Plastik besteht, nicht mehr viel.

Eigentlich sollte man immer entsprechende Atemschutzmasken griffbereit haben.

Sind LEDs umweltfreundlich?

Ich habe mittlerweile leider wieder den Eindruck, dass auch mit der LED Technik nicht der Umwelt geholfen wird, sondern eher schon der Wirtschaft. Im Netz habe ich passend dazu eine Seite gefunden, die zum Gruseln einlädt. Nur für starke Nerven. Überprüft habe ich die Angaben auf dieser Seite nur stichpunktartig. Mit Belegen wird aber nicht gegeizt.

Und das noch zum Schluss. LEDs gehören nicht in den Hausmüll, sondern müssen als Elektronikschrott entsorgt werden. Wieviele Menschen sich an diese Vorschrift wohl halten?

Viele liebe Grüße

Loretta und Wolfgang

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27 Comments

  • Eva

    Hallole,
    den Eindruck, dass LED auch nicht so umweltschonend ist, habe ich schon lange.
    Aber du bekommst ja fast nix anderes mehr. Zudem sind die Dinger ja auch nicht sooooo billig.
    Ein wenig sehne ich mit schon nach der alten Glühbirne, aber die bekommste ja auch nicht mehr.

    Halt, wenn du im Netz suchst, bekommst du sie noch. Es gibt Leute, die haben die Dinger gehortet.
    Aber was nimmt man denn dann?

    Es ist überall Plastik drin, da wird man nicht Herr.

    Ich wünsche Euch eine gute Woche.

    Lieben Gruß Eva

    • Lippenstift-und-Butterbrot

      Lieber Wolfgang, Liebe Loretta

      Wir haben schon vor Jahren unsere ganzen Glühbirnen entsorgt und durch LEDs ersetzt. Der Stromverbrauch ist ja wirklich sehr gering. Davon haben wir uns auch leiten lassen. Natürlich ist der Anschaffungspreis auch ganz schön hoch. Ich denke, wir werden trotz der Nachteile der LEDs bei Ihnen bleiben.

      Trotzdem war es sehr interessant, einmal zu lesen, was in diesen Dingern so drin steckt.

      Ganz liebe Grüße Sabine

  • Nova

    Wenig….wahrscheinlich sehr wenig….wenn ich deinen letzten Satz gleich beantworten darf. Ein sehr interessanter Post lieber Wolfgang und den Link schon geöffnet werde ich nachher mal lesen.

    Liebe Grüsse

    N☼va

  • méa

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    so großartig, dieser Post. So deutlich, der gesunde Menschenverstand muss ran – und dann sieht man die Wirtschaftsinteressen, die falschen Etiketten (von wegen umweltfreundlich) und schon braucht es keinen Physiker mehr, der einen ein x für ein u vormacht. Ach, JEDER müsste diesen Post lesen. Ist das nicht zum GRUSELN? Würde zu Halloween passen. Es ist schlimm…
    Eine Lampe haben wir nun schon wieder ausgemustert, weil wir eben diesen LEDs nicht trauen. Glühbirne ja, heißt es hier meist, und so wenig anmachen wie möglich. Ist eh stimmungsvoller und vielleicht auch besser für den Körper, anstatt immer so hell umgeben zu sein, wenn die Natur es so anders macht. Auch in puncto Lichtverschmutzung.
    Danke für´s Denken, das war so klasse, eigentlich hätte ich da auch selbst drauf kommen können, bin ich aber so nicht.
    Insofern habt Ihr Lieben mich gerade echt “erhellt”, es geht hoffentlich vielen nun ein Licht auf :)))
    Ganz innige Grüße, die Méa

  • Arti

    Hallo Wolfgang,

    alles was du recherchiert hast stimmt. Aber was ist die Alternative? Selbst wenn wir mit Kerzen Licht machen oder wieder offene Feuerstellen im Haus hätten, wäre dies nicht umweltfreundlich. Vielleicht sollten wir Glühwürmchen züchten :))))))

    Auch E-Autos brennen leicht und dürfen bereits in einigen Ländern nicht mehr in Garagen oder Parkhäusern abgestellt werden. Es gibt so Vieles mit Vor- und Nachteilen, die jeweils von der zuständigen Lobby unterschlagen werden, weil jeder nur seine wirtschaftlich profitabelste Sicht vermarktet.

