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Sommerglück Linkparty

Zeige uns Dein Sommerglück

Wir laden Dich zu unserer Linkparty ein und zeigen Dir unsere wilde Hecht Rose.

Denn streng nach Albert Schweizer gilt:

Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.

Albert Schweizer

Unser Glück:

Die Johannisbeere

In unserem Garten wachsen mehrere Sträucher der schwarzen (Ribes nigrum) und der roten Johannisbeere (Ribes rubrum) und erfreuen uns jetzt wieder mit ihren schönen Früchten. Zusätzlich gibt es auch noch die weiße Johannisbeere (Ribes sativa) und die Blutjohannisbeere, die allerdings nicht für den Verzehr gedacht ist, sondern nur zur Zierde angepflanzt wird.

Man kann die Johannisbeere natürlich direkt vom Strauch essen oder man gibt sie ins morgendliche Müsli und verleiht so dem Frühstück eine besondere, saisonale Note. Oder man verwendet sie für einen Kuchen oder für Marmelade. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Die rote Johannisbeere in unserem Garten.

Johannisbeeren sind gesund

Wirklich!

Sie enthalten eine Menge Stoffe, nach denen unser Körper ständig verlangt und gehören definitiv zum Superfood. Nur, dass dieses Superfood im heimischen Garten wächst und nicht von irgendwoher importiert werden muss. Damit ist es dann auch noch ökologischer.

So findet sich viel Vitamin C in den Früchten, aber auch Calcium, Kalium, Phosphor, Pektin sowie viele Fruchtsäuren. Und gerade rote Johannisbeeren enthalten zudem auch noch viele Ballaststoffe. Grundsätzlich enthalten alle Pflanzen Ballaststoffe, schließlich handelt es sich hierbei um pflanzliche Fasern, die weitgehend unverdaulich sind.

Eigentlich habe ich ja irgendwann mal gelernt, dass man sich von jedem Ballast befreien sollte. Bei Magen und Darm ist das wohl anders… Dabei klingt der Name Ballaststoffe ja alleine schon belastend.

Die rote Johannisbeere wurde bis zur Mitte des dreizehnten Jahrhunderts übrigens weitaus mehr geschätzt als die schwarze Johannisbeere, die man gar als Stinkwurz bezeichnete. Erst Hildegard von Bingen empfahl die schwarze Johannisbeere als Heilmittel. Und ein französischer Abt widmete ihr 1712 sogar ein ganzes Buch „Die wunderbaren Eigenschaften von Schwarzen Johannisbeeren“.

Die Beeren setzten mit ihrer roten Farbe einen Akzent im Garten.

Standort

Die Johannisbeere gibt sich so gut wie mit jedem Boden zufrieden, den man ihr anbietet, in der Hinsicht ist sie absolut unkompliziert. Gerne bevorzugt sie es aber, wenn der Boden viel Humus zu bieten hat. Unzufrieden wird sie nur, wenn sie mit den Füßen dauernd im Wasser steht. Das mag sie gar nicht.

Außerdem sollte der Standort etwas frostgeschützt sein, da die Johannisbeere ihre Blüten recht früh im Jahr entwickelt und so ein Besuch der Eisprinzessin im Frühjahr die zarten Blüten leicht schädigen kann.

Am liebsten steht die Johannisbeere in der Sonne, wenn das nicht möglich ist, kann es aber auch ein leicht schattiger Standort sein.

Vermehren

Im Internet findet man eine Reihe von Anleitungen, wie man die Johannisbeere vermehren kann. Wir haben allerdings die Erfahrung gemacht, dass man diese ganzen Anleitungen nicht wirklich braucht. Die Johannisbeere treibt sehr gut aus und es reicht oft schon, wenn man die abgeschnittenen Zweige einfach in den Boden steckt. Allerdings dürfen die Stücke nicht zu kurz sein. Wir empfehlen 30 – 40 Zentimeter lange Zweige, die man ungefähr zehn Zentimeter tief setzt. Den Boden sollte man natürlich feucht halten, sonst schafft es selbst diese Beere nicht.

rote Johannisbeeren in unserem Garten.

Woher kommt der Name Johannisbeere?

Der Name geht wohl auf den Täufer Johannes zurück, dessen Geburtstag am 24. Juni gefeiert wird. Und genau zu dieser Zeit sind auch die Johannisbeeren reif. Wenn denn die Natur mitspielt.

Wir wünschen Dir ein wunderschönes Wochenende.

