Bio-Gärtnern am Fensterbrett — Rezension

Wie gärt­nert man, wenn man gar kei­nen Gar­ten hat, wenn man trotz­dem nicht auf fri­sches Gemü­se, Kräu­ter oder Pil­ze ver­zich­ten möch­te?
Die­ser Fra­ge geht Bir­git Lah­ner in ihrem Buch „Bio-Gärt­nern am Fen­ster­brett” nach und zeigt, wie man auch auf klein­stem Raum erfolg­reich gärtnert.

Mein erster Eindruck

Wie alle Bücher aus dem Löwen­zahn Ver­lag, die ich bis jetzt in den Hän­den hal­ten durf­te, macht auch die­ses einen hoch­wer­ti­gen, ange­neh­men Ein­druck. Das Buch ist gebun­den, ver­fügt über ein Stich­wort­ver­zeich­nis (Regi­ster) und ist auf hoch­wer­ti­gem, umwelt­freund­li­chem, chlor- und säu­re­frei gebleich­tem Papier gedruckt.
Das Buch hat also auf den ersten Blick schon Alles, was ich von einem guten Buch erwar­te. Wenn dann auch noch der Inhalt stimmt, blei­ben für mich kei­ne Wün­sche offen.

Das Buch

Bir­git Lah­ner hat das Buch wie folgt gegliedert:

  • Ein­lei­tung
  • Grund­la­gen
  • Kul­tur­ar­ten
  • Der Fen­ster­gar­ten im Jahresverlauf
  • Krea­ti­ve Projekte
  • Ser­vice­teil

In der Ein­lei­tung geht die Autorin auf die Grün­de für das Gärt­nern am Fen­ster ein, erklärt wie das Buch auf­ge­baut ist und geht auf die posi­ti­ven Effek­te von Pflan­zen für das Raum­kli­ma ein.
Mir per­sön­lich gefal­len sol­che Sym­bo­le auch immer gut, so kann man die grund­sätz­li­chen Bedürf­nis­se einer Pflan­ze und deren Eig­nung für das Fen­ster­brett auf einen Blick erfassen.

Bio-Gärtnern am Fensterbrett, Löwenzahn Verlag
Copy­right: Bir­git Lahner

Im Kapi­tel Grund­la­gen erklärt die Autorin, was man alles für das Gärt­nern am Fen­ster­brett braucht. Sie zeigt uns, wie man Gefä­ße für Pflan­zen vor­be­rei­tet, wie man Pflan­zen aus Samen selbst zieht oder wie man sie vege­ta­tiv ver­mehrt. Alles wird sehr gut und aus­führ­lich erklärt, so dass kei­ne Fra­ge offen bleibt. Natür­lich kann man die­se Tipps auch gut für den eige­nen Gar­ten gebrau­chen.
Im Abschnitt Kul­tur­ar­ten stellt Bir­git Lah­ner 70 Gemüse‑, Kräuter‑, Obst- und Pilz­ar­ten vor, die sie alle selbst auf dem Fen­ster­brett gete­stet hat, so dass man ganz genau weiß, wie man zum Erfolgs­er­leb­nis kommt.
Beson­ders gut hat mir auch das Kapi­tell „Krea­ti­ve Pro­jek­te” gefal­len.
So eine hän­gen­de Fla­sche ist doch eine sehr krea­ti­ve und schö­ne Idee.

Bio-Gärtnern am Fensterbrett, Löwenzahn Verlag
Copy­right: Bir­git Lahner

  Abge­run­det wird das Buch durch einen Ser­vice­teil, der uns nütz­li­che Web­adres­sen an die Hand gibt.

Mein Fazit

Mir hat das Buch sehr gut gefal­len, weil es mir als jemand, der einen Gar­ten hat, eine voll­kom­men neue Welt gezeigt hat, voll­kom­men neue Mög­lich­kei­ten, wie man auch völ­lig ohne Gar­ten, selbst auf klein­stem Raum, sich selbst und auch die Fami­lie mit eige­nem Gemü­se, fri­schen Kräu­tern, ja sogar mit Obst und Pil­zen selbst ver­sor­gen kann. Das hat­te ich vor­her so nicht für mög­lich gehalten. 

Titel:Bio-Gärt­nern am
Fen­ster­brett
Autorin:Bir­git Lahner
Ver­lag:Löwen­zahn
Erschei­nungs­jahr2017
Sei­ten­zahl:208
ISBN:978−3−7066−2608−8
Preis:24,90€

Bezie­hen kann man das Buch natür­lich wie immer im Inter­net ent­we­der bei einem der zahl­rei­chen Händ­ler oder auch beim Ver­lag selbst.   Ich dan­ke dem Löwen­zahn­ver­lag für die Über­las­sung des Rezensionsexemplars. 