    Liebe Grüße
    Arti

  • moni

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    wie schön, dass ihr mutig seid und es an offenen Worten nicht mangelt. Ich möchte nichts wiederholen, aber ich stimme der lieben “Arti” voll und ganz zu. Umwelt, Natur, Klima….kann das wirklich alles (jetzt,sofort,gleich) “gerettet werden?
    So lange Industrie, Wirtschaft und ihre fleißigen Lobbyisten das Sagen haben, wird sich nichts wirklich ändern. Erst wenn diese wahren Weltbeherrscher merken, dass man echte Werte nicht durch Geld ersetzen kann, gibt es eine Chance.
    Trotzdem, wir tragen unser Scherflein bei und tun, was wir können, gell.
    Schönen 1.Oktober und liebe Grüße
    moni

  • Manu

    liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    danke für diesen Post!!!!
    im Grunde ist doch fast alles, was uns als umweltverbessernd und energiesparend heutzutage verkauft wird nur dafür gemacht, das die Wirtschaft angekurbelt wird und man neu kauft – am besten alles alte gleich verschrottet und sich komplett mit dem neuen eindeckt.
    ich hab es inzwischen so satt, dass man als Bürger nur noch verarscht wird – sorry für diese Worte, aber es ist einfach genau so.
    danke, dass ihr mal so eine Lampe auseinandergenommen habt. wenn man sieht, welcher Wahnsinnsaufwand hinter so einer “Birne” steckt, will man gar nicht wissen, wie viel höher der Produktionsaufwand usw. wirklich ist. und selbst wenn damit Energie gespart wird – dann wird der Preis für die Energie halt erhöht ….. für den kleinen Mann (oder Frau) kommt am Ende eh nichts dabei rum.
    liebe Grüße
    Manu

  • Krümel

    Hallo ihr Beiden,
    so ähnlich geht es mir auch. Prinzipiell bin ich immer schon mal skeptisch, wenn ich Dinge aus dem täglichen Gebrauch gesondert entsorgen muss. A.) wer tut das tatsächlich? B.) Was steckt in diesen Dingen, dass sie nicht mit in den Hausmüll dürfen? Außerdem habe ich auch schon die gleiche Erfahrung gemacht: für viel Geld eine teure LED gekauft und nach 3 Monaten (!!) war sie kaputt. Da krieg ich das ko**en. Aber tatsächlich: wo kriegt man denn noch “normale” Lampen? Wer hier wirklich profitiert ist tatsächlich die Frage. Die Umwelt? Ich weiß nicht. Ich glaub eher nicht.
    Viele Grüße,
    Krümel

  • Christa Jäger

    Hallo Wolfgang,

    der LED-Leuchte bist du super auf den Grund gegangen und ich kann ebenfalls bestätigen, dass sie bei weitem eine geringere Lebensdauer haben, als von den Herstellern angegeben wird.

    Tja, was tun? Es ist guter Rat teuer und es bleibt wohl nichts anderes übrig, als weiter zu forschen und Lampen zu entwickeln, die umweltfreundlicher ist.

    Das Problem ist leider immer das gleiche, es geht in erster Linie um maximalen Profit für die Hersteller, da werden dann auch schon mal die Kunden ein wenig getäuscht.