Viele liebe Grüße

Loretta und Wolfgang

  • Der Post muss nicht aktuell sein.
  • Setzte einen Link auf unseren Blog: www.gartenwonne.com, bitte nicht auf die Party
  • Die Linkparty ist von Samstags 9:00 Uhr bis Dienstags 9:00 Uhr geöffnet(Zeitzone: Madrid, Paris, Berlin, Germscheid)
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15 Comments

  • Elke (Mainzauber)

    Moin, moin ihr Beiden. Eure Sträucher tragen wirklich sehr üppig. Das sieht ausgesprochen lecker aus. Wobei ich die Beeren im Rohzustand nicht wirklich mag. Ich kenne sie vorallem noch aus der Kindheit, aus dem Garten meiner Eltern. Vielleicht würden moderne Sorten heute besser schmecken.
    Kommt gut durch die Hitze und ein schönes Wochenende. Liebe Grüße – Elke

  • moni

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    ich liebe Johannisbeeren ♥♥♥ Wie gerne würde ich jetzt durch euren Garten spazieren und mir die frischen Beeren auf der Zunge zergehen lassen. Ich mag sie in jeder Form: frisch, als Marmelade, als leckere, heiße Krönung auf ein feines Eis….
    Habt ein feines Wochenende und immer ein schattiges Plätzchen,
    herzlichst moni

  • Miuh

    Hallo zusammen, danke für Euren spannenden Beitrag! Beeren habe ich erst seit diesem Jahr in Betracht gezogen für unseren kleinen Garten… vielleicht gibt es irgendwo noch eine Ecke, die ich dafür nutzen kann?
    Liebe Grüsse, Miuh

  • Edgarten - Gartenblog

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    oh ja, jetzt sind die Johannisbeeren reif. Die beiden Sträucher auf meinem Balkon tragen extrem viele Früchte. Sobald Abend der Schatten kommt, werde ich einige Ablesen.
    Euch ein schönes Wochenende und liebe Grüsse
    Eda

  • Christa Jäger

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,

    Albert Schweitzer hat so Recht mit seinen Worten. 🙂

    Hmmmm, Johannisbeeren mag ich auch sehr gerne. Sehr erfrischend auf einer Kugel Vanilleeis, aber ich koche auch gerne Gelee davon, besonders in Kombination mit Himbeeren.
    Selbst kann ich keine ernten, bekomme aber immer welche von lieben Nachbarn, die dann manchmal nicht wissen, wohin damit.

    Liebe Grüße und kommt gut durch das heiße Wochenende
    Christa

  • Nova

    Yammi….da würde ich wahrscheinlich bei jedem Gang vorbei naschen und es würde nicht sehr viel übrig bleiben für Marmelade und Co *gg* Ich liebe diese Früchtchen^^

    Wünsche euch noch einen schönen Sonntag und sende viele Grüsse

    N☼va

  • Anke

    Liebe Loretta und lieber Wolfgang,

    Eure Johannisbeeren schauen ja super aus und die Früchte sind so gesund, das ist wohl wahr.

    Wir haben in manchen Jahren Johannisbeergelee aus den Früchten gemacht, ist etwas mühsam, aber schmeckt sehr lecker.

    Sommerliche Sonntagsgrüße
    von Anke

  • Kirsten Meyer

    Meine Johannesbeere ist leider noch nicht ganz so weit. Ich habe sie schon als Kind geliebt, habe sie mir immer an die Ohren gehängt und nun habe ich selber 1 Strauch im Vorgarten (nenne ihn immer meinen Naschgarten). Meine Tochter mag sie auch sehr gern. Herzlichst Kirsten

  • Anne Seltmann

    Hmmm, da habe ich doch glatt Lust gleich welche zu pflücken!

    Ich habe heute mal bei dir verlinkt, in der Hoffnung, dass mein Blümchen erkannt wird. Ich weiß nicht, welche Art ich da fotografiert habe!

    Liebe Grüße

    Anne

  • Wohnsinniges

    Hallo ihr Zwei,
    vielen Dank für so viel Interessantes über die Johannisbeere. Ich selber habe sie auch im Garten, sie gedeiht dort gut und beschert uns jedes Jahr leckere Beeren. Das man sie so einfach vermehren kann, wusste ich nicht. Das werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
    Euch Beiden noch einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße von Petra.

  • Margit

    Meine Johannisbeeren brauchen noch. Momentan sind noch die Erdbeeren dran. Allerdings sind die dieses Jahr ziemlich mickrig! Mal sehen, wie sich die Johannisbeeren entwickeln werden.
    Viele Grüße von
    Margit

  • Traude "Rostrose"

    Hallo ihr Lieben,
    wir haben ebenfalls rote und schwarze Johannisbeeren im Garten – bei uns in Ö heißen sie übrigens Ribisel 🙂 Die roten sind heuer allerdings schon fast abgeerntet, sie waren enorm früh reif… Ich glaube, den Rest lassen wir den Vögeln. Von den schwarzen gibt es noch ein paar wenige … Wir mischen Ribisel besonders gern mit unseren anderen Beeren – im Obstsalat, in Joghurt, im Müsli…
    Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Woche und in den Juli!
    Herzliche rostrosige Sonntags-Grüße,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/06/freud-und-leid.html

  • Claudia

    Liebe Loretta, lieber Wolfgang,
    Eure Johannisbeeren stehen wunderschön da! Da fällt mir ein, ich wollte am Wochenende auch bei unseren nachschauen, wir haben ja so zwei alte Stöcke stehen, aber es war zuuuu heiß … das werd ich heute mal nachholen :O)
    Ich wünsche Euch einen guten Start in einen hoffentlich nicht mehr so heißen Juli!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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