Tiere

Der Zünsler, der Buchs und der Sperling

Der Zünsler (Cydalima perspectalis)

Eine größere Katastrophe kann man sich als Gartenliebhaber mit einem leichten Hang zum Buchs wohl kaum vorstellen. Vergleichbar ist das höchstens noch mit einem heftigen Wirbelsturm, Vulkanausbruch, einem verheerenden Erdbeben oder eben auch mit einem Wasserhahn, den man vergessen hat zu schließen.

Der Falter gehört zu den Schmetterlingen (Da muss sich jemand vertan haben, wie kann ein solches Wesen, zu den wunderschönen Schmetterlinge gehören???). Und schön ist er auf gar keinen Fall.

Das Weibchen lebt nur circa acht Tage, die nutzt es aber gründlich, um unsere Laune nachhaltig zu trüben und legt seine Eier an der Unterseite der Blätter ab. Dann dauert es zwei bis drei Monate, bis wieder eine neue Generation entsteht. Bei entsprechenden, relativ warmen Temperaturen, bringt es der Buchsbaumzünsler so auf bis zu vier Generationen im Jahr.

Den Buchsbaumzünsler gab es ursprünglich nicht in Europa, er wurde aus Ostasien eingeschleppt. Deswegen gehört der Zünsler oder, um genau zu sein, der Buchsbaumzünsler zu den Neozoen.

Als Neozoen bezeichnet man Tiere, die sich in einem bestimmten Gebiet ausbreiten, in dem sie vorher nicht heimisch waren.

Wahrscheinlich hat er für seine Reise einfach ein Schiff benutzt. Das erinnert irgendwie an Raubzüge der Wikinger, die ja auch fast immer mit ihren Schiffen irgendwo anlandeten und dann für Unheil sorgten.

Wo ist das Problem mit Neozoen?

Neozoen haben in dem Gebiet, in das sie einfallen, meistens keine natürlichen Feinde und können sich ungestört vermehren und ausbreiten. Die heimischen Tiere kennen die “Neuen” nicht und gehen erstmal auf Abstand.

Beim Zünsler wird das besonders deutlich, da er sich auf den Buchs spezialisiert hat und nur diesen befällt, und das ohne jede Gnade. Ohne Feinde, kann er in Ruhe einen Buchs nachdem anderen wegfressen (vernichten währe wohl das bessere Wort). Dabei begnügt er sich nicht mit den Blättern, sondern frisst auch noch die Rinde, was den Befall besonders schlimm macht. Der Buchs hat nicht den Hauch einer Chance.

Gärtner stehen der Invasion auch ziemlich ratlos gegenüber, ganz besonders, wenn man konsequent auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Was wir auch tun. Chemie kommt uns nicht in den Garten, auch wenn der Zünsler noch so gemein ist…

Viele Blogger berichten über ihre verzweifelten Versuche, den Buchs zu retten. Oft sieht es zunächst so aus, als sei der Zünsler der neuen Maßnahme nicht gewachsen. Leider kommt er dann doch mit Macht zurück, wie man auch hier bei Allegrias Landhaus nachlesen kann.

Wir haben auch recht viele Mittelchen probiert und mussten uns jedesmal geschlagen geben.

Dieses Bild stammt nicht aus unserem Garten. Es zeigt aber deutlich, wie schlimm der Befall sein kann. Das Bild wurde auf Wikipedia veröffentlicht.

Jetzt setzen wir auf die Natur

Der Sperling soll unseren Buchs retten.

Spatzen haben wir recht viele im Garten, und wir lieben diese Vögel. Sie wohnen ohnehin in den Hecken und Sträuchern und wir haben schon mit Freude gesehen, wie sie mit etwas Grünem im Schnabel, das stark an diese fiese Raupe erinnerte, wieder raus kamen.

Wir füttern die Vögel in unserem Garten mittlerweile das ganze Jahr. So ist uns aufgefallen, dass Buchse, die in der Nähe einer Futterstellen wachsen, weniger stark oder sogar gar nicht befallen sind.