    Aber…… Respekt, du hast eine tolle Recherche hier betrieben. 🙂

    Liebe Grüße
    Christa

  • PepeB

    Oh je, und jetzt?
    Ich würde mir wünschen, dass bei der Entwicklung von Leuchtmitteln alle Vor- und Nachteile bereits bedacht werden und geniale Tüftler (oder ein Rat von Experten aus unterschiedlichen Disziplinen) auf etwas ganz Neues kommen. Ich werd ja noch träumen dürfen …
    Liebe Grüße und euch noch eine gut beleuchtete Woche
    Petra

  • Margit

    Ich kenn mich ja mit Technik weniger aus… aber das ist wirklich gruselig, was da zu LED Lampen geschrieben steht. Ich habe vor einiger Zeit alle Glühbirnen nach und nach durch LED Lampen ersetzt, konnte aber nicht feststellen, dass wir weniger Strom verbrauchen. Ist das vielleicht auch alles Verarsche? Ich finde es wirklich unmöglich, wenn etwas an den Mann gebracht wird, weil es irgendwelchen wirtschaftlichen Interessen entspricht. Da geht es mir mit den E-Autos nicht anders. Ich möchte oft nicht wissen, welche Konzerne oder sonstige Interessen dahinter stehen. Eigentlich sollten wir endlich aufhören damit.
    Viele Grüße von
    Margit

  • Centi

    Ha, das geht uns auch ständig so, dass LED-Birnen nach kürzester Zeit kaputt gehen! Vor allem die vom bekanntem Markenproduzenten. Insbesondere auch lästig, weil sie so teuer sind.
    Was die Entsorgung angeht, nehme ich immer die kaputte LED jeweils zum Kauf der neuen mit, allein schon, damit ich die richtige Sorte erwische, und gebe die alte dann gleich im Laden ab. Macht null Mehrarbeit.
    LG
    Centi

  • doris

    Hallo miteinander
    Vielen Dank für diesen tollen Bericht. Vor kurzem ist bei uns ein LED Leuchtkörper nach nicht mal einem Jahr Nutzung ausgestiegen und dabei ist mir erst bewusst geworden, dass das nun Sonderabfall ist. Bei einer wirklich teuren Ständerlampe ist nach 2,5 Jahren wegen Spannungsschwankungen der Trafo kaputt gegangen und laut unserem Energiefachmann kann dies recht häufig die Ursache für den frühzeitigen tot einer Solchen Leuchte sein…..
    Wir verwenden an Lampen im Haus die nur sehr wenig gebraucht werden noch alte Glühbirnen, die einen sind nun schon fast ein Jahrzehnt im Einsatz und sind immer noch einwandfrei. An diesen Orten werden wir diese auch weiterhin verwenden(solange wir solche an Lager haben) und sonst finde ich es eine schwierige Entscheidung.
    Liebe Grüsse
    Doris

  • Helga S.

    Oh je, wir haben eine teure EZ-Tischleuchte, ich hoffe das geht gut, und das es dann einen Leuchtmittel Ersatz dafür gibt. Mein Mann meint ja, Markenqualität ist besser. Weniger Stromverbrauch? trotzem wird er teurer. Was mich schon immer ärgerte, früher eine Leuchte gekauft, dann entsetzt feststellen wie teuer die Ersatzbirnen, oder Spots sind.
    L.G. Helga

  • Elke Schwarzer

    Hallo Wolfgang,
    wir hatten ein paar wenige, die schnell kaputt waren, aber die restlichen halten schon ziemlich lange.
    Oft liegt es ja nur an der Elektronik, ob sie halten oder nicht. Unser Stromverbrauch ist durch LEDs jedenfalls weiter gesunken.
    VG
    Elke

  • Peter B.

    Interesting post. I’ve been pulled in believing in the LED claims of much less expensive to operate and more environmentally friendly. Sad that claims like this can’t be trusted.