Euch wün­sche ich noch eine schö­ne Woche und viel Zeit für Alles, was ihr ger­ne macht. 

Vie­le lie­be Grüße 

Wolf­gang    

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17 Kommentare zu „Bio-Gärtnern am Fensterbrett — Rezension“

  1. Sowas fin­de ich ja klas­se!!! Habe schon frü­her immer zumin­dest Kräu­ter auf dem Fen­ster­brett gehabt, aber soviel doch im Raum fin­de ich inter­es­sant. Vor allem auch wie von dir beschrie­ben mit den Mög­lich­kei­ten und Hin­weis­zei­chen. Soll­te den einen oder ande­ren Nicht-Gar­ten-Besit­zer doch ani­mie­ren sich sei­ne „Fri­sche” ins Haus zu holen.

    Herz­li­che Grüsse

    N☼va

  2. Dan­ke für die Vor­stel­lung, das Buch ist bestimmt sehr inter­es­sant für jene,
    die mit einer Fen­ster­bank vor­lieb neh­men müs­sen. Die Ideen
    sind sicher gut durch­dacht — das wäre schon ein tol­les Geschenk
    für jene, die lei­der kei­nen Gar­ten besit­zen.
    Lg und einen son­ni­gen Tag.
    Sadie

  3. Lie­ber Wolf­gang, vie­len Dank für die schö­ne Buch­be­spre­chung. Mein Gar­ten­fie­ber wur­de mit einem Buch zum The­ma Topf­gär­ten aus­ge­löst, denn mehr hat­ten wir auch nicht zur Ver­fü­gung. Eine Ter­ras­se. Nun gut, wir konn­ten uns räum­lich erwei­tern und haben jetzt auch einen schö­nen Gar­ten. Aber es stimmt wirk­lich, selbst auf dem klein­sten Raum ist so eini­ges möglich.

    LG Kath­rin

  4. Hal­lo Wolf­gang,
    dan­ke für die Buch­vor­stel­lung. Da mein Gar­ten ja nicht so groß ist, bin ich immer dank­bar für neue Ideen. In die­sem Som­mer habe ich zum ersten Mal auch den Bal­kon fürs Gärt­nern genutzt und es hat super funk­tio­niert — die Pfef­fe­ro­ni sind bes­ser gewach­sen als im Beet.
    Ich fin­de es toll, wenn man auch ohne Gar­ten ein wenig fri­sches Gemü­se ern­ten kann.
    LG Marie

  5. Lie­ber Wolf­gang,
    Dan­ke für die schö­ne Buch­vor­stel­lung. Das Buch ist ganz nach mei­nem Geschmack und ich wer­de es mir im Buch­han­del etwas genau­er anschau­en.
    Lie­be Grü­ße Silke 

  6. Mir hat die­se Buch­be­spre­chung jetzt rich­tig gut gefal­len und gera­de für Men­schen, die kei­nen Gar­ten haben, sind die Tipps mehr als wert­voll, wie man auch auf der Fen­ster­bank, einer Ter­ras­se oder Bal­kon doch das eine oder ande­re selbst anbau­en kann.
    Ich selbst habe fest­ge­stellt, dass frü­her Toma­ten im Topf auf dem Bal­kon bes­ser wuch­sen, da geschütz­ter als jetzt im Garten.

    Lie­be Abend­grü­ße schickt dir
    Chri­sta

  7. Ich habe ja auch als Fen­ster­brett-Gärt­ne­rin ange­fan­gen. Ich habe damals sogar Toma­ten und Mini­gur­ken gepflanzt. Mitt­ler­wei­le habe ich zwei Gär­ten… aller­dings ohne Gemü­se!
    Vie­le Grü­ße von
    Mar­git

  8. Die Spar­te „Fen­ster­brett” fehlt in mei­ner Gärt­ne­rin­nen-Lauf­bahn noch kom­plett — mal abge­se­hen von den 1–2 gekauf­ten Kräu­ter­töpf­chen pro Jahr, die manch­mal im Win­ter am Fen­ster ste­hen. Ich den­ke, man braucht dazu wirk­lich opti­ma­le Platz- und Licht­ver­hält­nis­se und die sind bei uns nicht so ide­al. Aber Dein Buch­tipp klingt span­nend und der „Blick ins Buch” zeigt inter­es­san­te Pflan­zen und Pro­jek­te — viel­leicht pro­bie­re ich es doch mal aus.
    Lie­be Grü­ße von Martina