Ein Spatz sitzt auf einem Buchs in unserem Garten. Hoffentlich findet er auch den Zünsler.

Ist dafür etwa der Sperling verantwortlich? Stillt er seinen Hunger mit diesen Raupen? Frisst er vielleicht sogar die Eier des Zünslers?

Wir wollen das testen und versuchen jetzt, den Spatz durch das Aufhängen von Meisenknödeln, gezielt zu den Buchsen zu locken.

Manchmal gibt es aber einfach nur Streit.

Manchmal gibt es auch Streit. Ein Spatz und eine Meise kämpfen um das Futter.

So gehen wir vor:

  • Den Buchs reinigen, befallene Äste raus schneiden
  • Für eine gute Durchlüftung sorgen, der Buchbaumzünsler verrichtet sein Unwesen lieber im Dunkeln
  • Meisenknödeln in der Nähe des Buches aufhängen

Befallene Äste müssen auf jeden Fall entsorgt werden und dürfen nicht im Garten verbleiben, das würde die Ausbreitung des Buchsbaumzünslers sogar noch fördern. Es wird empfohlen, diese Äste in eine Plastiktüte zu stecken. Und dann ab damit in den Restmüll.

Wir hoffen, dass die Natur hier, im Sperling, einen Gegner für den Zünsler gefunden hat, der ein Gleichgewicht herstellen kann, bevor der Buchsbaumzünsler einfach nur deswegen wieder verschwindet, weil er seine Lebensgrundlage gründlich zerstört hat. (Ein Verhalten, das mir bekannt vorkommt…)

Und wünschen Dir noch eine schöne Woche.

Viele liebe Grüße

Loretta und Wolfgang

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30 Comments

  • Eva

    Hallo Ihr Beiden,

    das ist ja eine tolle Information, klasse. Die gebe ich gerne an den Sohn meiner Seniorin weiter, denn sie hatte den Zünsler im Buchs.
    Rausgeschnitten haben sie den verdorrten Buchs. Nun werde ich Ihr aber sagen, was der Sperling kann.
    Hoffentlich nützt es etwas.

    Hab einen schönen Tag und ich sende dir einen lieben Gruß Eva

  • Nova

    Ja, immer schlimm wenn nicht endemische Tiere oder auch Pflanzen so schädigen. Von dem Zündler in D. schon gehört finde ich die Idee mit dem Sperling echt hochinteressant. Das wäre euch zu wünschen wenn es klappt und vor allem würde es auch anderen Betroffenen echt weiterhelfen.

    Drücke jedenfalls feste die Daumen und sende viele Grüsse rüber

    N☼va

  • méa

    Oi, dabei ist der so hübsch… Na, da wünsche ich euch die gefräßigsten Spatzen! Nix mehr mit Krümelchen futtern, jetzt wir gezünslert! Hoffentlich klappt es auch weiterhin so gut mit den Vöglein, das wäre ja dann eine großartige Sache. Und vielleicht kommen auch immer mehr Leute drauf, dass Vögel mehr Nutzen haben, als zu zwitschern. Wie verflochten doch alles ist, und wir pfuschen da mit Giften rein (ihr Gott sei Dank nicht) und denken, wir könnten ´was.
    Ihr beiden, ich wünsche euch die glücklichsten Buchsbäumchen der Welt, wenn das funktioniert, wie großartig – ganz liebe Grüße aus der Stadt ohne Buchs, ohne Balkon, die Méa, die so gerne bei euch ´reingeguckt hat :))

  • Astridka

    Man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben… aber nach so vielen Rezepten, so vielen Behandlungen haben wir den Buchs in unserem Garten aufgegeben ( wobei ich das, was da jetzt geblieben ist, eigentlich nicht mehr als meinen Garten betrachte ). Spatzen haben wir schon seit über dreißig jähren keine mehr, trotz Ganzjahresfütterung, die Meisen haben sich tapfer geschlagen, sie in puncto Zünsler zu ersetzen. Aber bei dem Überangebot kann man sich ja nur an einer Speise überfressen. Und die Zünsler: Die haben sich den eigenen Ast, auf dem sie saßen, quasi selbst abgesägt. Darin sind sie uns Menschen in ihrer Blödheit sehr ähnlich….
    Euch viel Erfolg!
    Astrid