  • Claudia

    Lieber Wolfgang,
    eien sehr interessante Betrachtung! Und sicher nicht sooo umweltfreundlich, wie es uns verkauft wird!
    Klar verbrauchen sie weniger Strom, aber da der Strom immer teurer wird, bleibt das wieder nur am Verbraucher hängen!
    Ich wünsche Dir und Loretta ein zauberhaftes Wochenende!
    ♥️ Allerliebste Grüße, Claudia ♥️

  • Lotta

    Ein ganz wunderbarer Post! Ich finde es klasse, wenn man Dinge hinterfragt! Ich habe schon lange den Verdacht, dass uns die Wirtschaft vorgibt, was wir für umweltfreundlich halten sollen. Hier sollte man seinen eigenen Verstand einsetzen und nicht alles glauben, was einem vorgesetzt wird. Mich macht diese ganze Klimadebatte mittlerweile sehr wütend. Um „Umweltthemen“ geht es doch da schon lange nicht mehr, dabei wären solche Debatten sooo wichtig! Wenn wir unsere Umwelt wirklich schützen wollen, brauchen wir eine ehrliche, faktenbasierte Diskussion. Und natürlich gehört dann auch dazu, Vor- und Nachteile anzusprechen und ehrlich damit umzugehen, dass wir eben noch nicht das Perpetuum mobile erfunden haben. Ich beobachte leider, dass die junge Generation nicht mehr kritisch hinterfragt, sondern nur noch Meinungen „konsumiert“ und wenig Energie an den Tag legt, Dingen auf den Grund zu gehen. Es gibt immer weniger Menschen, die das, was unsere Flora und Fauna ausmacht, beim Namen nennen können…wie soll man dann ein Gefühl dafür bekommen, was genau man eigentlich schützen möchte…?!
    Liebe Grüße und danke für den netten Kommentar.

  • bahnwärterin

    wolfgang – du bist ein held!
    sehr interessant, was du da so alles zutage gefördert hast – inkl. verlinkter website. geahnt habe ich das ja schon immer, dass das mit den LEDs auch wieder nur betrug an der umwelt und dem verbraucher ist – nach dem desaster mit diesen unsäglichen energiesparlampen.
    am besten ist wohl die gute alte methode: nur so viel licht brennen wie dringend nötig und früh zu bett gehen 😀
    habs gemütlich! xxxx

  • Linda

    Hallo Wolfgang,
    super Artikel!
    Wir haben auch auf LED umgerüstet, weil sie Strom sparen aber wie du schreibst, die Herstellung wiegt den geringeren Stromverbrauch nicht auf, das vergessen die meisten.
    So ist es auch mit den E-Autos oder E-Bikes.
    Nur das will keiner Wahr haben.
    lg Linda

  • Peter

    Hallo,
    ich finde es gut, wenn Dinge hinterfragt werden. Jedoch braucht es eine etwas umfassendere Betrachtungsweise.
    Gerade das, was hier zutage gebracht worden ist, ist im Vergleich zu den sogenannten ‘Energiesparlampen’ ein enormer Fortschritt. Energiesparlampen haben komplizierte Startelektroniken, die oftmals die Ursache des Ausfalls gewesen sind. Auch wenn ich einige Exemplare hatte, die durchaus 10000h[Außenbeleuchtung] und mehr erreicht hatten.
    In der auseinandergenommenen LED Lampe sind alles billigste Elektronikelemente, bis auf die LED selbst. Sie kosten in der Herstellung zusammen im niedrigen Cent-Bereich. Die Verwendung von Kunststoff gegenüber Glas – naja Äpfel mit Birnen verglichen. Glas hat ja auch in der Herstellung einen enormen Energiebedarf. Und recyceln lässt es sich auch nur mit hohem Energieaufwand. Und wenn jemand sich noch an das Glühlampenkartell erinnert, dass sichergestellt hatte, dass eine Lampe nur ca. 1000h leuchtet, was ich heute im Schnitt noch mit Glühlampen oder Halogenlampen erreiche, sieht das Ganze in einem anderen Licht.
    Schon vor 30 Jahren war abzusehen, dass LEDs die Zukunft gehört. Nur gab es zu dieser Zeit keine (bezahlbaren) blauen LEDs.
    Für alle, die ihre Wohnung elektrisch beheizen, machen LEDs allenfalls nur im Sommer Sinn.

    MfG,
    Peter

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