  9. ‘…und viel Zeit für alles, was ihr ger­ne macht’, das hört sich gut an, lie­ber Wolf­gang. Die Zeit habe ich mir heu­te mor­gen schon genom­men.
    Nun zum Buch: Du hast es gut vor­ge­stellt. Ich wür­de auch ger­ne mal dar­in blät­tern; denn man kann immer dazu­ler­nen.
    Zum Gärt­nern auf der Fen­ster­bank fällt mir ein, dass mein Vater das ger­ne mach­te, z.B. Toma­ten­pflan­zen auf der Fen­ster­bank vor­zie­hen, Jung­pflan­zen her­an­zie­hen, damit sie im Früh­ling einen Vor­sprung haben. Damals hat­te man noch kei­ne Hei­zung, heiz­te mit Koh­le- oder Ölofen.
    Bei uns sind die Heiz­kör­per unter der Fen­ster­bank. Mit den Jah­ren habe ich es auf­ge­ge­ben, Topf­blu­men auf den Fen­ster­bän­ken zu haben, weil ich kei­ne Lust hat­te, sie stän­dig zu besprü­hen. Es war den Pflan­zen ein­fach zu warm und die Luft war zu trocken, abge­se­hen von Schäd­lin­gen, die sich ein­fan­den.
    Ich könn­te mir nicht vor­stel­len, in mei­ner Woh­nung Gemü­se auf der Fen­ster­bank her­an­zu­zie­hen und schon gar nicht ganz­jäh­rig. Wo soll­ten die Pflan­zen ste­hen, im Eßzim­mer, im Wohn­zim­mer oder im Schlaf­zim­mer? Nein! Wenn man einen nicht zu edlen Win­ter­gar­ten hat, dann ger­ne oder ein Gewächs­haus, dann noch lie­ber…
    Lie­be Grü­ße
    Edith

  10. Hal­lo Wolf­gang,
    das wäre doch mal ein Buch für mich, mit unse­rem klei­nen Gar­ten. *g*
    Ich mag Bücher wo ich auf­grund von Sym­bo­len gleich ein­ord­nen kann was Sache ist.
    Des­halb Dan­ke für die Vor­stel­lung.
    LG und eine schö­ne Woche
    Manu

  11. Lie­ber Wolf­gang,
    dan­ke für die­se sehr schö­ne Buch­vor­stel­lung, das wer­de ich mir mal genau­er anschau­en müs­sen :O)
    Ich wün­sche Dir einen wun­der­vol­len Tag!
    ♥ Aller­lieb­ste Grü­ße, Claudia ♥

  12. Lie­ber Wolf­gang,
    die Buch­vor­stel­lung hat mir gefal­len! Auf den Fen­ster­bän­ken hier ste­hen ein paar Kräu­ter­töp­fe (außer den nor­ma­len Blu­men..) und wir zie­hen gern mal ein paar Able­ger groß. Im Win­ter kom­men die Gera­ni­en ins Haus und lan­den im Gäste­zim­mer. Ich wer­de das näch­ste Mal im Buch­la­den die Augen offen hal­ten, das Buch ist eine gute Idee …
    Vie­le lie­be Grü­ße, Anke

  13. MarionNette Herm

    Lie­ber Wolf­gang, das könn­te mich wirk­lich inter­es­sie­ren, zumal ich im Win­ter nur eini­ge weni­ge Zim­mer­pflan­zen zu ver­sor­gen habe. Vie­len Dank für die Buch­vor­stel­lung, ich wer­de mal danach Aus­schau hal­ten! LG sen­det Marion

  14. Ein inter­es­san­tes Buch — gera­de im Win­ter hät­te ich ger­ne so eini­ges auf mei­ner Fen­ster­bank, da wer­de ich mich mal schlau machen. Bei mir will es näm­lich mit dem Innen-Drin­nen-Gärt­nern nicht so rich­tig klap­pen!
    Bevor ich es ver­ges­se, bei Dei­nem Kom­men­tar hast Du auch Trau­des Kom­men­tar bei mir ver­linkt (frag mich bloß nicht wie so was geht), nur das Du Dich nicht wun­derst, er ist nicht weg nur nicht da wo er hin soll 😉
    Vie­le Grü­ße
    Kir­si

  15. Das könn­te ein Buch für das Schwie­ger­kind sein 🙂
    Lei­der kann ich Eure Sei­te auf dem Pad schlecht öff­nen, und muss für mei­ne Besu­che beim Fach­werk­haus immer den PC anwer­fen. Des­halb bin ich gera­de etwas sel­ten hier.… nichts für ungut, ich wer­de ver­su­chen (las­sen) das Pro­blem zu behe­ben.
    Herz­lichst
    yase

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