  • Christa Jäger

    Hallo ihr beiden,

    wir haben die Sache wie Astrid gehandhabt, haben vor drei Jahren jeglichen Buchs bei uns entsorgt. Wir haben viele Spatzen bei uns, aber sie hatten wohl keinen Appetit auf den Zünsler und seine Raupen.
    Ich drücke euch die Daumen, dass es bei euch gelingen möge.
    Spatzen gibt es bei uns noch sehr zahlreich und aktuell scheinen sie wieder enormen Appetit auf diverses Streufutter und Meisenknödel zu haben.

    Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag noch für euch
    Christa

    PS Berichtet mal wieder, wie es mit dem Buchs und Zünsler bei euch weiter geht.

  • moni

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    so viel Wissenswertes rund um diesen gefräßigen Schädling. Hier helfen wohl wirklich nur gebündelte Gegenmaßnahmen!
    Ich drück euch jedenfalls die Daumen, dass die Spatzen es mit eurer Hilfe schaffen!
    Liebe Grüße
    moni

  • Doris

    Hallo miteinander
    Das Spatzen dem Zünsler an den Kragen gehen habe ich schon öfters gelesen und ich hoffe, dass es auch bei Euch klappt.
    Es gibt auch solche, die die Buchssträucher hin und wieder mit den Hochdruckwasserreiniger abspritzen, das soll anscheinend auch ganz gute Erfolge erzielen.
    Wünsche auch viel Erfolg und weiterhin schöne Buchssträucher.
    Liebe Grüsse
    Doris

  • Melanie

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    ich habe ja auch schon über den Zünsler in unserem Garten berichtet.
    Auch ich möchte kein Gift im Garten ausbringen.
    Auch der Hochdruckreiniger ist für uns nichts,
    denn im Buchs leben auch der Marienkäfer und die Florfliege.
    Ich habe es mit Algenkalk zur Düngung versucht.
    Der Buchs erholt sich auch immer gut nach der Raupenzeit.
    Allerdings sieht er drei/viermal im Jahr gruselig aus.
    Die Spatzen haben ordentlich gefressen,
    aber leider nur im Frühjahr als es darum ging, den Nachwuchs zu füttern.
    Auch ich füttere die Vögel das ganze Jahr und habe Nistkästen und Co. in der Nähe des Buchses angebracht.
    Aber jetzt im Spätsommer scheinen sie nicht so viel Interesse an den Raupen zu haben.
    Vor allem sind derzeit keine Raupen vorhanden, sondern schon die Falter.
    Abends, wenn ich noch auf der Terrasse sitze, flattern die Zünsler zahlreicht um mich herum.
    Ich fange jeden Abend einige, aber das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
    Meine Nachbarn haben ihn bereits entsorgt oder spritzen dann doch mit einem bienenfreundlichen Mittel.
    Aber auch das muss drei/viermal im Jahr passieren.
    Lange dauert es nicht mehr und ich entsorge unseren Buchs auch :-((
    Ganz liebe Grüße
    Melanie

  • Heidi R.

    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Bekämpfung des Zünslers.
    Ich hatte auch einmal zwei Buchsbäume und weil ich dem Zünsler nicht Herr wurde habe ich die Bäumchen entfernt und
    Ruhe ist. Gift wollte ich wegen unserer Katze nämlich auch nicht verwenden und das Ablesen half ja schon mal gar nicht.
    LG Heidi

  • Karin Lissi

    Liebe Loretta und lieber Wolfgang,
    das ist wirklich ein sehr interessanter Bericht. Ich selbst habe zwar keinen Buchs im
    Garten, aber rundum gibt es viele zu sehen, die manchmal ein fürchterliches Aussehen
    haben, nun weiß ich warum und auch ich wünsche euch, dass viele Spätzchen euer
    Gartenparadies aufsuchen und sich die Bäuchlein vollhauen können und somit den
    “Feind” vernichten, so ist beiden gedient.
    Liebe Grüße in euren Tag, Karin Lissi

  • Irmgard Dietrich

    Der Zuensler, den kenne ich leider auch zur Genuege!
    Ich hatte unzählige Buchskugeln in verschiedenen Groessen, 2 große Buchs-Baeume, 2 Hecken als Beetbegrenzung. Hatte.
    Vorletzten Sommer kam der Zuensler.
    Zuerst habe ich abgelesen-die Huehner haben die Maden tatsächlich gefressen!
    Algenkalk habe ich auch verwendet. Versucht mit stark riechenden Pflanzen die Schmetterlinge zu irritieren.
    Im letzen Winter habe ich dann die meisten Kugeln entfernt.
    Die Baeume untenrum entastet( in der Hoffnung dass Voegel die oberer Aeste absuchen).
    Di e Hecke deren Entfernung nur sehr mühsam möglich gewesen wäre habe ich Bodenmaterial abgeschnittenes. Diese Pflanzen treiben jetzt wieder aus! Gesund noch.
    In den Buchs-Baeumen hatte ich Meisenknoedel hängen. Habe Wasserschale in die Naehe gehängt.
    Tatsächlich sind Spatzen im Geaest. mal sehen wie es weitergeht.

  • C.M.2

    Der Artikel lässt ein wenig Hoffnung für den Buchs schöpfen.
    Ich würde mich nur ungern von meinen bis zu zwanzig Jahre alten Buchskugeln trennen, die dem Garten vor allem im Winter Struktur geben. Im Moment setze ich auf Bacillus thuringiensis.

    • Wolfgang Nießen

      Wir hoffen auch, dass der Buchs durchkommt. Wir haben auch eine Menge Buchs im Garten, der teilweise auch schon zwanzig Jahre alt ist. Bis jetzt sind wir aber zuversichtlich.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Tina vom Dorf

    Hallo Wolfgang,
    ich haben eine Buchsbaum-Hecke im Vorgarten. Nach einem starken Rückschnitt und einer Behandlung mit Algenkalk dreimal im Jahr, haben wir die Pflanzen retten können. Mir ist auch aufgefallen, dass bei uns vermehrt die Vögel die gefressigen Raupen als Mahlzeit entdeckt haben.
    Liebe Grüße
    Tina

  • froebelsternchen

    Danke für die tollen Infos Wolfgang! Und geniale Fotos!!!!
    Ich hab nur ein paar kleine Buchsbaumkugeln und “klopf auf Holz” ist der Zünsler hier noch nie aufgetaucht bis dato. Und da die Spatzen hier bei uns in der Hainbuchenhecke hausen ( wir füttern auch durchgehend) hab ich also gute Chancen dass sie den Zünsler abschrecken werden, wenn er denn mal auftauchen sollte.
    Liebe Grüße

    Susi

  • kelly

    Habt meinen Dank, den Rat habe ich bereits befolgt. Angeblich sind in der Umgebung einige Schäden durch den Zünsler zu vermelden.
    Seit einigen Jahren füttere ich die gefiederten Gartenhelfer durchgängig und habe viel Freude.
    Liebe Grüße!
    Kelly

  • Sieghild Paek

    Hallo, habe noch nie gehört, dass Spatzen Insektenfresser sind. Sie können bei uns ueberwintern, weil sie Samen- und Koernerfresser sind. Bei den Meisen kann das hinhauen. Die fressen Insekten und Körner.

  • Sieghild Paek

    Hallo, habe noch nie gehört, dass Spatzen Insektenfresser sind. Sie können bei uns ueberwintern, weil sie Samen- und Koernerfresser sind. Bei den Meisen kann das hinhauen. Die fressen Insekten und Körner.Bei mir hat der Algenkalk Wunder gewirkt.

    • Wolfgang Nießen

      Hallo Sieghild,
      soweit ich weiß sind Spatzen durchaus Allesfresser, besonders in den warmen Monaten sollen sie sich auch von Insekten ernähren. Und auch der Nachwuchs wird gerne mit Insekten groß gezogen.

      Viele liebe Grüße
      Wolfgang

  • Frau Pratolina

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    Meist sind ja die Spatzen eher unbeliebt, aber nun wird ihr Beleibtheitsgrad als Buchsbaumretter sicher steigen. Bei mir gibt eine ganze Horde Spatzen, die regelmäßig den Vorgarten durchkämmen. Dort steht mein einziger, noch sehr kleiner Buchs. Bisher hatte der Zünsler kein Interesse an ihm oder die Spatzen machen bereits ihren Job. Ich füttere die Vögel auch ganzjährig. Wenn man sich klar macht, wie viel weniger Insekten unterwegs sind, muss man die Vögel füttern. Sie können ja gar nicht mehr genug Futter finden.
    Ich wünsche Euch viel Erfolg mit dieser natürlichen Methode.
    Liebe Grüße
    Steffi

  • Rosi

    ja der Zünsler
    hier ist kein Buchs mehr zu finden
    alles kahlgefressen und entsorgt
    und die Spatzen füttern ihre Brut mit den Raupen
    denn die Kleinen brauchen Eiweiss
    ich hoffe ihr habt Erfolg

    liebe Grüße
    Rosi

  • riitta k

    Ich habe von dieser Krankheit der Buchs gehört, die den schönen Zaunen zerstört. Der Buchs ist in finnischen Wintern nicht erfolgreich, deshalb habe ich dieses Problem nicht. Die Bilder der kleinen Vögel sind sehr wundervoll <3 Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende.

  • Lippenstift-und-Butterbrot

    Lieber Wolfgang,
    wir haben sehr viele Buchs in unserem Garten – als Kugel oder natürliche Begrenzung, wobei mit letzteres viel besser gefällt. Bis jetzt sah der Buchs auch immer sehr gut aus. Aber dieses Jahr war echt der Wurm drin bzw. der Züngler. Die Kugeln waren am stärksten befallen.
    Wir haben übrigens ein Insektenhotel und da tummelt es sich munter. Davor werden unsere Vögel auch das ganze Jahr wie bei dir gefüttert. Wir denken, dass sie immer weniger Insekten finden und daher zu uns kommen. Wenn wir dann draußen sitzen, ist es immer wieder schön, sie zu beobachten.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und schicke dir liebe Grüße aus Thüringen
    Sabine

  • ninakol.

    Ja, der Zünsler ist immer wieder ein Thema
    Wenigstens gibt es nun auch Fallen
    Aber hier habe ich auch schon vor ein paar Jahren gesehen, dass die ersten Vögel dran gingen
    das ist ja im Prinzip auch das Beste, denn bei 3 Generationen Falter…
    Eure Lockidee ist SUPER

    Liebe Grüsse
    Nina

  • yase

    Ich habe schon vor drei Jahren aufgegeben….. Letzte Woche war ich auf dem Grab unseres “Spatzenkindes”. Nun habe ich den Friedhofgärtner gebeten,. den total verfressenen Buchs bei Grab durch eine Eibe zu ersetzten. Es sieht zum heulen aus…
    Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umerziehung eurer Spatzen 🙂
    Herzlichst”
    yase

  • Margit

    Unsere Spatzen haben die Raupen auch schon für sich entdeckt. Ich setze im Moment auf mehrere Methoden. Wenn ich die Spatzen sehe, untersuche ich die Pflanzen mal ein wenig genauer. Wenn die Falter fliegen, versuche ich die Buchse mit einem engmaschigen Netz zu schützen. Das scheint ganz gut zu klappen. Wir konnten einige auf den Netzen sitzende Falter beobachten. Wenn der Befall recht heftig ist, kommt der Hochdruckreiniger zum Einsatz, mit dem man die Gespinste aus dem Inneren ganz gut entfernen kann. Dann habe ich noch ein homöopatisches Pflanzenstärkungsmittel, mit dem ich versuche, die Pflanzen zu stärken. Mal sehen, wie es weitergeht!
    Viele Grüße von
    Margit

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